Porträtaufnahme von Tommy Olsen in einem Hafen. Er blickt ernst in die Kamera. Hinter ihm ist ein Schiff angetaut.

Norwegen: NGO-Mitarbeiter wird nicht an Griechenland ausgeliefert

Am 15. Mai lehnte ein Gericht in Norwegen den Antrag Griechenlands auf Auslieferung des Menschenrechtsverteidigers Tommy Olsen ab. Damit besteht keine unmittelbare Gefahr der Auslieferung mehr. Das Gericht bestätigte, dass die Handlungen, für die Tommy Olsen in Griechenland strafrechtlich verfolgt wird, nach norwegischem Recht nicht strafbar sind. Die Anklagepunkte stellten eine "echte Gefahr der Verletzung seiner Meinungsfreiheit dar". Tommy Olsen war im März 2026 festgenommen worden. Grund war ein von den griechischen Behörden ausgestellter europäischer Haftbefehl im Zusammenhang mit seiner Arbeit zur Dokumentation von Zurückweisungen und anderen Menschenrechtsverletzungen an den europäischen Grenzen.

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Porträtfoto von Million Beyene, der in die Kamera lächelt.

Äthiopien: Journalist wieder frei

Der Journalist Million Beyene ist seit dem 28. April wieder in Freiheit. Er war am 15. April von unbekannten Personen in Zivilkleidung entführt worden. Die Entführung hing sehr wahrscheinlich mit seiner Arbeit als Journalist zusammen. 

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Das Bild zeigt das Porträtfoto einer Frau in schwarzweiß

Argentinien: Femizid an Cecilia Strzyzowski aufgeklärt!

Am 10. Februar 2026 verurteilte ein Gericht in der argentinischen Provinz Chaco César Sena, seinen Vater und seine Mutter zu lebenslanger Haft für den Femizid an der 28-jährigen Cecilia Strzyzowski. Cecilia Strzyzowski, die mit César Sena verheiratet war, wurde zuletzt am 2. Juni 2023 lebend gesehen, als sie das Haus der Familie Sena in Resistencia betrat.

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Porträtfoto von Ahmed Souab. Er trägt eine Brille und schaut an der Kamera vorbei.

Tunesien: Menschenrechtsanwalt Ahmed Souab ist frei!

Am 23. Februar 2026 wurde Ahmed Souab nach fast 10 Monaten willkürlicher Haft freigelassen. Der prominente Menschenrechtsanwalt war im April 2025 festgenommen worden, weil er die mangelnde Unabhängigkeit der Justiz kritisiert hatte. Das Verfahren gegen ihn galt weithin als unfair und politisch motiviert. Ahmed Souab wurde nur verurteilt, weil er seine Pflichten als Rechtsanwalt wahrgenommen hat. Er hätte niemals inhaftiert werden dürfen. Sein Gesundheitszustand hatte sich in der Haft erheblich verschlechtert, so dass seine Freilassung auch deshalb eine Erleichterung für seine Familie und seine Unterstützer*innen war.

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Porträtbild von Marfa Rabkova

Unsere Erfolge Januar bis März 2026

Wir freuen uns, euch wieder viele gute Nachrichten zu Menschen zu überbringen, für die ihr euch eingesetzt habt.

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