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03.12.2014 - 21.12.2014
11:00 - 18:00
Herten
Wanderausstellung "Nirgendwo ist hier"

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel eröffnet am Mittwoch, den 3. Dezember, im Glashaus in Herten die Ausstellung "Nirgendwo ist hier", eine Wanderausstellung zum Thema Flucht und Flüchtlinge.

Wie verständigt man sich, wenn man eine Sprache nicht spricht?
Was nimmt man mit, wenn man nicht weiß, wohin man geht?
Wie richtet man sich ein, wenn man nicht weiß, wie lange man bleiben kann?

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel eröffnet am Mittwoch, 3. Dezember, um 11 Uhr im Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten, die Ausstellung "Nirgendwo ist hier".

Anschließend gibt Antonia Kreul vom Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen eine Einführung in die Ausstellung.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

Ist Duldungsstatus ein Begriff, der Mut machen kann?
Und wie wächst man auf, wenn man zur Volljährigkeit abgeschoben werden kann, in eine Heimat, die man nicht kennt?

In Zusammenarbeit mit Studierenden und Dozenten der ecosign/Akademie für Gestaltung aus Köln, der Fachhochschule Bielefeld und der Fachhochschule Dortmund
hat der Flüchtlingsrat NRW ein Projekt initiiert, in dessen Rahmen sich Studierende auf unterschiedlichen Wegen dem Themenkomplex Flucht und Asyl nähern
sollten. Entstanden sind dabei insgesamt 112 Arbeiten von 11 Studierenden, die wir in einer NRW-weiten Wanderausstellung präsentieren.

Für Rückfragen:
Christa Vanselow
Amnesty International
(0 23 66) 3 35 46
www.amnesty.de

Sabine Weißenberg
Kulturbüro Stadt Herten
(0 23 66) 303 541
s.weissenberg@herten.de

05.12.2014 - 30.01.2015
10:00 - 18:00
Aachen
„Briefe ins Gefängnis - Eine Ausstellung des Mitgefühls“

Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, dem Eine Welt Forum und der Volkshochschule Aachen.
Die Amnesty International-Wanderausstellung zeigt einen Teil der über 6000 Briefe und Postkarten aus aller Welt, die für den in der Türkei inhaftierten Mehmet Desde das "Fenster zum Leben" bedeutete.

Der deutsche Staatsbürger kurdischer Abstammung war in die Türkei gefahren, um dort seinen in Deutschland verstorbenen Vater zu beerdigen. Desde wurde am 9. Juli 2002 von Angehörigen der türkischen Antiterroreinheit unter dem Vorwurf festgenommen, er gehöre einer linken Organisation an.

Dass Mehmed Desde Kurde ist und seine Familie aus der linken Hochburg Tunceli stammen, genügte offenbar als Anfangsverdacht. Er wurde verhaftet und gefoltert. Nach sechsmonatiger Untersuchungshaft in einem Hochsicherheitsgefängnis kam er wieder frei, durfte aber das Land nicht verlassen. In einem unfairen Prozess wurde er hauptsächlich auf Grundlage von unter Folter erpressten Aussagen schuldig gesprochen, obwohl der Staatsanwalt auf Freispruch plädierte.

Folter, Nahrungs- und Flüssigkeitsentzug, ständige Verhöre etc. folgten, ein Attest von Ärzten der "Stiftung für Menschenrechte" in Izmir stellte hernach Spuren körperlicher und psychischer Folter fest. 2007 schließlich setzte sich Amnesty International für Mehmed Desde als gewaltfreien politischen Gefangenen ein. Bis zum Ende seiner Haftzeit am 6. 10. 2008 erhielt Desde daraufhin über 6.000 Briefe und Karten, die ihn ermunterten, weiter zu kämpfen. "Eine Welle der Solidarität und des Mitgefühls. Ich spürte, ich bin nicht allein", so Mehmed Desde.

Veranstaltungsort
Forum VHS, Peterstr. 21 - 25, 52062 Aachen
während der Öffnungszeiten der Volkshochschule, 
Montag bis Donnerstag 10.00 bis 18.00 Uhr, Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Die Asylgruppe auf Facebook: http://facebook.com/amnesty.asylgruppe.aachen

Die eigene Homepage der Asylgruppe: www.amnesty-aachen-asylgruppe.de

09.12.2014
17:00 - 18:00
Aachen/Eupen
Mahnwache zum Tag der Menschenrechte 

Die Asyl-Gruppe Eupen organisiert am Vorabend des Tags der Menschenrechte eine Mahnwache vor der Nikolauskirche in Eupen.Thema ist die Stop-Folter-Kampagne.

Zum Thema:

Stop Folter: Für eine Welt frei von Folter
Schläge, Tritte, Aufhängen an Händen oder Füßen, Elektroschocks, Isolation, vorgetäuschte Exekutionen, Vergewaltigung - dieser Albtraum ist Realität für unzählige Gefangene weltweit. Setzen Sie sich mit uns gemeinsam gegen Folter ein.

In den vergangenen fünf Jahren hat Amnesty International aus 141 Ländern glaubwürdige Berichte über Folter und Misshandlung erhalten.

Mit der Kampagne "Stop Folter" fordert Amnesty Regierungen weltweit auf, endlich ihre internationalen Verpflichtungen umzusetzen und effektive Schutzmaßnahmen gegen Folter zu ergreifen.

Folter ist grausam und unmenschlich. Folter stoppen heißt Menschen schützen. Machen Sie Folterern einen Strich durch die Rechnung - herzliche Einladung, sich zu informieren und unsere Petition zu unterzeichnen.

Kontakt für Rückfragen und Informationen:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Eupen
Adalbertsteinweg 123a/b
52070 Aachen
E-Mail: asylgruppe-eupen@amnesty-aachen.de
Facebook: Amnesty International Asylgruppe Eupen

13.01.2015
19:00 - 23:00
Berlin
Die Lange Nacht des Menschenrechts-Films in Berlin

Am 13. Januar 2015 werden in der Kulturbrauerei sämtliche Gewinner des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2014 in Anwesenheit der Filmemacher/innen vorgestellt.

Am 13. Januar 2015 werden in der Kulturbrauerei sämtliche Gewinner des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2014 in Anwesenheit der Filmemacher_innen vorgestellt.

Sechs Filme in sechs Kategorien wurden am 6. Dezember 2014 in Nürnberg mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2014 ausgezeichnet. Dabei stand häufig das Thema Flucht im Mittelpunkt.

Damit auch Berliner_innen und Brandenburger_innen die Preisträger und unterschiedliche Blickweisen auf Menschenrechte kennenlernen können, veranstalten sieben Institutionen am Dienstag, 13. Januar 2015, um 19.00 Uhr im Cinestar - Kino in der Kulturbrauerei (Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin) die Lange Nacht des Menschenrechts-Films. Der Eintritt ist frei.

18.01.2015
11:00 - 14:00
Aachen
Filmgespräch über "Fremd"

Ein Film über das Leben eines malischen Migranten, das geprägt ist von Hetze und Hoffnung, Flucht und Stillstand - vom Leben als jahrelang Reisender und vom Überleben in der Fremde.

Der Dokumentarfilm "Fremd" (Deutschland/Mali/Algerien/Marokko, 2011, 93 Minuten) beschreibt den von der Not diktierten Aufbruch eines jungen Maliers nach Europa. Seit zweieinhalb Jahren ist er unterwegs in eine Welt, in der er nie leben wollte. Der Film sucht die Beweggründe für diese Flucht und gewährt Einblick in die Lebensumstände und den zermürbenden Alltag von Migranten auf ihrem Weg von Westafrika über Algerien und Marokko nach Europa.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet bei einem internationalem Imbiss ein Gespräch mit dem Aachener Politologen Dr. Jürgen Jansen statt.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Menschenrechtsarbeit wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Evangelische Studierendengemeinde (ESG)
Nizzaallee 20
52072 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de
+49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Hier finden Sie die Asylgruppe auf Facebook und Homepage der Asylgruppe.

20.01.2015
20:00 - 22:00
München
Filmreihe der Münchner Amnesty-Gruppe

Die Münchner Gruppe 1575 von Amnesty International veranstaltet eine menschenrechtspolitische Filmreihe. Am 20.Januar wird der Film "The truth that wasn't there" gezeigt.

The truth that wasn't there
Unter dem Regisseur Guy Gunaratne entstand im Jahr 2011 diese überragende Dokumentation über drei Studenten der Filmhochschule, die die Grenze des Bürgerkrieges in Sri Lanka passieren. Sie werden zu den ersten unabhängigen Journalisten vor Ort, die die die Kampfzone besuchen und schildern ihre Erlebnisse auf aussergewöhnliche Art und Weise.

Hier geht's zum Trailer.

Veranstaltungsort:
Glockenbachwerkstatt
Blumenstr.7
80331 München

Uhrzeit:
20 Uhr

Eintritt kostenlos; Spenden gerne gesehen

27.01.2015
18:00
Deggendorf
Kinoabend "Just the Wind"

Die Amnesty Gruppe Deggendorf lädt zum Kinoabend ein. Gezeigt wird der Film "Just the Wind" im Kino Schwali.

Die Amnesty Gruppe Deggendorf lädt zum Kinoabend ein. Gezeigt wird der Film "Just the Wind" im Kino Schwali.

28.01.2015
19:00 - 22:00
München
Lange Nacht des Menschenrechtsfilms

Vorführung der Preisträger-Filme des Menschenrechts-Filmpreises 2014 mit Diskussionsrunden

Am 6. Dezember 2014 wird der Menschenrechts-Filmpreis verliehen - am 28. Januar 2015 zeigt das Müncher ARRI-Kino alle Preisträgerfilme in voller Länge. Anschließend sind Sie zu Diskurssionsrunden eingeladen.

Veranstaltungsort:
ARRI-Kino
Türkenstraße 91
80799 München

Weitere Informationen zum Menschenrechts-Filmpreis finden Sie unter www.menschenrechts-filmpreis.de.

17.02.2015
20:00 - 22:00
München
Filmreihe der Münchner Amnesty-Gruppe

Die Münchner Gruppe 1575 von Amnesty International veranstaltet eine menschenrechtspolitische Filmreihe. Am 17.Februar wird der Film "Prestes Maia - Freiheit in Beton" gezeigt.

Ein Film von Jonas Ginter, Levin Peter und Marla Fee Wilke aus dem Jahr 2007.
In Koproduktion mit ZDF, in Zusammenarbeit mit ARTE.

"Prestes Maia - Freiheit in Beton" erzählt von den größten Kontrasten zwischen Arm und Reich in Lateinamerika. In diesem Film geht es um ein Bollwerk der Unterschicht - "Prestes Maia", in dem sich 468 Familien auf 22 Stockwerken, 1379 Bewohner und 1379 Geschichten versammeln. Das Haus wurde von ihnen besetzt, doch die Räumung ist unabwendbar. Trotzdem kämpfen die Bewohner weiter.

Weitere Infos hier.

Veranstaltungsort:
Glockenbachwerkstatt
Blumenstr.7

Uhrzeit:
20 Uhr

Eintritt kostenlos; Spenden gerne gesehen.

05.03.2015
19:00 - 21:00
Aachen
Der Internationale Frauentag - heute überlebt?

Film, Berichte und Diskussion

Seit 1911 wird am 8. März der Internationale Frauentag, der erst 1977 nach langen Debatten von den Vereinten Nationen anerkannt wurde, begangen. Doch wofür kämpfen die Frauen heutzutage noch? Ist es nicht selbstverständlich, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben? Unser Blick soll auf Menschenrechtsverletzungen gerichtet werden, von denen Frauen in besonderer Weise betroffen sind - eben weil sie
Frauen sind. Im Fokus stehen verschiedene Länder und ganz unterschiedliche Ungleichbehandlungen, von denen Frauen immer noch betroffen sind. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Eine Welt Forum Aachen e.V. und der Volkshochschule Aachen
 
Moderation: Ingeborg Heck-Böckler, Dr. Jürgen Jansen

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
Forum der Volkshochschule
Peterstraße 21-25
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206[at]amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)