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297 Ergebnisse

Sudan

Soldaten auf einer staubigen Straße, im Hintergrund verschlossene Läden

Das Wichtigste in Kürze:

  • Alle Konfliktparteien verübten im Sudan 2024 weiterhin schwere Verstöße gegen internationale Menschenrechtsnormen und das humanitäre Völkerrecht, die zu zahlreichen Toten und Verletzten in der Zivilbevölkerung führten. Verschiedene Staaten lieferten Waffen an die Konfliktparteien, auch nach Darfur, und verstießen damit gegen ein Waffenembargo des UN-Sicherheitsrats.
  • Frauen und Mädchen waren im Zusammenhang mit dem Konflikt häufig sexualisierter Gewalt ausgesetzt.
  • Die Plünderungen und Zerstörungen zivilen Eigentums verstießen gegen wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte.
  • Ein nahezu vollständiger Ausfall der Telefonnetze und des Internets schränkte das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Möglichkeiten humanitärer Organisationen, Hilfslieferungen bereitzustellen, ein.
  • Die im Zuge des Konflikts verübten Menschenrechtsverletzungen und -verstöße blieben weiterhin straflos.
  • Seit dem Ausbruch der Kämpfe im April 2023 waren Millionen Menschen innerhalb des Landes zu Binnenvertriebenen geworden oder hatten Zuflucht in Nachbarländern gesucht, wo sie unter extrem schwierigen Bedingungen lebten.
  • Die ägyptischen Behörden schoben Hunderte sudanesische Flüchtlinge in den Sudan ab.

(Weitere ausführliche Informationen findest du im Länderkapitel "Sudan" des Amnesty Jahresberichts 2024 | Berichtszeitraum: 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024)

Hier findest du unsere Appell-Aktionen und Informationen zur Lage der Menschenrechte in diesem Land.