Protestierende freigelassen

Ergebnis dieser Urgent Action

Am 14. Februar verfügte ein Richter die Freilassung von 14 Personen, die wegen der Teilnahme an einer "illegalen Versammlung" zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt worden waren. Die 14 Protestierenden wurden gegen Kaution aus der Haft entlassen. Nun warten sie auf eine endgültige Entscheidung des Kassationsgerichts bezüglich ihres Falls. Ihre Haftstrafen wären am 23. März, sechs Monate nach ihrer Festnahme am 23. September 2011, ausgelaufen.

Demonstration in Bahrain "Freiheit für alle politischen Gefangenen, Februar 2011

Demonstration in Bahrain "Freiheit für alle politischen Gefangenen, Februar 2011

Am 14. Februar verfügte ein Richter die Freilassung von 14 Personen, die wegen der Teilnahme an einer "illegalen Versammlung" zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt worden waren. Die 14 Protestierenden wurden gegen Kaution aus der Haft entlassen. Nun warten sie auf eine endgültige Entscheidung des Kassationsgerichts bezüglich ihres Falls. Ihre Haftstrafen wären am 23. März, sechs Monate nach ihrer Festnahme am 23. September 2011, ausgelaufen.

Sachlage

Am 20. Oktober hatte ein vorinstanzliches Strafgericht die zwölf Frauen, von denen drei minderjährig waren, und die beiden Männer zu sechs Monaten Haft verurteilt. Sie wurden angeklagt, an "illegalen Versammlungen mit mehr als fünf Personen" teilgenommen, zum "Hass gegen das Regime angestiftet", "Polizistinnen angegriffen" und an "illegalen Protestmärschen teilgenommen" zu haben. Die 14 Protestierenden wurden am 23. September in einem Einkaufszentrum in der bahrainischen Hauptstadt Manama festgenommen, weil sie Plakate mit regierungskritischen Slogans hochhielten und an einem Protestmarsch in Richtung des Perlenplatzes, teilnehmen wollten. Das zuständige Berufungsgericht in Manama (High Criminal Court of Appeal) hatte die Haftstrafen in Höhe von sechs Monaten am 24. November für alle 14 Protestierenden bestätigt.

Danke an alle, die Appelle geschrieben haben. Weitere Aktionen des Eilaktionsnetzes sind nicht erforderlich. Amnesty International wird die Situation weiterhin genau beobachten und gegebenenfalls weitere Aktionen einleiten.