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Aktuell

Ungarn: Unwürdige Behandlung von Asylsuchenden ist politisches Kalkül

Asylsuchende warten vor der Transitzone an der serbisch-ungarischen Grenze im August 2016: © Amnesty InternationalAsylsuchende warten vor der Transitzone an der serbisch-ungarischen Grenze im August 2016: © Amnesty International

Tausende Asylsuchende sind der Willkür der ungarischen Behörden schutzlos ausgeliefert. Sie werden Opfer von Misshandlungen, illegalen Rückschaffungen und willkürlichen Verhaftungen. Das Vorgehen der Behörden hat System: Asylsuchende sollen durch eine solche Behandlung abgeschreckt werden.

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Kolumbien: Historischer Friedensschluss mit Fragezeichen

Sollen in den nächsten Monaten ins zivile Leben zurückkehren: Kämpferinnen und Kämpfer der FARC-Guerilla: © APGraphicsBankSollen in den nächsten Monaten ins zivile Leben zurückkehren: Kämpferinnen und Kämpfer der FARC-Guerilla: © APGraphicsBank

Die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla haben ein historisches Friedensabkommen unterzeichnet. Die Nachhaltigkeit dieses Erfolgs wird davon abhängen, ob es der Regierung gelingt, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die Millionen von Opfern des jahrzehntelangen Konflikts zu schaffen.

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Alternativer Nobelpreis für Swetlana Gannuschkina

Die "Right Livelihood Award Foundation" hat die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Alternativen Nobelpreises bekannt gegeben. Eine von ihnen ist die russische Menschenrechtsverteidigerin Swetlana Gannuschkina. Amnesty International arbeitet seit Jahren eng mit ihr zusammen.

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Präsident Obama: Edward Snowden begnadigen!

Als Edward Snowden im Jahr 2013 Unterlagen des US-Geheimdienstes an Medienschaffende weitergab, wollte er Menschen auf der ganzen Welt über die heimliche Verletzung ihrer Privatsphäre aufklären. Unterzeichnen Sie die Online-Petition und fordern Sie Präsident Obama dazu auf, Edward Snowden zu begnadigen!

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Nigeria: Polizei macht Folter zu lukrativer Einnahmequelle

Ein neuer Amnesty-Bericht deckt die Machenschaften einer nigerianischen Polizeieinheit auf, die sich durch die Folterung von Gefangenen bereichert. Sie foltert systematisch Gefangene in ihrem Gewahrsam, um so "Geständnisse" oder Schmiergelder von Verwandten zu erpressen.

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Ägypten: Kritische Stimmen sollen mundtot gemacht werden

Ein Strafgericht in Kairo hat am 17. September entschieden, dass die Bankkonten von zahlreichen Aktivistinnen und Aktivisten und Organisationen eingefroren werden. Amnesty betrachtet die Anordnung des Strafgerichts als einen unverhohlenen Angriff auf die ägyptische Menschenrechtsbewegung.

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25 Jahre nach Hoyerswerda: Versäumnisse beim Schutz von Flüchtlingen

Auch 25 Jahre nach den Ausschreitungen in Hoyerswerda gibt es noch immer keine umfassenden Pläne für den systematischen Schutz von Flüchtlingsunterkünften und vor rassistischer Gewalt. Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, wird jedoch noch immer als Problem einiger weniger Rechtsextremer verkannt.

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