Dezső Máté kämpft für gleiche Chancen für alle in Ungarn
Der ungarische LGBTI-Aktivist und Soziologe Dezső Máté
© Amnesty International
In Ungarn erfahren Minderheiten Stigmatisierung, Hasspropaganda und haben nicht dieselben Chancen wie andere. Roma-Kinder werden von anderen Kindern getrennt unterrichtet. Die ungarische Verfassung verbietet gleichgeschlechtliche Ehen.
Dezső Máté ist ein Roma- und LGBTI-Aktivist sowie Soziologe. Er forscht zu marginalisierten Minderheiten. Im April 2018 veröffentlichte die regierungsnahe Zeitschrift Figyelő eine Liste von NGO-Beschäftigten, Aktivist_innen, Wissenschaftler_innen und Akademiker_innen und bezeichnete sie als "Söldner" des Philanthropen George Soros. Auch Dezsős Name war darunter. Mit dieser Verleumdungskampagne sollten Menschenrechtsverteidiger_innen und Aktivist_innen unter Druck gesetzt werden.
Doch Dezső lässt sich davon nicht einschüchtern, sondern engagiert sich weiter für Gleichberechtigung. Zusammen mit anderen organisierte er die erste LGBTI-Pride in der ungarischen Stadt Pécs. Außerdem ist er Mentor für Roma-LGBTI-Jugendliche.
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Alle Minderheiten müssen per Gesetz geschützt werden.
Dezső Máté ist ein Roma- und LGBTI-Aktivist sowie Soziologe. Er engagiert sich für die Gleichberechtigung aller Menschen in Ungarn.
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