Sudan: Fordere ein Waffenembargo gegen alle Konfliktparteien!

Das Foto zeigt Frauen , Männer und Kinder, die Säcke auf ihren Köpfen, Schultern oder Rücken tragen und vor einem mit Stacheldraht versehenen Zahn entlang gehen.

Auf der Suche nach Schutz und Sicherheit: Vor den Kämpfen im Sudan geflüchtete Menschen in einem Flüchtlingscamp in der südsudanesichen Stadt Renk im Februar 2024.

Der anhaltende Konflikt im Sudan zwischen den sudanesischen Streitkräften und den paramilitärischen Milizen "Rapid Support Forces" hat landesweit bisher mehr als 14.600 Tote gefordert (Stand: 8. Mai 2024). Zudem wurden fast 11 Millionen Menschen vertrieben. Fast zwei Millionen von ihnen haben in den Nachbarländern Zuflucht gesucht.

Unterzeichne unsere Petition an die Vereinten Nationen und fordere, dass keine Waffen mehr in den Sudan geliefert werden, damit die Zivilbevölkerung geschützt wird.
 

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Dein Appell

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Lies hier den Petitionstext:

Waffenembargo gegen alle Konfliktparteien im Sudan!

Ich fordere die Vereinten Nationen auf, ein Waffenembargo gegen alle Konfliktparteien im Sudan zu verhängen, und dieses Embargo lückenlos durchzusetzen.

Hochachtungsvoll

Hintergrundinformationen

Wie ist die Lage im Sudan?

Die Menschen im Sudan fühlen sich inmitten der sich immer weiter ausbreitenden Gewalt im Lande vergessen. Unterdessen verursachen die Konfliktparteien Tod und Zerstörung in ungeahntem Ausmaß.

Die Zivilbevölkerung ist der Gewalt schutzlos ausgeliefert. Die Menschen haben keine Nahrung, kein Wasser und keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Weil der Zugang zum Internet beschränkt ist, fehlt es oft an Informationen über sichere Fluchtrouten oder darüber, wo es Medikamente gibt.

In den seit einem Jahr andauernden bewaffneten Auseinandersetzungen werden die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht von allen Konfliktparteien missachtet.

Menschen werden in ihrem Zuhause oder bei der verzweifelten Suche nach Nahrung, Wasser oder Medikamenten getötet. Sie geraten auf der Flucht ins Kreuzfeuer oder werden bei gezielten Angriffen erschossen. Zahlreiche Frauen und Mädchen, manche erst zwölf Jahre alt, sind von Angehörigen beider Konfliktparteien vergewaltigt und anderen Formen sexualisierter Gewalt ausgesetzt worden.

Die Menschen sind nirgendwo sicher. Mit jeder Minute, die vergeht, werden zahllose Leben zerstört. Wir müssen jetzt handeln und den UN-Sicherheitsrat auffordern, das bestehende Waffenembargo auf das gesamte Land und nicht nur auf die Region Darfur auszudehnen. Die Vereinten Nationen müssen dafür sorgen, dass das Embargo vollständig umgesetzt wird. Dies soll die Waffenlieferungen unterbrechen und dazu beitragen, das Leid der Zivilbevölkerung zu verringern.