Da es bei der Registrierung von Wahlberechtigten und der Entwaffnung der Milizen zu Verzögerungen kam, wurden die Präsidentschaftswahlen, die ursprünglich für das Jahr 2005 angesetzt waren, erneut verschoben. Der UN-Sicherheitsrat beschloss den Verbleib der internationalen Friedenstruppen bis nach dem Abschluss der Präsidentschaftswahlen und verlängerte das Waffenembargo sowie gezielte Sanktionen. Bei der Auflösung von Protesten gegen die steigenden Lebenshaltungskosten gingen die Sicherheitskräfte mit exzessiver Gewalt vor. Auch 2008 wurden von beiden Konfliktparteien Menschenrechtsverstöße begangen, insbesondere gegen Frauen. Es kam vor allem an Straßensperren erneut sehr häufig zu Drangsalierungen und tätlichen Übergriffen. (Stand: 31.12.2008)
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