Nicht mehr in geheimer Haft

Ergebnis dieser Urgent Action

Am 17. Februar 2009 wurde der Gewerkschafter Pépé Nginamau Malaba nach fast einem Monat in rechtswidriger Haft ohne Kontakt zur Außenwelt in das Zentralgefängnis von Kinshasa, Centre Pénitiaire et de Rééducation de Kinshasa (CPRK), gebracht.
Am 19. Februar gab es eine Anhörung im Beisein seines Anwalts vor einem Gericht in Kinshasa, bei der er aufgrund des Vorwurfs der Dokumentenfälschung in Untersuchungshaft genommen wurde.

Am 17. Februar 2009 wurde der Gewerkschafter Pépé Nginamau Malaba nach fast einem Monat in rechtswidriger Haft ohne Kontakt zur Außenwelt in das Zentralgefängnis von Kinshasa, Centre Pénitiaire et de Rééducation de Kinshasa (CPRK), gebracht.
Am 19. Februar gab es eine Anhörung im Beisein seines Anwalts vor einem Gericht in Kinshasa, bei der er aufgrund des Vorwurfs der Dokumentenfälschung in Untersuchungshaft genommen wurde.

Sachlage

Im CPRK hat Pépé Nginamau Malaba Zugang zu anwaltlicher Vertretung, Besuchen seiner Angehörigen und medizinischer Grundversorgung. Amnesty International geht davon aus, dass er nicht länger Gefahr läuft, gefoltert oder in anderer Weise misshandelt zu werden, ist aber nach wie vor besorgt, dass er ein gewaltloser politischer Gefangener sein könnte und wird den Fall auch in Zukunft genau verfolgen.

Die UA-Appellschreiben scheinen entscheidend zur Beendigung der Haft ohne Kontakt zur Außenwelt beigetragen zu haben. Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben haben. Zurzeit sind keine weiteren Appelle erforderlich.