Gibt es noch Journalismus auf der Krim?
Mitwoch, 12. März 2025, 18:30 - 20:30 Uhr
Beschreibung
Anlässlich des 10. Jahrestags der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland hat Amnesty International eine Veranstaltungsreihe organisiert, die das Leben auf der Krim und die aktuelle Menschenrechtssituation beleuchtet.
Unter der Leitfrage „Gibt es noch Journalismus auf der Krim?“ widmet sich die Reihe in ihrer letzten Veranstaltung der Situation der Medienfreiheit auf der Krim und in der Ukraine. Da seit der völkerrechtswidrigen Annexion auch die repressiven Elemente der russischen Gesetzgebung auf der Krim Anwendung finden, wird in Ausschnitten auch die Russische Föderation beleuchtet.
Wie hat sich seit der Annexion 2014 die Lage für freie Berichterstattung, Meinungs- und Pressefreiheit verändert? Was bedeutet dies für die Arbeit von Journalist*innen auf Krim? In welchem Rahmen und mit welchen Strategien ist Berichterstattung auf und aus der Krim noch möglich?
Diese und weitere Fragen diskutieren:
Suleiman Mamutov (Rechtsberater für indigene Völker, Amnesty International Ukraine)
Birger Schütz (Reporter ohne Grenzen) und
Muslim Umierov (Leitender Produzent & Journalist bei Cemaat. Crimea Public Media, Kyiv)
Moderation: Christian Mihr (Amnesty International)
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten von Amnesty International wird gebeten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstaltungsort
Amnesty International
Sonnenallee 221c
Berlin 12059
Deutschland
Kooperationspartner_innen
Reporter ohne Grenzen