Todeskandidat begeht Selbstmord

Ergebnis dieser Urgent Action

Die Familie des zum Tode verurteilten Chinesen Li Xin hat berichtet, dass er sich bereits am 29. Januar das Leben genommen hat.

Die Familie des zum Tode verurteilten Chinesen Li Xin hat berichtet, dass er sich bereits am 29. Januar das Leben genommen hat.

Sachlage

Die genauen Todesumstände sind Amnesty International nicht bekannt.
Li Xin war am 6. Dezember 2011 wegen des Transports und Verkaufs von 1925 Gramm Methamphetaminen (Crystal Meth) vom Mittleren Volksgericht der autonomen Präfektur Dehong Daizu Jingpozu in der Provinz Yunnan zum Tode verurteilt worden.

Am 14. Mai 2012 bestätigte das Hohe Volksgericht der Provinz Yunnan das Todesurteil. Seit Dezember 2012 lag das Urteil dem Obersten Volksgerichtshof zur Überprüfung vor. Bei einer Bestätigung des Urteils durch den Obersten Volksgerichtshof hätte Li Xin jederzeit hingerichtet werden können.

Vielen Dank allen, die sich gegen die Hinrichtung eingesetzt haben.