Sudan: Wie die Zivilgesellschaft im Krieg Leben rettet und was Deutschland tun kann
4. Juni 2025, 18 - 20 Uhr
Der Kriegsausbruch im Sudan im April 2023 löste die größte humanitäre Krise weltweit aus und zwang Millionen zur Flucht. Seitdem leisten zivilgesellschaftliche Akteur*innen unter extremen Bedingungen lebensrettende Hilfe doch ihre Stimmen finden oft kein Gehör. Gemeinsam mit Vertreter*innen der sudanesischen Zivilgesellschaft möchten wir folgende Fragen diskutieren:
- Welche unterschiedlichen Formen lokalen zivilgesellschaftlichen Engagements gibt es im Sudan und mit welchen Herausforderungen sind diese konfrontiert?
- Welche Instrumente stehen zur Verfügung, um zivilgesellschaftliches Engagement im Sudan gezielt und nachhaltig zu unterstützen?
- Welchen friedenspolitischen Beitrag kann und sollte die neue Bundesregierung im Sudan leisten?
Programm
Begrüßung
- Niddal Salah-Eldin, ehemalige Vorständin Axel-Springer SE
Krieg im Sudan – Kontext und Hintergründe
- Ein Kurzinterview mit Dr. Gerrit Kurtz, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
Podiumsgespräch mit
- Mona Rishmawi, Mitglied der UN Fact-Finding Mission zum Sudan
- Derya Türk-Nachbaur (SPD), Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags
- Hajooj Kuka, Emergency Response Rooms Khartoum
- Fatima Ahmed, Zenab for Women in Development
- Vertreter:in des Auswärtigen Amts (angefragt)
Moderation: Anna Dushime, Journalistin
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch (mit Simultanübersetzung) statt. Im Anschluss laden wir zu einem Empfang ein.
Bitte registrieren Sie sich über folgenden Link:
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Veranstaltungsort
FAZ-Atrium
Mittelstraße 2-4
Berlin 10117
Deutschland