Pressemitteilung 14. März 2016

Bundesweiter Aktionstag "Hand in Hand gegen Rassismus"

Bündnis aus Organisationen und Verbänden ruft am 19. März mit mehr als 60 Aktionen zu Weltoffenheit und Toleranz auf

BERLIN

Wann:
Samstag, 19. März 2016

Wo: an mehr als 60 Orten in ganz Deutschland, u.a. Berlin, Frankfurt, Magdeburg, Mainz, Ulm

Was: Flashmobs, Kundgebungen, Mahnwachen etc. (Verzeichnis der Aktionen)

Unter dem Motto “Hand in Hand gegen Rassismus” treten Menschen am 19. März 2016 gemeinsam ein für ein weltoffenes, menschliches und vielfältiges Deutschland und Europa. Zwei Tage vor dem Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März finden weit mehr als 60 Aktionen statt: Es gibt unter anderem Flashmobs und Kundgebungen, Mahnwachen und Info-Stände.

Der Grund: In Deutschland brennen Flüchtlingsunterkünfte. Tag für Tag werden Menschen auf offener Straße bedroht. Rassistische Gruppierungen hetzen gegen Geflüchtete und Migranten, Muslime und Juden, Lesben, Schwule und Transgender, sowie gegen Andersdenkende. Während sich Europa nach außen abschottet, breiten sich rassistische Vorurteile in der Mitte der Gesellschaft aus. Sie sollen spalten – doch das darf nicht gelingen.

Ein weiterer bundesweiter Aktionstag ist für den Internationalen Flüchtlingstag am 19. Juni geplant. Mit Menschenketten in Städten wie Berlin, München, Leipzig, Hamburg und anderen Orten zeigen Menschen ihre Solidarität mit Geflüchteten.

“Hand in Hand gegen Rassismus” wird unterstützt von Amnesty International, Arbeiterwohlfahrt, Campact, DaMigra, Deutscher Kulturrat, Deutsches Kinderhilfswerk, Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern, Interkultureller Rat in Deutschland, IPPNW Hamburg, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Humanistische Union, Lesben- und Schwulenverband Deutschland, medica mondiale, München ist bunt, NaturFreunde Deutschlands, Oxfam, Der Paritätische Gesamtverband, PRO ASYL, Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, terre des hommes.

Zum Text des Aufrufs

Für weitere Informationen:

www.hand-in-hand-gegen-rassismus.de

Pressekontakte:

Amnesty International: presse@amnesty.de (030) 42 02 48 -306

Campact: presse@campact.de (04231) 95 75 90

NaturFreunde Deutschlands: presse@naturfreunde.de (030) 29 77 32 65

PRO ASYL: presse@proasyl.de (069) 24 23 14 30

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