Termine

MÜNCHEN (OEZ) ERINNERN – Widerstände zwischen Traum und Trauma

13:00 Uhr Eröffnung des Kunst- und Designmarktes inkl. DJ-Sets, Clothing Swap & (Soli-)Tattoos

17:00 – 18:00 Uhr Eröffnung des Programms mit Gedichten von Erdem Teper

18:00 – 19:30 Uhr Podiumsgespräch „Rassistische Terroranschläge in München - Widerstände zwischen Traum und Trauma“

19:30 – 20:30 Uhr Pause

20:30 – 22:00 Uhr Ausklang des Abends mit Live-Musik von Gladys Mwachiti, Xay & Ami + Wally Warning

Podiumsgespräch

Beschreibung

Das antirassistische Event „MÜNCHEN (OEZ) ERINNERN – Widerstände zwischen Traum und Trauma“ (er)schafft gemeinsame W_orte, in denen migrantische/marginalisierte Geschichten, geteilte Erinnerungen und Widerständigkeiten zusammengebracht werden können. Auf dem Podium werden Angehörige/betroffene Personen von verschiedenen rassistischen Terroranschlägen in München zusammenkommen und sprechen.

Darüber hinaus zielt die Veranstaltung unter anderem darauf ab, für den 8. Jahrestag des OEZ-Terroranschlags (22.07.24) zu mobilisieren - Ein Raum zwischen geteilten Erinnerungen, Widerständen zwischen Traum und Trauma und ein gemeinsames (Ge-)Denken in Utopien.

Für Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ.


Anmeldefrist für das Podiumsgespräch in deutscher Gebärdensprache ist Sonntag, der 09. Juni 2024 – unbedingt bei Bedarf „DGS“ angeben.
 

Die Veranstaltung ist u.V. offen für alle Menschen - wir behalten uns als Veranstaltende nach § 6 VersG vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung auszuschließen.

Veranstaltungsort

ZIRKA
Dachauer Str. 110c
München 80686
Deutschland

Kooperationspartner_innen

Initiative "München erinnern!"

Wir sind eine Initiative von Angehörigen, Überlebenden und Unterstützenden, die den Anschlag am 22.7.2016 am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München in Erinnerung rufen und in Erinnerung behalten will. Die Namen der neun Opfer dürfen nicht vergessen werden. Es darf nicht weiter verschwiegen werden, dass es sich bei der Tat um rechten Terror, antimuslimischen Rassismus und Antiziganismus gehandelt hat.
Dafür wollen und werden wir gemeinsam kämpfen.

Wir wollen dazu beitragen, dass die Opfer nicht nur am Jahrestag erinnert werden, sondern dass sie und ihre Geschichten Bestandteil des öffentlichen Bewusstseins sind. Wir wollen, dass die Forderungen der Angehörigen nach einem angemessenen Gedenken und nach einem Raum für Austausch und Aufarbeitung Realität werden. Wir wollen uns gemeinsam gegen Rassismen und rechten Terror stellen. Wir wollen, dass München diesen Anschlag ernst nimmt und Konsequenzen zieht. Wir wollen, dass dieser Anschlag auch bundesweit als rechter Terror anerkannt und benannt wird.

Wir wollen der Menschenverachtung von rechtem Terror und Rassismus eine Praxis der Solidarität entgegensetzen.