Das Foto zeigt mehrere Personen auf einer Kundgebung. Sie rufen Slogan und halten Regenbogenfahnen in der Hand. Einige lachen.

Türkei: LGBTI-Aktivistin Defne Güzel freigesprochen

Am 12. Mai sprach ein Gericht in Ankara die trans* Frau und Vorsitzende der Organisation für LGBTI+ Rechte 17. Mai Defne Güzel in der ersten Anhörung ihres Strafverfahrens frei. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Inhalten auf den Online-Kanälen ihres Vereins eine Haftstrafe, eine Geldstrafe und sogar die Auflösung der Organisation gefordert.

Weiterlesen
Das Foto zeigt Sadia Moalim Ali auf einer nicht asphaltierten Straße. Sie trägt ein Kopftuch und ein Gewand und lächelt in die Kamera. Im Hintergrund stehen einstöckige Gebäude.

Somalia: Aktivistin Sadia Moalim Ali ist wieder frei – nach 123 Tagen in Haft

Sadia Moalim Ali hatte auf Social Media und bei friedlichen Protesten auf gesellschaftliche Missstände in Somalia aufmerksam gemacht.

Weiterlesen
Die Illustration zeigt ein gezeichnetes Foto von Yashar im Profil, wie er an einem Klavier sitzt.

China: Musiker aus Haft entlassen

Yashar, ein uigurischer Liedermacher und Musiker, wurde am 10. August nach Verbüßen seiner dreijährigen Haftstrafe freigelassen. Weil er uigurische Musik veröffentlicht und uigurische Bücher besessen hat, war er der "Förderung des Extremismus" und des "illegalen Besitzes extremistischen Materials" für schuldig befunden worden. Yashar wurde allein deshalb inhaftiert, weil er friedlich sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen und am kulturellen Leben teilgenommen hat. Nach seiner Freilassung könnten ihm nun Einschränkungen bei der Ausübung seiner Rechte drohen.

Weiterlesen
Das Bild zeigt einen durchgeschnittenen Strick

Libanon: Abschaffung der Todesstrafe ist ein Sieg für die Menschenrechte

Es ist ein historischer Schritt: Als erstes Land im Nahen Osten hat der Libanon die Todesstrafe abgeschafft,

Weiterlesen
Porträtfoto von Jiand Baloch

Pakistan: „Verschwundener" Aktivist wieder zu Hause

Jiand Baloch, Aktivist und Vorsitzender einer Studierendenorganisation in der Provinz Belutschistan, ist seit dem 3. August wieder frei und konnte zu seiner Familie zurückkehren. Er war am 24. Juli elf Tage lang dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen. Dies ist bereits das dritte Mal, dass Polizeikräfte Jiand Baloch verschwinden ließen – nur, weil er sich friedlich für belutschische Studierende einsetzt.

Weiterlesen