Russische Föderation

Das Foto zeigt uniformierte Polizisten in einer Reihe stehend. Sie tragen Helme mit verdunkelten Visiren, wodurch ihre Gesichter nicht zu erkennen sind.

Staatliche Repression: Polizeikräfte in der russischen Hauptstadt Moskau (Archivaufnahme).

Überblick: Menschenrechtslage in Russland

  • Russland setzte seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine 2025 fort. 
  • Die Rechte auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit wurden noch stärker eingeschränkt.
  • Auch die Zensur des Internets verschärfte sich.
  • Nach wie vor wurde das Recht auf Religions- und Glaubensfreiheit verletzt.
  • Die Behörden nutzten Gesetze gegen Terrorismus und Extremismus, um Andersdenkende zu unterdrücken.
  • Willkürliche Inhaftierungen aufgrund konstruierter Anklagen in Verbindung mit parteiischen Ermittlungen und unfairen Gerichtsverfahren kennzeichneten weiterhin die Strafverfolgung und Justiz.
  • Folter und andere Misshandlungen waren an der Tagesordnung und blieben meist ungestraft.
  • Häftlinge wurden unter unmenschlichen oder erniedrigenden Bedingungen festgehalten.
  • Restriktive Vorschriften führten dazu, dass die Mehrheit der Kinder von Migrant*innen nicht zur Schule gehen konnte.
  • Die Behörden verfolgten weiterhin lesbische, schwule, bisexuelle, trans und intergeschlechtliche Menschen (LGBTI+) und unterdrückten queere Kultur.
  • Es gab nach wie vor kein Gesetz zur Prävention und zum Schutz vor häuslicher Gewalt.
  • Mehrere Regionen ergriffen Maßnahmen, um den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu erschweren.
  • Russland gab wirtschaftlichen Interessen Vorrang gegenüber seinen Verpflichtungen zur Bekämpfung des Klimawandels.

Weitere aktuelle Hintergrundinformationen zur Menschenrechtslage in Russland findest du im Russland-Kapitel des Amnesty Reports 2025/26.

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Eine Junge Frau mit einem Amnesty Megaphon auf einem Protest, um sie herum sind protestierende Menschen mit Demo-Schildern

Eine Junge Frau mit einem Amnesty Megaphon auf einem Protest, um sie herum sind protestierende Menschen mit Demo-Schildern (November 2024)

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