Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Wir erwarten nicht das Unmögliche von Ihnen, Mr. President!

Er hat viel versprochen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den neuen US-Präsidenten Barack Obama. Mit seinem Amtsantritt am 20. Januar werden die Augen der Welt auf ihn gerichtet sein. Was schafft er, was nicht? Rund um den Globus hoffen die Menschen, dass Barack Obama brennende weltpolitische Themen anpackt und zum Positiven wendet. Vieles ist möglich.

Amnesty International fordert den neuen US-Präsidenten auf, konkrete Schritte zu unternehmen, die seinen Respekt vor internationalen Menschenrechtsstandards demonstrieren - auch im Zusammenhang mit der Terrorbekämpfung.

Amnesty International hat eine Checkliste für die ersten 100 Tage des neuen US-Präsidenten Barack Obama erstellt. In den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit sollte Barack Obama

  • einen Plan und das Datum zur Schließung von Guantánamo bekannt geben;
  • Folter und andere Misshandlungen verbieten;
  • eine unabhängige Kommission zur Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen im "Krieg gegen den Terror" der USA einrichten.

Wir erwarten also keine Wunder von Barack Obama. Diese Forderungen umzusetzen, liegt im Bereich des Möglichen.

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