Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit in Asien: Sri Lanka und die Philippinen
Berlin, 22. Oktober 2019 um 18:30 Uhr
Veranstalter:
- Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen, in dem Amnesty International Mitglied ist
- Sri Lanka Advocacy
- Friedrich Naumann Stiftung
Seit dem Amtsantritt Präsident Dutertes wurden geschätzte 27.000 Menschen im Rahmen des von ihm ausgerufenen Kriegs gegen die Drogen getötet. Die Anti-Drogenkampagne umgeht dabei systematisch alle rechtsstaatlichen Garantien.
Nach dem Ende des Bürgerkriegs in Sri Lanka 2009 gab es heftige Konflikte um die Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen und mutmaßlichen Kriegsverbrechen. Die Hoffnungen in die Reformregierung ab 2015 haben sich in Bezug auf diese Aufarbeitung zerschlagen.
Die Beispiele beider Länder zeigen anhaltende Menschenrechtsverletzungen und jeweils einen schwachen Rechtsstaat. Gegenstand der Diskussion: Wie werden Recht und Gesetze von autoritären Regimen gegen Kritiker_innen missbraucht, um diese zum Schweigen zu bringen? Wie können Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden?
Es diskutieren:
• Ansheline Bacudio, IDEALS, Manila
• Christoph Strässer, ehem. Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Hilfe
• Bischof Melzar Labuntog, United Church of Christ in the Philippines, Manila
• Sherine Xavier, The Social Architects, Sri Lanka
• Geoffrey Alagaratnam, Former President of the Sri Lanka Bar Association, Sri Lanka
Moderation: Sven Hansen, Asienredakteur taz, Berlin
Im Anschluss an die Diskussion laden wir Sie zu einem Imbiss ein.
Veranstaltungsort
Brot für die Welt
Caroline-Michaelis-Straße
Berlin 10115
Deutschland