Indigene in Gefahr
Amnesty International fürchtet um die Sicherheit der indigenen Gemeinschaft der Awá im Departement Nariño, nachdem dort Unbekannte zwölf Menschen, darunter vier Kinder erschossen haben.
Appell an
STAATSPRÄSIDENT
Señor Presidente Álvaro Uribe Vélez
Presidente de la República
Palacio de Nariño
Carrera 8 No.7-26
Bogotá
KOLUMBIEN
(korrekte Anrede: Excmo. Sr. Presidente Uribe)
Fax: (00 57) 1 337 5890
INNEN- UND JUSTIZMINISTER
Sr. Fabio Valencia Cossio
Ministerio Del Interior y De Justicia
Carrera 9a. No. 14-10
Bogotá
KOLUMBIEN
(korrekte Anrede: Sr. Ministro)
Fax: (00 57) 1 560 4630 oder (00 57) 1 599 8961
Sende eine Kopie an
INDIGENENORGANISATION
Organización nacional indígena de Colombia (ONIC)
Calle 13, Nº4-38
Bogotá
KOLUMBIEN
BOTSCHAFT DER REPUBLIK KOLUMBIEN
I. E. Frau Dr. Maria Dora Victoriana Mejía Marulanda
Kurfürstenstr. 84, 10787 Berlin
Fax: 030-2639 6125
E-Mail: info@botschaft-kolumbien.de
Bitte schreiben Sie Ihre Appelle möglichst sofort. Schreiben Sie in gutem Spanisch, Englisch oder auf Deutsch. Da Informationen in Urgent Actions schnell an Aktualität verlieren können, bitten wir Sie, nach dem 8. Oktober 2009 keine Appelle mehr zu verschicken.
PLEASE SEND APPEALS TO ARRIVE AS QUICKLY AS POSSIBLE, IN SPANISH OR YOUR OWN LANGUAGE:
-
urging the authorities to take decisive action, deemed appropriate by the Awá communities themselves to guarantee their safety;
- calling for full and impartial investigations into the killings of 26 August, the results of which should be made public and those responsible brought to justice.
Amnesty fordert:
SCHREIBEN SIE BITTE FAXE ODER LUFTPOSTBRIEFE, IN DENEN SIE
-
die Behörden auffordern, in Absprache mit den Angehörigen der indigenen Gemeinschaft der Awá wirksame Schutzmaßnahmen für die gefährdeten Menschen zu ergreifen;
-
eine umfassende und unparteiische Untersuchung der Tötungen vom 26. August einzuleiten, mit dem Ziel, die Verantwortlichen zu ermitteln und vor Gericht zu stellen;
- fordern, dass die Ergebnisse der Ermittlungen veröffentlicht werden.
Sachlage
Am 26. August 2009 drangen bewaffnete Unbekannte in das Indigenengebiet (Resguardo) Gran Rosario des Verwaltungsbezirks Tumaco im Departement Nariño ein und töteten zwölf Menschen. Es soll sich um Angehörige einer Familie handeln, darunter vier Kinder.
Eine der Getöteten war Tulia García, die nach der Ermordung ihres Ehemannes Gonzalo Rodríguez Guanga am 23. Mai 2009 eine Reihe von Morddrohungen erhalten hatte. Sie hatte die Armee beschuldigt, für den Tod ihres Mannes verantwortlich zu sein. Die vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass alle Getöteten zur Familie von Tulia García gehörten.
Seit September 2008 sind über 50 Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Awá in Nariño getötet worden. Sowohl Guerillakämpfer als auch Sicherheitskräfte und deren paramilitärische Verbündete sollen für diese Tötungen verantwortlich sein. Im Februar 2009 verurteilte Amnesty in einer Stellungnahme die Massaker, bei denen am 4. und 11. Februar insgesamt 27 Angehörige der Awá getötet worden waren. Nach Angaben der kolumbianischen Indigenenorganisation ONIC hat die Guerillagruppierung "Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia" (FARC) beide Massaker begangen.
Die jüngsten Tötungen zeigen, dass die kolumbianischen Behörden ihrer Verpflichtung nicht nachgekommen sind, die Sicherheit der Awá in Nariño zu gewährleisten. Amnesty International begrüßt zwar die Ankündigung der Regierung, vom 26. August, die Ermittlungsbehörden würden strafrechtliche Untersuchungen einleiten, bislang ist jedoch nicht bekannt, welche Maßnahmen die Regierung zum Schutz der gefährdeten Indigenen eingeleitet hat.
[EMPFOHLENE AKTIONEN]
SCHREIBEN SIE BITTE FAXE ODER LUFTPOSTBRIEFE, IN DENEN SIE
-
die Behörden auffordern, in Absprache mit den Angehörigen der indigenen Gemeinschaft der Awá wirksame Schutzmaßnahmen für die gefährdeten Menschen zu ergreifen;
-
eine umfassende und unparteiische Untersuchung der Tötungen vom 26. August einzuleiten, mit dem Ziel, die Verantwortlichen zu ermitteln und vor Gericht zu stellen;
- fordern, dass die Ergebnisse der Ermittlungen veröffentlicht werden.
[APPELLE AN]
STAATSPRÄSIDENT
Señor Presidente Álvaro Uribe Vélez
Presidente de la República
Palacio de Nariño
Carrera 8 No.7-26
Bogotá
KOLUMBIEN
(korrekte Anrede: Excmo. Sr. Presidente Uribe)
Fax: (00 57) 1 337 5890
INNEN- UND JUSTIZMINISTER
Sr. Fabio Valencia Cossio
Ministerio Del Interior y De Justicia
Carrera 9a. No. 14-10
Bogotá
KOLUMBIEN
(korrekte Anrede: Sr. Ministro)
Fax: (00 57) 1 560 4630 oder (00 57) 1 599 8961
KOPIEN AN
INDIGENENORGANISATION
Organización nacional indígena de Colombia (ONIC)
Calle 13, Nº4-38
Bogotá
KOLUMBIEN
BOTSCHAFT DER REPUBLIK KOLUMBIEN
I. E. Frau Dr. Maria Dora Victoriana Mejía Marulanda
Kurfürstenstr. 84, 10787 Berlin
Fax: 030-2639 6125
E-Mail: info@botschaft-kolumbien.de
Bitte schreiben Sie Ihre Appelle möglichst sofort. Schreiben Sie in gutem Spanisch, Englisch oder auf Deutsch. Da Informationen in Urgent Actions schnell an Aktualität verlieren können, bitten wir Sie, nach dem 8. Oktober 2009 keine Appelle mehr zu verschicken.
PLEASE SEND APPEALS TO ARRIVE AS QUICKLY AS POSSIBLE, IN SPANISH OR YOUR OWN LANGUAGE:
-
urging the authorities to take decisive action, deemed appropriate by the Awá communities themselves to guarantee their safety;
- calling for full and impartial investigations into the killings of 26 August, the results of which should be made public and those responsible brought to justice.