Sudan

Das Foto zeigt mehrere Frauen, Männer und Kinder neben vollgepackten Karren stehen oder neben ihnen auf dem kargen Boden sitzend.

Diese Menschen flohen im Sudan aus dem Flüchtlingslager Zamzam (auch: Samsam) auf ein Feld in der Nähe der Stadt Tawila, nachdem die RSF-Miliz das Lager angeriffen hatte (Aufnahme vom 13. April 2025).

Überblick: Menschenrechtslage im Sudan

  • Alle Konfliktparteien verübten auch 2025 schwere Verstöße gegen internationale Menschenrechtsnormen und das humanitäre Völkerrecht, die zu zahlreichen Toten und Verletzten in der Zivilbevölkerung führten.
  • Verschiedene Staaten lieferten nach wie vor Waffen an die Konfliktparteien, auch nach Darfur, und verstießen damit gegen das bestehende Waffenembargo des UN-Sicherheitsrats.
  • Frauen und Mädchen waren im Zusammenhang mit dem Konflikt weit verbreiteter und systematischer sexualisierter Gewalt ausgesetzt.
  • Die im Zuge des Konflikts verübten Menschenrechtsverletzungen und -verstöße blieben weiterhin straflos.
  • Plünderungen und Zerstörungen zivilen Eigentums verstießen gegen wirtschaftliche und soziale Rechte der Bevölkerung.
  • Der Konflikt führte weiterhin zur massenhaften Vertreibung von Zivilpersonen. Viele flohen in Nachbarländer, wo sie unter extrem schwierigen Bedingungen lebten.

Weitere aktuelle Hintergrundinformationen zur Menschenrechtslage im Sudan findest du im Sudan-Kapitel des Amnesty Reports 2025/26.

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Eine Junge Frau mit einem Amnesty Megaphon auf einem Protest, um sie herum sind protestierende Menschen mit Demo-Schildern

Eine Junge Frau mit einem Amnesty Megaphon auf einem Protest, um sie herum sind protestierende Menschen mit Demo-Schildern (November 2024)

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