
Lesen oder lesen lassen: Der Audio-Podcast des Amnesty Journals versorgt Sie regelmäßig mit ausgesuchten Reportagen und spannenden Berichten rund um die Menschenrechte.
"Der Grenzverletzer" (Ausgabe 3/2013)
Der kasachische Theaterregisseur und Träger der Goethe-Medaille Bolat Atabajew probt derzeit an der Kölner Theaterakademie. In seinem Heimatland droht ihm Haft wegen "Anstiftung zur sozialen Unruhe".
Autor: Marcus Bensmann
Sprecher: Till Firit
"Auf Messers Schneide" (Ausgabe 3/2013)
Die Verstümmelung weiblicher Genitalien ist in Ägypten gesetzlich verboten. Doch seit dem Sturz des Mubarak-Regimes fordern Islamisten eine Legalisierung der Praktik.
Autorin: Rebekka Rust
Sprecherin: Hanna Binder
"Abgefackelt" (Ausgabe 1/2013)
Im traditionellen Siedlungsgebiet der Lubicon Cree im Norden der kanadischen Provinz Alberta wird Erdöl gefördert, das Milliarden Dollar wert ist. Während die Regierung den Indigenen Landrechte und Entschädigungszahlungen verweigert, verschimmeln ihre Häuser, gibt es kein fließendes Wasser und keine Kanalisation.
Autor: Gerd Braune
Sprecher: Till Firit
"Im Land ohne Übel" (Ausgabe 1/2013)
Jahrzehntelang führte das Militär in Myanmar Krieg gegen die dort lebenden ethnischen Minderheiten. Hunderttausende Zivilisten mussten vor den Kämpfen fliehen. Eine der größten betroffenen Bevölkerungsgruppen ist die ethnische Minderheit der Karen, die in einem isolierten Gebiet im Osten des Landes lebt. Der Journalist Carsten Stormer hat diese schwer zugängliche Region in der Vergangenheit mehrfach besucht, um über die Situation der Zivilbevölkerung zu berichten.
Autor: Carsten Stormer
Sprecherin: Petra Torky
"Fotografieren verboten" (Ausgabe 10/2012)
Seit knapp zehn Jahren reist der neuseeländische Fotojournalist Robin Hammond um die Welt, um mit seiner Kamera Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren. Im April 2012 geriet er dabei selbst ins Visier: In Simbabwe wurde er von Sicherheitskräften des autoritär regierenden Präsidenten Robert Mugabe festgenommen, verhört und inhaftiert. Nach drei Wochen im Gefängnis kam Robin Hammond frei und wurde abgeschoben. Seine Eindrücke hat er in Text und Bild festgehalten.
Autor: Robin Hammond
"Die Spur des Feuers" (Ausgabe 10/2012)
Es ist eines der umstrittensten Gerichtsverfahren der vergangenen Jahre: Am 7. Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh in einer Zelle im Dessauer Polizeirevier.
Bis heute ist nicht geklärt, wie das Feuer ausbrechen konnte. Das Landgericht Magdeburg versucht in einem zweiten Anlauf, der Brandursache auf die Spur
zu kommen. Aussicht auf Erfolg besteht kaum.
"Keine Angst!" (Ausgabe 6/2012)
Die Machthaber in der Ukraine engen dem Raum bürgerlicher Freiheiten Schritt für Schritt ein. Darunter haben gerade auch Schriftsteller zu leiden. Doch sie können etwas dagegen tun. Ein Essay von Juri Andruchowytsch
Aus dem Ukrainischen von Sabine Stöhr.
"Operation Freiheit" (Ausgabe 6/2012)
Syrische Flüchtlinge im Libanon berichten über Folter, Hinrichtungen und Scharfschützen in ihrem Heimatland. Dem Terror in Syrien sind sie entkommen, aber im Libanon sind sie nicht willkommen.
Autor: Carsten Stormer
"Hoffen ist Folter" (Ausgabe 4/2012)
Noch immer ignoriert Brasilien die Verbrechen, die während der Militärdiktatur begangen wurden. Bis 2014 soll nun eine Wahrheitskommission ermitteln. Doch die Opfer von damals glauben nicht an deren Erfolg.Von Andreas Unger
"Der Kunde ist König" (Ausgabe 4/2012)
Saudi-Arabien schließt milliardenschwere Waffengeschäfte mit den USA und Europa. Auch deutsche Firmen liefern Kriegsgerät an den Golf - die kritische Menschenrechtslage wird von der Politik ausgeblendet.Von Hauke Friederichs
"Zwischen Zuversicht und Zweifel" (Ausgabe 2/2012)
Politische Gefangene kommen frei, die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi kann sich wieder an Wahlen beteiligen: In Myanmar vollzieht sich ein vorsichtiger politischer Wandel. Doch viele Oppositionelle sind skeptisch. Kommt es zu nachhaltigen Veränderungen? Oder polieren Armee und Regierung nur ihr Image auf?Von Daniel Becker__Sprecher: Patrick O. Beck
"Übergang ins Nirgendwo" (Ausgabe 2/2012)
Vor dem Hintergrund einer schweren Wirtschaftskrise eskaliert in Osteuropa die rassistische Gewalt. Der Hass gegen Minderheiten wird von breiten Teilen der Bevölkerung getragen und oftmals, wie in Ungarn, sogar durch Politiker legitimiert. Von Keno Verseck
"An der Kette" (Ausgabe 12/2011)
Sie dürfen Harry Potter-Bücher ausleihen, und zum Frühstück gibt es Obstsaft. Ihre Haftbedingungen haben sich verbessert, ihre Perspektive hingegen nicht: Zehn Jahre nach der Gründung des Camps sitzen in Guantánamo Bay immer noch Gefangene ein. Die dänische Journalistin Camilla Fuhr hat das Camp besucht und mit Wärtern sowie mit ehemaligen Gefangenen gesprochen. Von Camilla Fuhr,Sprecherin: Susa Meyer
"Der Hass auf die Liebe" (Ausgabe 12/2011)
In Uganda fürchten Lesben, Schwule und Transgender-Personen um ihr Leben. Während einige Politiker am liebsten die Todesstrafe für Homosexuelle einführen würden, versuchen diese, trotz der alltäglichen Diskriminierung ihr Leben zu gestalten. Unterstützung erhalten sie von einer Handvoll Aktivisten - und einem anglikanischen Bischof.Von Philipp Hedemann
"Endstation Bosporus" (Ausgabe 2/2011)
Eine der wichtigsten Fluchtwege nach Europa führt durch die Türkei. Der Flüchtlingssschutz dort ist jedoch mangelhaft.
Von Michaela Ludwig