Nach dem Krieg zwischen der Regierung Sri Lankas und den Tamil Tigers (LTTE) setzt sich die menschliche Tragödie fort. Mehr als 200.000 Menschen sind auf der Flucht, darunter 80.000 Kinder. Amnesty International fordert die Regierung Sri Lankas auf, unverzüglich Maßnahmen zu treffen, um die Zivilbevölkerung und gefangen genommene LTTE-Kämpfer vor Misshandlungen zu schützen.
"Die Regierung Sri Lankas muss sicherstellen, dass ihre Truppen das internationale Recht vollständig respektieren", sagt Sam Zarifi, Asien-Pazifik-Experte bei Amnesty International. "Sie steht in der Pflicht, alle LTTE-Kämpfer, die ihre Waffen niedergelegt haben, menschlich zu behandeln. Im Gegenzug sind die LTTE-Rebellen verpflichtet, Zivilpersonen und gefangen genommene Soldaten Sri Lankas zu schützen."
"Außerdem muss die internationale Gemeinschaft verlangen, dass internationale BeobachterInnen in kritischen Gebieten ihre Arbeit aufnehmen können. Sie sollen auch die Lager für vertriebene Menschen, Haftanstalten und Registrierungspunkte überwachen", so Zarifi weiter.
Amnesty International fordert von der Regierung Sri Lankas,
Amnesty International unterstützt die Einberufung einer Sondersitzung des Menschenrechtsrats und ruft die Vereinten Nationen auf, sofort eine internationale Untersuchungskommission einzusetzen.