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Myanmar

Das Bild zeigt eine Person, die vor einem abgebrannten Gebäude steht

Das historische Kloster in Magway in der Gemeinde Saw in Myanmar wurde durch die Luftangriffe des Militärs völlig zerstört (9. Mai 2024).

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der interne bewaffnete Konflikt eskalierte 2024, und die Häufigkeit der militärischen Luftangriffe nahm zu. Es kam auch vermehrt zu Angriffen auf zivile Infrastruktur wie Krankenhäuser und Schulen, wodurch u. a. das Recht auf Bildung beeinträchtigt wurde.
  • Die ethnische Gemeinschaft der Rohingya erlebte die schlimmste Gewaltwelle seit 2017. Menschen wurden nach wie vor willkürlich festgenommen und in unfairen Verfahren vor Gericht gestellt.
  • Aktivist*innen wurden mit Durchsuchungen ins Visier genommen.
  • Zwei Journalisten erhielten lange Haftstrafen, was eine abschreckende Wirkung auf andere Medienschaffende hatte und das Recht auf freie Meinungsäußerung weiter einschränkte.
  • Myanmar wurde weiterhin mit Flugzeugtreibstoff beliefert, obwohl mit Sanktionen und weltweiten Kampagnen versucht worden war, die Lieferungen zu unterbrechen, um Luftangriffe des Militärs zu verhindern.

(Weitere ausführliche Informationen findest du im Länderkapitel "Myanmar" des Amnesty Jahresberichts 2024 | Berichtszeitraum: 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024)

Hier findest du unsere Appell-Aktionen und Informationen zur Lage der Menschenrechte in diesem Land.