Protestierende in Haft
Informationen von Amnetsy International zufolge sitzen Tausende aus "Sicherheitsgründen" in saudi-arabischen Gefängnissen
© REUTERS/Zaki Ghawas
Rund 15 Männer werden nach einer Protestaktion am 16. Dezember noch immer auf Polizeiwachen in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad festgehalten. Es handelt sich möglicherweise um gewaltlose politische Gefangene, die nur aufgrund der friedlichen Ausübung ihrer Rechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit inhaftiert wurden.
Appell an
KÖNIG
His Majesty King Abdullah Bin Abdul Aziz Al Saud
The Custodian of the two Holy Mosques
Office of His Majesty the King
Royal Court
Riyadh
SAUDI-ARABIEN
(korrekte Anrede: Your Majesty / Majestät)
Fax: (00 966) 1 403 3125 (über das
Innenministerium, bitte mehrmals versuchen)
GOUVERNEUR VON RIAD
His Royal Highness Sattam bin Abdul Aziz Al Saud
Riyadh Principality
SAUDI-ARABIEN
(korrekte Anrede: Your Royal Highness / Königliche Hoheit)
E-Mail: webmaster@riyadh.gov.sa
Sende eine Kopie an
VORSITZENDER DER STAATLICHEN MENSCHENRECHTSKOMMISSION
Bandar Mohammed 'Abdullah al-Aiban
Human Rights Commission
P.O. Box 58889
King Fahad Road, Building No. 373
Riyadh 11515
SAUDI-ARABIEN
Fax: (00 966) 1 461 2061
E-Mail: hrc@haq-ksa.org
BOTSCHAFT DES KÖNIGREICHS SAUDI-ARABIEN
S.E. Herrn
Prof. Dr. med Ossama Abdulmajed Ali Shobokshi
Tiergartenstr. 33-34
10785 Berlin
Fax: 030-8892 5179 oder 030-8892 5176
E-Mail: deemb@mofa.gov.sa
Bitte schreiben Sie Ihre Appelle möglichst sofort. Schreiben Sie in gutem Arabisch, Englisch oder auf Deutsch. Da Informationen in Urgent Actions schnell an Aktualität verlieren können, bitten wir Sie, nach dem 2. Februar 2012 keine Appelle mehr zu verschicken.
Amnesty fordert:
SCHREIBEN SIE BITTE FAXE, ODER LUFTPOSTBRIEFE MIT FOLGENDEN FORDERUNGEN
-
Ich bin sehr besorgt darüber, dass die 15 Männer, die am 16. Dezember bei einer Protestveranstaltung an der al-Rajihi-Moschee in Riad festgenommen wurden, offenbar nur aufgrund der friedlichen Ausübung ihrer Rechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit inhaftiert wurden. In diesem Fall wären sie als gewaltlose politische Gefangene zu betrachten, die unverzüglich und bedingungslos freigelassen werden müssen.
-
Ich fordere Sie auf, die Männer vor Folter und Misshandlung zu schützen, ihnen regelmäßigen Zugang zu ihren Familien und Rechtsbeiständen ihrer Wahl sowie eine angemessene medizinische Versorgung zu gewähren.
- Außerdem bitte ich Sie, weitere Informationen bezüglich der gegen sie erhobenen Anklagepunkte bekannt zu geben und sicherzustellen, dass die Gerichtsverfahren der Männer den Standards für faire Prozesse genügen.
Sachlage
Die 15 Männer gehören zu einer größeren Gruppe von Frauen und Männern, die am 16. Dezember bei der al-Rajihi-Moschee in Riad festgenommen wurden. Sie waren zusammengekommen, um gegen die Inhaftierung ihrer Angehörigen zu protestieren, die ohne Anklageerhebung oder Gerichtsverfahren bereits seit mehreren Jahren wegen Straftaten in Verbindung mit der öffentlichen Sicherheit festgehalten werden. Es liegen keine genauen Informationen über diese Angehörigen oder die Umstände ihrer Haft vor.
Am 16. Dezember gegen 13.30 Uhr wurden Männer, die sich außerhalb der Moschee versammelten, von Sicherheitskräften festgenommen. Angehörige der Religionspolizei inhaftierten auch mehrere Frauen, die sich am Sitzstreik beteiligt hatten, im Frauenbereich der Moschee. Laut den Informationen, die Amnesty International vorliegen, wurden die Frauen und Männer auf verschiedene Polizeiwachen in Riad gebracht. Viele wurden noch am selben Tag freigelassen und weitere an den darauffolgenden Tagen. Bis 21. Dezember sollen alle Frauen freigelassen worden sein. Es sind jedoch noch mindestens 15 Männer in Haft.
Die Angehörigen der bereits seit mehreren Jahren inhaftierten Personen hatten zu gleichzeitigen Sitzstreiks an fünf Orten aufgerufen: In der Hauptstadt Riad, in Dammam im Osten des Landes, in der nördlich gelegenen Provinz al-Jawf, in der Provinz Qasim in Zentral-Saudi-Arabien sowie in Abha im Süden des Landes. Sie hatten dazu aufgerufen, sich am 16. Dezember nach dem Freitagsgebet vor den Moscheen zu versammeln oder Sitzstreiks in den Moscheen zu beginnen. Berichten zufolge wurden weitere Personen im Zusammenhang mit Protesten außerhalb von Riad festgenommen. Sie alle sollen mittlerweile wieder freigelassen worden sein.
[EMPFOHLENE AKTIONEN]
SCHREIBEN SIE BITTE FAXE, ODER LUFTPOSTBRIEFE MIT FOLGENDEN FORDERUNGEN
-
Ich bin sehr besorgt darüber, dass die 15 Männer, die am 16. Dezember bei einer Protestveranstaltung an der al-Rajihi-Moschee in Riad festgenommen wurden, offenbar nur aufgrund der friedlichen Ausübung ihrer Rechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit inhaftiert wurden. In diesem Fall wären sie als gewaltlose politische Gefangene zu betrachten, die unverzüglich und bedingungslos freigelassen werden müssen.
-
Ich fordere Sie auf, die Männer vor Folter und Misshandlung zu schützen, ihnen regelmäßigen Zugang zu ihren Familien und Rechtsbeiständen ihrer Wahl sowie eine angemessene medizinische Versorgung zu gewähren.
- Außerdem bitte ich Sie, weitere Informationen bezüglich der gegen sie erhobenen Anklagepunkte bekannt zu geben und sicherzustellen, dass die Gerichtsverfahren der Männer den Standards für faire Prozesse genügen.
[APPELLE AN]
KÖNIG
His Majesty King Abdullah Bin Abdul Aziz Al Saud
The Custodian of the two Holy Mosques
Office of His Majesty the King
Royal Court
Riyadh
SAUDI-ARABIEN
(korrekte Anrede: Your Majesty / Majestät)
Fax: (00 966) 1 403 3125 (über das
Innenministerium, bitte mehrmals versuchen)
GOUVERNEUR VON RIAD
His Royal Highness Sattam bin Abdul Aziz Al Saud
Riyadh Principality
SAUDI-ARABIEN
(korrekte Anrede: Your Royal Highness / Königliche Hoheit)
E-Mail: webmaster@riyadh.gov.sa
KOPIEN AN
VORSITZENDER DER STAATLICHEN MENSCHENRECHTSKOMMISSION
Bandar Mohammed 'Abdullah al-Aiban
Human Rights Commission
P.O. Box 58889
King Fahad Road, Building No. 373
Riyadh 11515
SAUDI-ARABIEN
Fax: (00 966) 1 461 2061
E-Mail: hrc@haq-ksa.org
BOTSCHAFT DES KÖNIGREICHS SAUDI-ARABIEN
S.E. Herrn
Prof. Dr. med Ossama Abdulmajed Ali Shobokshi
Tiergartenstr. 33-34
10785 Berlin
Fax: 030-8892 5179 oder 030-8892 5176
E-Mail: deemb@mofa.gov.sa
Bitte schreiben Sie Ihre Appelle möglichst sofort. Schreiben Sie in gutem Arabisch, Englisch oder auf Deutsch. Da Informationen in Urgent Actions schnell an Aktualität verlieren können, bitten wir Sie, nach dem 2. Februar 2012 keine Appelle mehr zu verschicken.