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El Salvador

Das Foto zeigt eine Person bei einer Demonstration vor einer großen Regenbogenfahne.

Für LGBTI-Rechte und gegen Diskriminierung: "Pride Parade March" in San Salvador, der Hauptstadt von El Salvador (29. Juni 2024).

Das Wichtigste in Kürze:

  • In El Salvador lebten im Jahr 2024 immer mehr Menschen unter der Armutsgrenze, und die Regierung kürzte die Ausgaben für Gesundheit und Bildung.
  • Im Rahmen des Ausnahmezustands kam es weiterhin zu willkürlichen Inhaftierungen und Menschenrechtsverletzungen. Das Justizsystem wies gravierende Mängel auf.
  • El Salvador hatte auch 2024 eine der höchsten Inhaftierungsquoten weltweit, und die Gefängnisse waren weiterhin stark überbelegt. Die Bedingungen in den Hafteinrichtungen waren unmenschlich, und es gab Berichte über Folter und andere Misshandlungen. Die Regierung ergriff keine Maßnahmen gegen die Missstände.
  • Das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht der Öffentlichkeit auf Informationen wurden untergraben, und Journalist*innen mussten befürchten, drangsaliert und tätlich angegriffen zu werden.
  • Sicherheitskräfte schränkten die Bewegungsfreiheit von Protestierenden ein, die gegen Haushaltskürzungen auf die Straße gingen. Beschäftigte des öffentlichen Dienstes wurden wegen ihrer Teilnahme an den Protesten entlassen.
  • Für Menschenrechtsverteidiger*innen bestand während des Ausnahmezustands ein erhöhtes Risiko, angegriffen und drangsaliert zu werden.

(Weitere ausführliche Informationen findest du im Länderkapitel "El Salvador" des Amnesty Jahresberichts 2024 | Berichtszeitraum: 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024)

Hier findest du unsere Appell-Aktionen und Informationen zur Lage der Menschenrechte in diesem Land.