Pressemitteilung 11. Juni 2013

13. Berliner Flüchtlingssymposium am 24./25. Juni in Berlin: Flüchtlingsschutz in Deutschland

Zur Aufnahme syrischer Flüchtlinge, die soziale Teilhabe von Asylsuchenden und die Diskriminierung von Roma

WANN: Montag, 24. und Dienstag, 25. Juni 2013

WO: Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin

WER: Staatsministerin Maria Böhmer; Ruprecht Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses; Liz Fekete, Direktorin des Institute of Race Relations in London; Günter Burkhardt, Geschäftsführer von ProAsyl; Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International, u.v.a.m.

20 Jahre nach dem Asylkompromiss und ein Jahr nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Asylbewerberleistungsgesetz stellt das Symposium die soziale Lage von Flüchtlingen in Deutschland in den Mittelpunkt. Darüber hinaus widmet sich das Symposium Defiziten im Flüchtlingsrecht und im Asylverfahren. Speziell Roma, die von sozialer Entrechtung, Diskriminierung und Rassismus betroffen sind, erhalten bisher oft keinen Flüchtlingsschutz, da die Diskriminierung als nicht verfolgungsrelevant eingestuft wird. Das Symposium untersucht daher die Frage, wie dies nach völker- und europarechtlichen Vorgaben zu bewerten ist.

Zum Abschluss des Symposiums werden Vertreter der Parteien diskutieren, wie sich die deutsche Politik im Jahr der Bundestagswahl zur syrischen Flüchtlingskrise, aber auch zu kommenden Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik positioniert.

Das komplette Programm des Symposiums finden Sie online auf www.eaberlin.de.

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