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11.08.2016
19:00 - 21:00
München
"Grundrecht auf Asyl!?"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Soziales trifft Kunst und Kultur" und der Fotoausstellung "Tibet im Exil" findet ein Fachvortrag von Werner Steinmetz, Amnesty International, zum Thema "Grundrecht auf Asyl!?"statt.

Werner Steinmetz wird in seinem Fachvortrag auf die verschiedenen Aspekte des Asylrechts eingehen und über seine Erfahrungen im Umgang mit dem Grundrecht auf Asyl und die Arbeit von Amnesty International berichten.

Im Anschluss an den Vortrag wird es die Möglichkeit einer Diskussionrunde über das Thema geben.

Der Eintritt ist frei. Spenden gehen an den "Sofort-Hilfe-Fonds für Münchner Bürger in Not".

Veranstaltungsort:
H-TEAM e.V.
Plinganserstraße 19
81369 München

28.08.2016
11:30 - 17:30
Aachen
Infostand beim Tag der Integration

Auch in diesem Jahr werden wir von den Asylgruppen im Aachener Amnesty-Bezirk beim Tag der Integration über unsere Arbeit rund um den Flüchtlingsschutz berichten.

Die Ausstellung "Europa-Was machst Du an Deinen Grenzen?!" wird zu sehen sein
Die "Festung Europa" kostet Jahr für Jahr mehr Menschenleben. Hunderte Flüchtlinge sterben immer wieder bei dem Versuch, die europäischen Küsten zu erreichen, weil sie verdursten oder ertrinken. Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit an die Außengrenzen der Europäischen Union und zeigt Fotos von Ingeborg Heck-Böckler (Amnesty International), die im Jahr 2014 in einer internationalen Amnesty-Delegation hauptsächlich in Italien unterwegs gewesen ist. Im Jahr 2015 hat sie Marokko bereist und die hoffnungslose Situation der Flüchtlinge gesehen, die dort festsitzen.

Der Blick auf die EU-Außengrenzen: Nein zum EU-Türkei Deal, Ja zu sicheren Zugangswegen!
Täglich sterben Menschen bei dem Versuch nach Europa zu gelangen, um dort Schutz zu suchen. Einer der Gründe hierfür ist, dass Flüchtlinge fast keine Möglichkeiten haben, auf sicherem Weg europäischen Boden zu erreichen. Europa schottet sich an seinen Grenzen ab und versperrt die Fluchtwege über Land. Damit Menschen gar nicht erst gezwungen werden, diese lebensgefährliche Flucht auf sich zu nehmen, braucht es mehr sichere Zugangswege in die EU und eine größere Aufnahmebereitschaft der EU-Staaten.
Zu sicheren Zugangswegen arbeiten wir in Aachen auch im Rahmen der Save-me-Kampagne: www.save-me-aachen.de

Anti-Rassismus: Menschen vor rassistischer Gewalt in Deutschland schützen!
Brandanschläge, Angriffe, Gewaltandrohungen und Einschüchterungen: Deutschland erlebt aktuell eine drastische Zunahme rassistischer Gewalt. Täglich werden Menschen angegriffen - sei es wegen ihrer äußeren Erscheinung, ihrer angenommenen Religion oder anderer Zuschreibungen. 2015 wurden Flüchtlingsunterkünfte laut offiziellen Angaben 1.031 Mal zum Ziel von Straftaten - fünfmal so oft wie im Jahr zuvor.
In den wenigsten Fällen werden die Verantwortlichen für rassistische Gewalt zur Rechenschaft gezogen. Die deutschen Strafverfolgungsbehörden sind zu häufig nicht in der Lage, rassistische Straftaten als solche zu erkennen und effektiv zu ermitteln. In vielen Fällen vernachlässigt die Polizei rassistische Motive und erfasst sie beispielsweise lediglich als sogenannte Gewaltdelikte. Rassistische Gewalt und Diskriminierung müssen gestoppt werden!

Veranstaltungsort:
Eurogress
Monheimsallee 48
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asylgruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
Mail: asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Asylgruppe auf Facebook

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29.09.2016
19:00 - 21:00
Aachen
„Wer Waffen liefert, wird Flüchtlinge bekommen“

Fluchtursachen - und ihre Bekämpfung

Kooperationsveranstaltung von Amnesty International und der Evangelischen Stadtakademie mit anschließender Diskussion

Es referiert Kai Hüwelmeyer, Arbeitskreis Rüstung und Menschenrechte bei Amnesty International Deutschland

Wenn Menschen in großer Zahl ihre Heimat verlassen, um auf gefährlichen Wegen unter unwürdigen Bedingungen nach Europa zu gelangen, dann muss das schwerwiegende Gründe haben: z.B. jahrelange Bürgerkriege und Terror wie in Syrien, Afghanistan, dem Irak und Libyen oder ein blutiges Militärregime wie in Eritrea.
Was liegt angesichts dieser großen Zahl von Schutzsuchenden näher, als die Fluchtursachen zu analysieren und zu bekämpfen? Gerade hier spielen Rüstungsexporte eine besonders brisante Rolle. Ohne strikte Kontrolle bergen sie ein hohes Risiko, Krisen und Kriege in den Herkunftsländern der Migranten immer wieder zu befeuern. Deutschland ist unter den fünf größten Rüstungsexporteuren der Welt. Trotz gegenteiliger Verlautbarungen der geltenden Exportrichtlinien, tauchen deutsche Waffen immer wieder in Krisengebieten auf und werden dort für schwere und systematische Menschenrechtsverletzungen eingesetzt. Flucht ist eine der vielen schlimmen Folgen solch unverantwortlichen Handelns. "Wer Waffen liefert, wird Flüchtlinge bekommen." So fasst ein nordafrikanischer Flüchtling die Kausalität zusammen.
In seinem Vortrag wird Kai Hüwelmeyer erläutern, wie Rüstungsexporte und die Missachtung der Menschenrechte zusammenhängen. Anhand von Beispielen werden die Risiken des Waffenhandels verdeutlicht und die globalen Dimensionen aufgezeigt. Im Mittelpunkt steht besonders die Frage nach Lösungen: Welche Schritte müssen unternommen werden, damit die Situation sich verbessert?

Herzliche Einladung, sich an gemeinsam zu diesem Thema auszutauschen.

Eintritt frei

Ort:
Annakirche
Annastraße
62062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123a
52070 Aachen
asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de

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