Die Möllner Briefe
Donnerstag, 19. März 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Beschreibung
Der Film erzählt die Geschichte der Angehörigen der Opfer des rassistischen Brandanschlags im November 1992 in Mölln, Schleswig-Holstein. Der damals siebenjährige Ibrahim Arslan überlebte, verlor jedoch seine Schwester, seinen Cousin und seine Großmutter. Hunderte Briefe mit Solidaritäts- und Beileidsbekundungen, die an die betroffenen Familien gesendet wurden, verschwanden lange Zeit in den Archiven der Stadt Mölln. Durch die Aufmerksamkeit einer Werkstudentin wurden sie fast zufällig wieder gefunden und den Hinterbliebenen überreicht.
Die Regisseurin Martina Priessner nahm dies zum Anlass, einen Dokumentarfilm über die Geschichte des Brandanschlags und dessen Auswirkungen auf die davon betroffenen Familien und Freund*innen zu drehen. Priessner gelang mit dem Film ein wirkungsvoller Beitrag, der vor allem mit der Kraft der Menschlichkeit in einer von Diskriminierung und Fremdenhass bestimmten Welt überzeugt. Er hat den Panorama Publikumspreis und den Amnesty Filmpreis auf der Berlinale 2025 gewonnen.
Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur Aussprache.
Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus ruft die Dürener Gruppe von AMNESTY INTERNATIONAL auf:
- zur Solidarität mit den Opfern von Rassismus und Gewalt
- zur Achtung der Würde und der Rechte aller Menschen
Denn wir alle wollen so leben und respektiert werden, wie wir sind. Hass und Hetze haben in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.
Veranstaltungsort
KOMM Jugend- und Kulturzentrum e.V.
August-Klotz-Straße
21
Düren 52349
Deutschland