Ob eigenständig oder als aktives Mitglied einer Amnesty-Gruppe, ob zu Hause oder in der Öffentlichkeit – ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen könnte die Arbeit von Amnesty International nicht funktionieren. Mach mit!
Ob eigenständig oder als aktives Mitglied einer Amnesty-Gruppe, ob zu Hause oder in der Öffentlichkeit – ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen könnte die Arbeit von Amnesty International nicht funktionieren. Mach mit!
Drei Familienangehörige von im Ausland lebenden Oppositionspolitikern waren im Juni 2024 dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen. Dadurch sollten Aktivist*innen und Oppositionelle im Exil eingeschüchtert werden. Wie Amnesty erst jetzt veröffentlichen kann, kehrte Ghulam Sabbir am 3. August 2024 nach Hause zurück, Mazhar-ul-Hassan und Zahoor-ul-Hassan am 6. September 2024.
Am 8. Oktober wurden Ahmed Soliman und Samson Birhane freigelassen. Sie waren am 11. September in Äquatorialguinea festgenommen worden. Danach wurden sie rechtswidrig auf einer Polizeiwache in Malabo festgehalten. Jetzt befinden sie sich in einem Hotel in Malabo. Die beiden Männer waren Anfang 2026 aus den USA abgeschoben worden.
Am 31. August wurde Ahmad Farhad aus der Haft entlassen. Er war zuvor 72 Tage lang willkürlich in Verwaltungshaft festgehalten worden. Der Dichter und Journalist hatte öffentlich die Regierung kritisiert. Ihm wurde deshalb vorgeworfen, die öffentliche Sicherheit gefährdet zu haben.
Vereinigte Arabische Emirate: Aktivist ist wieder frei
Mohammed Farouk Salman Mahmoud wurde am 22. August aus der Haft freigelassen. Er ist ein Aktivist aus dem Sudan, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten lebte. Er war seit dem 19. Januar 2025 ohne rechtliche Grundlage in Haft gehalten worden.
Drei Monate lang konnte der Journalist Estácio Valoi nicht arbeiten, nachdem die Behörden seine Mobiltelefone, sein Laptop und andere Geräte beschlagnahmt hatten. Der Fall zeigt, wie Journalist*innen in Cabo Delgado weiterhin eingeschüchtert werden.