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07.05.2012 - 30.05.2012
20:15 - 22:30
Apex, Göttingen
Der Fall Vanunu

Am Donnerstag, den 07.05. und am Dienstag, den 30.05. findet im Göttinger Apex um 20.15 die nächste Aufführung des Theaterstücks "der Fall Vanunu" statt. Das dokumentarische Stück wurde von der Theaterproduktion die "Stillen Hunde" konzipiert und erzählt die Geschichte des israelischen Friedensaktivisten Mordechai Vanunu.

Das Stück schlägt einen Bogen von der spektakuläre Enthüllung des israelischen Nuklearwaffenprogramms durch Herrn Vanunu vor fünfundzwanzig Jahren bis zum heutigen Tag. Anhand des Schicksals eines politischen Aktivisten wird dabei die Frage aufgeworfen, wie weit der Staat, die Freiheit des einzelnen einschränken darf.

Unsere Göttinger Amnesty-Gruppe setzt sich seit über 2 Jahren für die Rechte von Herrn Vanunu ein, die auch heute noch stark eingeschränkt werden. Weitere Infos und auch eine E-Mail-Petition, mit der auch Sie sich für die Rechte von Herrn Vanunu einsetzen können sind unter www.amnesty-goettingen.de (Gruppe 1117) zu finden.

Adresse:
Apex
Burgstr. 46
37073 Göttingen

12.05.2012 - 13.05.2012
20:00 - 00:00
Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Straße 2, Essen
Vorführung des Films "Never Sorry" über Ai Weiwei in Kooperation mit Amnesty International

Am 12. Juni findet in Essen eine Preview des Films "Never sorry" über den chinesischen Künstler und Kritiker Ai Weiwei statt, bei der auch die Regisseurin Alison Klayman anwesend sein wird. Zudem wird Amnesty International mit einem Stand vertreten sein.

Ai Weiwei ist der prominenteste chinesische Gegenwartskünstler und schärfster Regimekritiker im eigenen Land. Er gehört zur internationalen Konzeptkunstszene und ist Teil der globalen Popkultur. Seit Juni 2011 steht er unter Hausarrest. Drei Jahre lang begleitete die Regisseurin Alison Klayman den weltweit gefeierten Aktivisten, der glaubt, dass Kunst und menschliche Freiheit untrennbar miteinander verbunden sind. Aus Hunderten Stunden Material montierte sie das erste abendfüllende Filmporträt über ihn: eine differenzierte Beschreibung heutiger chinesischer Zustände zwischen Willkür und Widerstand.

Nach der Preview sind alle Interessierten eingeladen an einem Gespräch mit der Regisseurin Alison Klayman teilzunehmen. Zudem wird auch Amnesty International ist mit einem eigenen Stand vertreten sein.

Die genaue Dauer der Veranstaltung ist noch nicht bekannt.

24.05.2012
19:00 - 21:00
Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel Raum 221
Ägyptischer Frühling – Zwischen Revolution und Militärherrschaft

Eine weitere Station im Rahmen der Veranstaltungsreihe mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad ist in Hamburg, am 24. Mai 2012 um 19 Uhr.

Durch weitgehend gewaltfreie Massenproteste wurde im Februar 2011 der ägyptische Präsident Husni Mubarak entmachtet. Die Regierungsgeschäfte übernahm der Oberste Militärrat. Trotz der Ende 2011 durchgeführten Wahlen hält das Militär weiter die Macht in den Händen und ging nicht auf die Forderung ein, diese einem zivilen Gremium zu übergeben. Das soll erst nach der Präsidentschaftswahl geschehen, die am 23. und 24. Mai stattfinden soll.

Die Zweifel der Demokratiebewegung, ob es wirklich einen demokratischen Wandel geben wird, sind groß. Wichtige politische Ämter sind durch Angehörige der alten Regierung besetzt. Das Militär ging wiederholt gewaltsam gegen DemonstrantInnen vor. Tausende wurden verhaftet. Es ist noch völlig offen, wie das neue Ägypten aussehen wird.

Um eine Einschätzung darüber zu erhalten, haben wir die beiden Brüder Maikel und Mark Sanad für eine Veranstaltungsreihe nach Deutschland eingeladen. Sie werden mit ihren kritischen Positionen zum Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und ihrer Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern.

Unsere Referenten

Maikel Nabil Sanad kritisierte als Kriegsdienstverweigerer Anfang 2011 die Rolle des ägyptischen Militärs während und nach der Revolution und berichtete auf seinem Blog ausführlich über vom Militär verübte Menschenrechtsverletzungen. Er wurde daraufhin zu zwei Jahren Haft verurteilt. Nach einer großen internationalen Kampagne wurde er Anfang 2012 vorzeitig begnadigt.

Maikels Bruder Mark Sanad war in einer Solidari­tätsgruppe für Maikel in Kairo aktiv, die beharrlich für die Freilassung eintrat. Er hat wesentlich dazu beigetragen, die Verhaftung und Verurteilung von Maikel öffentlich zu machen und internationale Unterstützung für ihn zu organisieren.

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hamburg, Amnesty International Hamburg, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung, Studierende des Fachbereichs Vorderer Orient in Kooperation mit dem Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg

25.05.2012
20:30 - 22:30
Hörsaal des operativen Zentrums, Liebigstr. 20, Leipzig
Ägyptischer Frühling – Zwischen Revolution und Militärherrschaft

Eine weitere Station im Rahmen der Veranstaltungsreihe mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad ist in Leipzig, am 25. Mai 2012 um 20.30 Uhr.

Durch weitgehend gewaltfreie Massenproteste wurde im Februar 2011 der ägyptische Präsident Husni Mubarak entmachtet. Die Regierungsgeschäfte übernahm der Oberste Militärrat. Trotz der Ende 2011 durchgeführten Wahlen hält das Militär weiter die Macht in den Händen und ging nicht auf die Forderung ein, diese einem zivilen Gremium zu übergeben. Das soll erst nach der Präsidentschaftswahl geschehen, die am 23. und 24. Mai stattfinden soll.

Die Zweifel der Demokratiebewegung, ob es wirklich einen demokratischen Wandel geben wird, sind groß. Wichtige politische Ämter sind durch Angehörige der alten Regierung besetzt. Das Militär ging wiederholt gewaltsam gegen DemonstrantInnen vor. Tausende wurden verhaftet. Es ist noch völlig offen, wie das neue Ägypten aussehen wird.

Um eine Einschätzung darüber zu erhalten, haben wir die beiden Brüder Maikel und Mark Sanad für eine Veranstaltungsreihe nach Deutschland eingeladen. Sie werden mit ihren kritischen Positionen zum Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und ihrer Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern.

Unsere Referenten

Maikel Nabil Sanad kritisierte als Kriegsdienstverweigerer Anfang 2011 die Rolle des ägyptischen Militärs während und nach der Revolution und berichtete auf seinem Blog ausführlich über vom Militär verübte Menschenrechtsverletzungen. Er wurde daraufhin zu zwei Jahren Haft verurteilt. Nach einer großen internationalen Kampagne wurde er Anfang 2012 vorzeitig begnadigt.

Maikels Bruder Mark Sanad war in einer Solidari­tätsgruppe für Maikel in Kairo aktiv, die beharrlich für die Freilassung eintrat. Er hat wesentlich dazu beigetragen, die Verhaftung und Verurteilung von Maikel öffentlich zu machen und internationale Unterstützung für ihn zu organisieren.

Veranstalter: Amnesty International Hochschulgruppe Leipzig

26.05.2012
13:00 - 22:00
Marktplatz Ulm
Amnesty Mobil Tour 2012: JV Ulm

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt - das sind eine halbe Million Menschen jedes Jahr. Eine wirksame Kontrolle des Waffenhandels kann diese erschreckende Zahl verringern. Unter dem Motto: "Hände hoch für Waffenkontrolle" lädt Amnesty von Mai bis September 2012 in das Amnesty-Mobil ein. Der ausgediente Doppeldecker-Bus der Berliner Verkehrsbetriebe wurde von Amnesty zum Aktionsmobil umgebaut und rollt nun für die Menschenrechte durch ganz Deutschland.

Im Amnesty-Mobil können sich die Besucher mit ihren Unterschriften für ein starkes Waffenhandelskontrollabkommen einsetzen. Im Juli wird der "Arms Trade Treaty" (ATT) in New York bei den Vereinten Nationen verhandelt - eine historische Chance. Die Amnesty-Forderungen: die Lieferung von Waffen darf nicht genehmigt werden, wenn damit schwere Verletzungen der Menschenrechte begangen werden können. Jede Waffenlieferung muss vorab geprüft und genehmigt werden. Illegaler Waffenhandel muss konsequent bestraft werden.

Mehr Informationen über den Waffenhandelskontrollvertrag und Amnesty im Allgemeinen gibt es an den Infoterminals und Computern sowie der Ausstellung im Amnesty-Mobil. Dort läuft u. a. ein Video-Clip zum ATT sowie ein Film zur Geschichte von Amnesty. Außerdem gibt es eine Fotoaktion, bei der Besucher sich als deutscher Vertreter in der UNO ablichten lassen können. Festivalteilnehmer können sich im Bus mit Oropax versorgen, denn Lautstärke kann man mit Ohrstöpseln in den Griff kriegen - den Waffenhandel hingegen nur mit strikten internationalen Regeln.

29.05.2012
19:00 - 21:00
DGB-Haus, Kaiserstr. 26-30, Mainz
Ägyptischer Frühling – Zwischen Revolution und Militärherrschaft

Eine weitere Station im Rahmen der Veranstaltungsreihe mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad ist in Mainz, am 29. Mai 2012 um 19 Uhr.

Durch weitgehend gewaltfreie Massenproteste wurde im Februar 2011 der ägyptische Präsident Husni Mubarak entmachtet. Die Regierungsgeschäfte übernahm der Oberste Militärrat. Trotz der Ende 2011 durchgeführten Wahlen hält das Militär weiter die Macht in den Händen und ging nicht auf die Forderung ein, diese einem zivilen Gremium zu übergeben. Das soll erst nach der Präsidentschaftswahl geschehen, die am 23. und 24. Mai stattfinden soll.

Die Zweifel der Demokratiebewegung, ob es wirklich einen demokratischen Wandel geben wird, sind groß. Wichtige politische Ämter sind durch Angehörige der alten Regierung besetzt. Das Militär ging wiederholt gewaltsam gegen DemonstrantInnen vor. Tausende wurden verhaftet. Es ist noch völlig offen, wie das neue Ägypten aussehen wird.

Um eine Einschätzung darüber zu erhalten, haben wir die beiden Brüder Maikel und Mark Sanad für eine Veranstaltungsreihe nach Deutschland eingeladen. Sie werden mit ihren kritischen Positionen zum Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und ihrer Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern.

Unsere Referenten

Maikel Nabil Sanad kritisierte als Kriegsdienstverweigerer Anfang 2011 die Rolle des ägyptischen Militärs während und nach der Revolution und berichtete auf seinem Blog ausführlich über vom Militär verübte Menschenrechtsverletzungen. Er wurde daraufhin zu zwei Jahren Haft verurteilt. Nach einer großen internationalen Kampagne wurde er Anfang 2012 vorzeitig begnadigt.

Maikels Bruder Mark Sanad war in einer Solidari­tätsgruppe für Maikel in Kairo aktiv, die beharrlich für die Freilassung eintrat. Er hat wesentlich dazu beigetragen, die Verhaftung und Verurteilung von Maikel öffentlich zu machen und internationale Unterstützung für ihn zu organisieren.

Veranstalter: attac Mainz, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Mainz, Fachbereich Frieden im Zentrum Ökumene der EKHN, Linkswärts und Pax Christi Bistumsstelle Mainz

30.05.2012
19:30 - 21:00
Rochuskapelle, Orbankai 3, Landshut
Ägyptischer Frühling – Zwischen Revolution und Militärherrschaft

Eine weitere Station im Rahmen der Veranstaltungsreihe mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad ist in Landshut, am 30. Mai 2012 um 19.00 Uhr.

Durch weitgehend gewaltfreie Massenproteste wurde im Februar 2011 der ägyptische Präsident Husni Mubarak entmachtet. Die Regierungsgeschäfte übernahm der Oberste Militärrat. Trotz der Ende 2011 durchgeführten Wahlen hält das Militär weiter die Macht in den Händen und ging nicht auf die Forderung ein, diese einem zivilen Gremium zu übergeben. Das soll erst nach der Präsidentschaftswahl geschehen, die am 23. und 24. Mai stattfinden soll.

Die Zweifel der Demokratiebewegung, ob es wirklich einen demokratischen Wandel geben wird, sind groß. Wichtige politische Ämter sind durch Angehörige der alten Regierung besetzt. Das Militär ging wiederholt gewaltsam gegen DemonstrantInnen vor. Tausende wurden verhaftet. Es ist noch völlig offen, wie das neue Ägypten aussehen wird.

Um eine Einschätzung darüber zu erhalten, haben wir die beiden Brüder Maikel und Mark Sanad für eine Veranstaltungsreihe nach Deutschland eingeladen. Sie werden mit ihren kritischen Positionen zum Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und ihrer Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern.

Unsere Referenten

Maikel Nabil Sanad kritisierte als Kriegsdienstverweigerer Anfang 2011 die Rolle des ägyptischen Militärs während und nach der Revolution und berichtete auf seinem Blog ausführlich über vom Militär verübte Menschenrechtsverletzungen. Er wurde daraufhin zu zwei Jahren Haft verurteilt. Nach einer großen internationalen Kampagne wurde er Anfang 2012 vorzeitig begnadigt.

Maikels Bruder Mark Sanad war in einer Solidari­tätsgruppe für Maikel in Kairo aktiv, die beharrlich für die Freilassung eintrat. Er hat wesentlich dazu beigetragen, die Verhaftung und Verurteilung von Maikel öffentlich zu machen und internationale Unterstützung für ihn zu organisieren.

Veranstalter: Amnesty International Landshut, Friedensinitiative Landshut, Haus international, Landshuter Arbeitskreis Partnerschaft mit der 3. Welt, Voice of Africa Landshut

31.05.2012
20:00 - 22:00
Mehrgenerationenhaus, Herrenstr. 43, Ravensburg
Ägyptischer Frühling – Zwischen Revolution und Militärherrschaft

Eine weitere Station im Rahmen der Veranstaltungsreihe mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad ist in Ravensburg, am 31. Mai 2012 um 20 Uhr.

Durch weitgehend gewaltfreie Massenproteste wurde im Februar 2011 der ägyptische Präsident Husni Mubarak entmachtet. Die Regierungsgeschäfte übernahm der Oberste Militärrat. Trotz der Ende 2011 durchgeführten Wahlen hält das Militär weiter die Macht in den Händen und ging nicht auf die Forderung ein, diese einem zivilen Gremium zu übergeben. Das soll erst nach der Präsidentschaftswahl geschehen, die am 23. und 24. Mai stattfinden soll.

Die Zweifel der Demokratiebewegung, ob es wirklich einen demokratischen Wandel geben wird, sind groß. Wichtige politische Ämter sind durch Angehörige der alten Regierung besetzt. Das Militär ging wiederholt gewaltsam gegen DemonstrantInnen vor. Tausende wurden verhaftet. Es ist noch völlig offen, wie das neue Ägypten aussehen wird.

Um eine Einschätzung darüber zu erhalten, haben wir die beiden Brüder Maikel und Mark Sanad für eine Veranstaltungsreihe nach Deutschland eingeladen. Sie werden mit ihren kritischen Positionen zum Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und ihrer Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern.

Unsere Referenten

Maikel Nabil Sanad kritisierte als Kriegsdienstverweigerer Anfang 2011 die Rolle des ägyptischen Militärs während und nach der Revolution und berichtete auf seinem Blog ausführlich über vom Militär verübte Menschenrechtsverletzungen. Er wurde daraufhin zu zwei Jahren Haft verurteilt. Nach einer großen internationalen Kampagne wurde er Anfang 2012 vorzeitig begnadigt.

Maikels Bruder Mark Sanad war in einer Solidari­tätsgruppe für Maikel in Kairo aktiv, die beharrlich für die Freilassung eintrat. Er hat wesentlich dazu beigetragen, die Verhaftung und Verurteilung von Maikel öffentlich zu machen und internationale Unterstützung für ihn zu organisieren.

Veranstalter: Amnesty International Ravensburg/Weingarten und Pax Christi

01.06.2012 - 03.06.2012
14:00 - 00:00
Festivalgelände, Nürburgring 258
Amnesty Mobil Tour 2012: Rock am Ring

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt - das sind eine halbe Million Menschen jedes Jahr. Eine wirksame Kontrolle des Waffenhandels kann diese erschreckende Zahl verringern. Unter dem Motto: "Hände hoch für Waffenkontrolle" lädt Amnesty von Mai bis September 2012 in das Amnesty-Mobil ein. Der ausgediente Doppeldecker-Bus der Berliner Verkehrsbetriebe wurde von Amnesty zum Aktionsmobil umgebaut und rollt nun für die Menschenrechte durch ganz Deutschland.

Im Amnesty-Mobil können sich die Besucher mit ihren Unterschriften für ein starkes Waffenhandelskontrollabkommen einsetzen. Im Juli wird der "Arms Trade Treaty" (ATT) in New York bei den Vereinten Nationen verhandelt - eine historische Chance. Die Amnesty-Forderungen: die Lieferung von Waffen darf nicht genehmigt werden, wenn damit schwere Verletzungen der Menschenrechte begangen werden können. Jede Waffenlieferung muss vorab geprüft und genehmigt werden. Illegaler Waffenhandel muss konsequent bestraft werden.

Mehr Informationen über den Waffenhandelskontrollvertrag und Amnesty im Allgemeinen gibt es an den Infoterminals und Computern sowie der Ausstellung im Amnesty-Mobil. Dort läuft u. a. ein Video-Clip zum ATT sowie ein Film zur Geschichte von Amnesty. Außerdem gibt es eine Fotoaktion, bei der Besucher sich als deutscher Vertreter in der UNO ablichten lassen können. Festivalteilnehmer können sich im Bus mit Oropax versorgen, denn Lautstärke kann man mit Ohrstöpseln in den Griff kriegen - den Waffenhandel hingegen nur mit strikten internationalen Regeln.

02.06.2012
21:30 - 23:30
Open Air Kreuzberg Bethanien Berlin
Vorführung des Films "Never Sorry" über Ai Weiwei in Kooperation mit Amnesty International

Am 2. Juni findet in Berlin eine Preview des Films "Never sorry" über den chinesischen Künstler und Kritiker Ai Weiwei statt, bei der Amnesty International nicht nur mit einem Stand vertreten sein wird, sondern an der auch der China-Experte der deutschen Amnesty International-Sektion, Dirk Pleiter, teilnehmen wird.

Ai Weiwei ist der prominenteste chinesische Gegenwartskünstler und schärfster Regimekritiker im eigenen Land. Er gehört zur internationalen Konzeptkunstszene und ist Teil der globalen Popkultur. Seit Juni 2011 steht er unter Hausarrest. Drei Jahre lang begleitete die Regisseurin Alison Klayman den weltweit gefeierten Aktivisten, der glaubt, dass Kunst und menschliche Freiheit untrennbar miteinander verbunden sind. Aus Hunderten Stunden Material montierte sie das erste abendfüllende Filmporträt über ihn: eine differenzierte Beschreibung heutiger chinesischer Zustände zwischen Willkür und Widerstand.

Vor dem Film findet eine Diskussionsrunde statt, an der unter anderem der China-Experte der deutschen Amnesty International-Sektion, Dirk Pleiter, teilnehmen wird. Weitere Gäste sind Klaus Staeck, der Präsident der Berliner Akademie der Künste und Markus Löning, der Bundesbeauftragter für Menschenrechte.

Amnesty International ist bei der Preview mit einem eigenen Stand vertreten.

Einlass: 21 Uhr