Aktivisten wieder frei

Ergebnis dieser Urgent Action

Oleksiy Gritsenko und Sergiy Suprun sind am Morgen des 20. März in einem Dorf an der Grenze zwischen dem ukrainischen Festland und der Halbinsel Krim freigelassen worden. Natalya Lukyanchenko war bereits zuvor freigekommen.

Oleksiy Gritsenko und Sergiy Suprun sind am Morgen des 20. März in einem Dorf an der Grenze zwischen dem ukrainischen Festland und der Halbinsel Krim freigelassen worden. Natalya Lukyanchenko war bereits zuvor freigekommen.

Sachlage

Sechs weitere Geiseln sind ebenfalls wieder frei, darunter der Kommandant der ukrainischen Marine. Oleksiy Gritsenko hat auf seiner Facebook-Seite geschrieben: "Wir werden bald in Cherson sein. Insgesamt sind wir sieben Leute. Yury Shevchenko (einem der Freigelassenen) hat man in die Beine geschossen. Jetzt freu' ich mich erstmal darauf, mich waschen zu können…"

Oleksiy Gritsenko, Natalya Lukyanchenko und Sergiy Suprun waren seit 23 Uhr am 13. März nicht mehr gesehen worden. Sie hatten sich eine Woche auf der Krim aufgehalten und am 13. März berichtet, dass sie verfolgt worden seien. Am Abend des 13. März rief Natalya Lukyanchenko befreundete AktivistInnen an und erzählte ihnen, dass ihr Auto von drei Fahrzeugen gejagt werde und sie beschossen würden.

Anatoliy Gritsenko, der Vater von Oleksiy Gritsenko, hat sich am 20. März bei Amnesty International für die Aktionen zugunsten der drei AktivistInnen bedankt. Sie seien noch in der Region Cherson, würden aber bald nach Hause kommen.

Vielen Dank allen, die sich an dieser Urgent Action beteiligt haben. Weitere Appelle des Eilaktionsnetzes sind nicht erforderlich.