Sektion der Bundesrepublik Deutschland

100 Tage Hungerstreik in Guantánamo

Amnesty-AktivistInnen in den USA forderten die Schließung des Gefangenenlagers in Guantanamo.: ©Scott LangleyAmnesty-AktivistInnen in den USA forderten die Schließung des Gefangenenlagers in Guantanamo.: ©Scott Langley

16. Mai 2013 - Im Kampf um ihre Freilassung sind Anfang Februar 2013 etwa 100 der insgesamt 166 Häftlinge in Guantanamo in den Hungerstreik getreten. Am 17. Mai werden es 100 Tage Hungerstreik sein. Nach Medienberichten werden mittlerweile 21 dieser Häftlinge täglich mit Schläuchen zwangsernährt. Diese Prozedur, für die sie gefesselt werden, geschieht gegen ihren Willen und ist außerordentlich schmerzhaft.

Angesichts des Hungerstreiks wiederholte US-Präsident Barack Obama am 30. April sein Versprechen, das Gefangenenlager zu schließen: "Ich möchte nicht, dass diese Menschen sterben(…). Wir brauchen Guantánamo nicht, um die Sicherheit Amerikas zu gewährleisten (…)."

Doch die Zeit für Versprechen ist abgelaufen. Die US-Regierung muss handeln und Guantánamo schließen. Der Tod der Häftlinge darf nicht der einzige Weg aus Guantánamo sein.

Barack Obama muss handeln und der US-Kongress muss ihn unterstützen. Beteiligen Sie sich an der Online-Aktion!