Aktuell Vereinigte Staaten von Amerika 08. Januar 2014

Ab 17. Februar: Ausstellung "Voices from Death Row"

08. Januar 2014 - Texas liegt unangefochten an der Spitze der US-Bundesstaaten, in denen Gefangene seit 1976 hingerichtet werden. Der Fotograf und Künstler John Holbrook stammt aus Forth Worth, Texas. Seine Botschaft über die Todesstrafe und das Leben der Insassen in texanischen Todeszellen, die er mit Hilfe Fotografien und Zeichnungen übermitteln möchte, lautet: "The only way we can truly stop suffering is to love and forgive those who caused the suffering".

Bild aus der Ausstellung "Voices from Death Row"

Bild aus der Ausstellung "Voices from Death Row"

Neben Fotografien von Holbrook präsentiert die Ausstellung "Voices from Death Row" Zeichnungen texanischer Todestraktinsassen sowie Arbeiten des kalifornischen Dokumentarfotografen Ken Light. Seine Schwarzweißaufnahmen aus dem Todestrakt zeigen Momentaufnahmen aus dem Tagesablauf der Delinquenten, die - anders als wir - wissen, wann und wie sie sterben werden.

Die Ausstellung lädt dazu ein, das Thema Todesstrafe aus Sicht der Verurteilten zu betrachten: Ohne ihre Verbrechen zu beschönigen, gelingt der Ausstellung eine schwierige Gratwanderung zwischen Kapitalverbrechen und Menschsein.
Nach Stationen in den Vereinigten Staaten sowie zahlreichen Städten in Europa - darunter Genf, Rom und Amsterdam – ist die Ausstellung auch in Deutschland zu sehen.

Amnesty Gruppen zeigen die Ausstellung in folgenden Städten:

17. Februar bis 15. März 2014 in Schleswig
Volkshochschule der Stadt Schleswig, Königstr. 30, 24837 Schleswig

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag 8:00-22:00 Uhr
Freitag 8:00-13:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

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