Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Iran

Die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit waren 2014 weiterhin stark eingeschränkt. Frauenrechtlerinnen und Personen, die sich für die Rechte von Minderheiten einsetzten, Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Regierungskritiker wurden willkürlich festgenommen, inhaftiert, strafrechtlich verfolgt und in unfairen Gerichtsverfahren verurteilt. Folter und andere Misshandlungen an Gefangenen waren an der Tagesordnung und blieben straflos. Frauen sowie Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten wurden weiterhin durch die Gesetzgebung und im Alltag diskriminiert. Es gab Berichte über Prügel- und Amputationsstrafen, die in einigen Fällen öffentlich vollstreckt wurden. Die Zahl der Hinrichtungen war weiterhin sehr hoch. Unter den Hingerichteten befanden sich auch Straftäter, die zur Tatzeit noch minderjährig waren. Gerichte verurteilten nach wie vor Menschen zum Tod durch Steinigung; über die Vollstreckung dieser Urteile lagen allerdings keine Berichte vor. (Stand: 31.12.2014)


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27.05.2016Urgent Action: Drohende InhaftierungUA-041/2016-2
23.05.2016Urgent Action: Geschäftsmann in EinzelhaftUA-123/2016
20.05.2016Urgent Action: Stiftungsmitarbeiterin inhaftiertUA-117/2016
18.05.2016Urgent Action: Drohende HinrichtungUA-116/2016
17.05.2016Urgent Action: Physiker braucht weiterhin medizinische VersorgungUA-244/2014-1
10.05.2016Urgent Action: Aktivist zu Haftstrafe verurteiltUA-108/2016
26.04.2016Urgent Action: Seit 2009 "verschwunden"UA-097/2016
22.04.2016Urgent Action: erniedrigende BehandlungUA-049/2015-2
19.04.2016Urgent Action: Haftstrafe für GewerkschafterUA-171/2015-1
08.04.2016Urgent Action: Im HungerstreikUA-250/2014-1