Pride-Parade konnte stattfinden

Tage
:
Std
:
Min

Diese Urgent Action ist beendet.

Die von Studierenden organisierte Pride-Parade, an der am 11. Mai Hunderte Studierende teilnahmen, fand friedlich auf dem Gelände der Technische Universität des Nahen Ostens statt, obwohl die Universitätsverwaltung und die Behörden in Ankara zuvor versucht hatten, sie zu verhindern.

Regenbogenfahne weht in der Luft vor blauem Himmel mit wenigen kleinen Wolken

Die Regenbogenfahne gilt als Symbol für die LGBTI-Bewegung

Sachlage

Die jährliche Pride-Parade auf dem Campus der Technischen Universität des Nahen Ostens (ODTÜ) in Ankara, eine von Studierenden organisierte Veranstaltung, konnte am 11. Mai stattfinden. Hunderte demonstrierten friedlich auf dem Universitätsgelände ungeachtet des vom Gouverneur von Ankara erlassenen Verbots aller LGBTI-Veranstaltungen.

Die Gruppe ODTÜ LGBTI-Solidarität sagte Amnesty International, dass sie für die Unterstützung und die Urgent Action der Organisation sehr dankbar sei und fuhr fort: „Wir konnten nicht einfach schweigen und das Verbot akzeptieren. Wir mussten uns wehren und trotzdem demonstrieren. Das Verbot unserer Pride-Parade war rechtswidrig und richtete sich gegen unsere bloße Existenz. Wir konnten dem Verbot trotzen und die Parade dennoch durchführen, weil wir internationale Unterstützung und Solidarität von Amnesty-Aktivist_innen in der ganzen Welt erhalten haben. Ohne eure Unterstützung hätten wir das nicht geschafft.“

Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben haben. Weitere Aktionen des Eilaktionsnetzes sind nicht erforderlich.