Pressekonferenz zum Tag der Menschenrechte
10.12.: Internationaler Tag der Menschenrechte 2014 und 30 Jahre UN-Antifolterkonvention
Wann:
Dienstag, 09.12.2014 10:30 Uhr
Wo:
Projektraum gegen Folter ("Stop-Folter-Shop") Brunnenstr. 188-190, 10119 Berlin
Wer:
Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland Maria Scharlau, Expertin für Internationales Recht bei Amnesty International in Deutschland
Zum diesjährigen Tag der Menschenrechte ruft Amnesty International die Staatengemeinschaft zu einem entschlossenen Vorgehen gegen Folter auf. Am 10. Dezember 1984 ist die UN-Antifolterkonvention verabschiedet worden, ein Meilenstein im Kampf gegen diese schwere Menschenrechtsverletzung. Heute, 30 Jahre später, fällt die Bilanz ernüchternd aus. Aktuelle Amnesty-Berichte zeigen, dass Folter trotz der völkerrechtlich verbindlichen Konvention auf jedem Kontinent weiterhin alltäglich ist. In 141 Ländern hat Amnesty in den letzten fünf Jahren Folter und Misshandlung dokumentiert. Aufgrund der aktuellen Krisen auf der Welt befürchtet Amnesty, dass Menschenrechtsstandards wie das absolute Folterverbot in Frage gestellt werden.
Die Pressekonferenz findet dieses Jahr in einem temporären Projektraum gegen Folter ("Stop-Folter-Shop") in den Räumen der Neuen Schule für Fotografie statt. Neben einer Ausstellung zum Thema Folter zeigt Amnesty in dem "Shop" Alltagsgegenstände, die in vielen Ländern als Folterwerkzeuge verwendet werden. Die Ausstellung ist vom 09. bis zum 17. Dezember zwischen 12 und 20 Uhr für Besucher geöffnet. Während dieser Tage finden mehrere Abendveranstaltungen zum Thema Folter statt.
Für Interviewwünsche oder Rechercheanfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle. Wenn Sie an der Pressekonferenz teilnehmen wollen, bitten wir um eine Anmeldung per Mail.
Kontakt:
AMNESTY INTERNATIONAL Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V. Pressestelle. Zinnowitzer Straße 8. 10115 Berlin
T: +49 30 420248-306 . F: +49 30 420248-330 mailto:presse@amnesty.de