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27.06.2016 - 04.07.2016
22:00 - 20:00
Berlin
Filmpreviews des diesjährigen Berlinale-Siegers "Seefeuer"

In vier Previews wird der Film "Seefeuer" (Originaltitel: "Fuocoammare") gezeigt, der auf der Berlinale 2016 den Goldenen Bären und den Amnesty-Filmpreis gewonnen hat.

Regisseur Gianfranco Rosi wird bei den Vorstellungen anwensend sein. Außerdem gibt es eine Sondervorstellung mit der UNO Flüchtlingshilfe.

Für alle Veranstaltungen sind Karten an den Kinokassen erhältlich.

Terminübersicht:

Open Air Premiere Berlin
27. Juni 2016 um 22.00 Uhr im Sommerkino am Kulturforum (Matthäikirchplatz 4/6, 10785 Berlin-Tiergarten) in Anwesenheit von Regisseur Gianfranco Rosi.

Berlin-Sonderpreview
28. Juni 2016 um 19.30 Uhr im Filmtheater am Friedrichshain (Bötzowstraße 1-5, 10407 Berlin).
Vor der Veranstaltung gibt es ab 19.00 Uhr einen Empfang mit Getränken. Nach der Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseur Gianfranco Rosi, Wolfgang Grenz (Asylexperte und bis 2013 Generalsekretär von Amnesty International), Klaus Vogel (SOS MEDITERRANEE) und einer Vertreter_in des UNHCR statt. Moderation: Knut Elstermann.

Leipzig-Sonderpreview
29. Juni 2016 um 19.30 Uhr im Passage Kino in Leipzig (Hainstraße 19a, 04109 Leipzig) in Anwesenheit des Regisseurs Gianfranco Rosi. Vor der Veranstaltung gibt es ab 19.00 Uhr die Möglichkeit bei einem Getränk zusammenzukommen. Nach der Vorstellung steht Regisseur Gianfranco Rosi für Publikumsfragen zur Verfügung. Moderation: Dr. Uta Felten, Italienisches Kulturinstitut Leipzig.

München-Sonderpreview
30. Juni 2016 um 16.00 Uhr im Filmtheater Sendlinger Tor (Sendlinger-Tor-Platz 11, 80336 München). Im Anschluss an die Vorführung steht Regisseur Gianfranco Rosi für Publikumsfragen zur Verfügung.

UNO Flüchtlingshilfe Sonderpreview
4. Juli 2016 um 20.00 Uhr im REX Lichtspieltheater in Bonn (Frongasse 9, 53121 Bonn). Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Filmgespräch mit Vertretern der UNO Flüchtlingshilfe.

29.06.2016
15:00 - 16:30
Berlin
Seminar: "The Reality of Torture in Saudi Arabia and the role of local and international actors"

Das Seminar diskutiert den Gebrauch von Folter in Saudi-Arabien und die Rolle lokaler und internationaler Akteure, diese Menschenrechtsverletzungen einzudämmen.

Gesprächspartner sind Hani Abd Al-Wahhab, Mitglied des UN-Kommittees gegen Folter, Taha Al Haji, Anwalt und Menschenrechtsverteidiger, Gerald Staberock, Generalsekretär der World Organisation Against Torture und René Wildangel von Amnesty International.

Die Moderation übernimmt Zena Aleisa von der European Saudi Organization for Human Rights.

Veranstaltungsort:
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

Kontakt
Malik.Alsaeed@esohr.org

Weitere Informationen:
http://www.esohr.org/en/?p=971

08.07.2016
19:00 - 20:30
München
Indien: Ein Land im Umbruch

Die Amnesty International Hochschulgruppe München lädt zu einer Gesprächsrunde über die sich wandelnde Politik, Umwelt und Gesellschaft Indiens ein.

Gesprächspartner sind Dorothea Riecker, Indologin und freie Journalistin in New Delhi und Ravi Agarwal, Leiter der führenden indischen Umweltorganisation Toxics Link.

Veranstaltungsort:
Café Leo 11
Katholische Hochschulgemeinde
Leopoldstraße 11
80802 München

Hier geht es zum Facebook-Event der Veranstaltung.

28.08.2016
11:30 - 17:30
Aachen
Infostand beim Tag der Integration

Auch in diesem Jahr werden wir von den Asylgruppen im Aachener Amnesty-Bezirk beim Tag der Integration über unsere Arbeit rund um den Flüchtlingsschutz berichten.

Die Ausstellung "Europa-Was machst Du an Deinen Grenzen?!" wird zu sehen sein
Die "Festung Europa" kostet Jahr für Jahr mehr Menschenleben. Hunderte Flüchtlinge sterben immer wieder bei dem Versuch, die europäischen Küsten zu erreichen, weil sie verdursten oder ertrinken. Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit an die Außengrenzen der Europäischen Union und zeigt Fotos von Ingeborg Heck-Böckler (Amnesty International), die im Jahr 2014 in einer internationalen Amnesty-Delegation hauptsächlich in Italien unterwegs gewesen ist. Im Jahr 2015 hat sie Marokko bereist und die hoffnungslose Situation der Flüchtlinge gesehen, die dort festsitzen.

Der Blick auf die EU-Außengrenzen: Nein zum EU-Türkei Deal, Ja zu sicheren Zugangswegen!
Täglich sterben Menschen bei dem Versuch nach Europa zu gelangen, um dort Schutz zu suchen. Einer der Gründe hierfür ist, dass Flüchtlinge fast keine Möglichkeiten haben, auf sicherem Weg europäischen Boden zu erreichen. Europa schottet sich an seinen Grenzen ab und versperrt die Fluchtwege über Land. Damit Menschen gar nicht erst gezwungen werden, diese lebensgefährliche Flucht auf sich zu nehmen, braucht es mehr sichere Zugangswege in die EU und eine größere Aufnahmebereitschaft der EU-Staaten.
Zu sicheren Zugangswegen arbeiten wir in Aachen auch im Rahmen der Save-me-Kampagne: www.save-me-aachen.de

Anti-Rassismus: Menschen vor rassistischer Gewalt in Deutschland schützen!
Brandanschläge, Angriffe, Gewaltandrohungen und Einschüchterungen: Deutschland erlebt aktuell eine drastische Zunahme rassistischer Gewalt. Täglich werden Menschen angegriffen - sei es wegen ihrer äußeren Erscheinung, ihrer angenommenen Religion oder anderer Zuschreibungen. 2015 wurden Flüchtlingsunterkünfte laut offiziellen Angaben 1.031 Mal zum Ziel von Straftaten - fünfmal so oft wie im Jahr zuvor.
In den wenigsten Fällen werden die Verantwortlichen für rassistische Gewalt zur Rechenschaft gezogen. Die deutschen Strafverfolgungsbehörden sind zu häufig nicht in der Lage, rassistische Straftaten als solche zu erkennen und effektiv zu ermitteln. In vielen Fällen vernachlässigt die Polizei rassistische Motive und erfasst sie beispielsweise lediglich als sogenannte Gewaltdelikte. Rassistische Gewalt und Diskriminierung müssen gestoppt werden!

Veranstaltungsort:
Eurogress
Monheimsallee 48
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asylgruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
Mail: asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Asylgruppe auf Facebook

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29.09.2016
19:00 - 21:00
Aachen
„Wer Waffen liefert, wird Flüchtlinge bekommen“

Fluchtursachen - und ihre Bekämpfung

Kooperationsveranstaltung von Amnesty International und der Evangelischen Stadtakademie mit anschließender Diskussion

Es referiert Kai Hüwelmeyer, Arbeitskreis Rüstung und Menschenrechte bei Amnesty International Deutschland

Wenn Menschen in großer Zahl ihre Heimat verlassen, um auf gefährlichen Wegen unter unwürdigen Bedingungen nach Europa zu gelangen, dann muss das schwerwiegende Gründe haben: z.B. jahrelange Bürgerkriege und Terror wie in Syrien, Afghanistan, dem Irak und Libyen oder ein blutiges Militärregime wie in Eritrea.
Was liegt angesichts dieser großen Zahl von Schutzsuchenden näher, als die Fluchtursachen zu analysieren und zu bekämpfen? Gerade hier spielen Rüstungsexporte eine besonders brisante Rolle. Ohne strikte Kontrolle bergen sie ein hohes Risiko, Krisen und Kriege in den Herkunftsländern der Migranten immer wieder zu befeuern. Deutschland ist unter den fünf größten Rüstungsexporteuren der Welt. Trotz gegenteiliger Verlautbarungen der geltenden Exportrichtlinien, tauchen deutsche Waffen immer wieder in Krisengebieten auf und werden dort für schwere und systematische Menschenrechtsverletzungen eingesetzt. Flucht ist eine der vielen schlimmen Folgen solch unverantwortlichen Handelns. "Wer Waffen liefert, wird Flüchtlinge bekommen." So fasst ein nordafrikanischer Flüchtling die Kausalität zusammen.
In seinem Vortrag wird Kai Hüwelmeyer erläutern, wie Rüstungsexporte und die Missachtung der Menschenrechte zusammenhängen. Anhand von Beispielen werden die Risiken des Waffenhandels verdeutlicht und die globalen Dimensionen aufgezeigt. Im Mittelpunkt steht besonders die Frage nach Lösungen: Welche Schritte müssen unternommen werden, damit die Situation sich verbessert?

Herzliche Einladung, sich an gemeinsam zu diesem Thema auszutauschen.

Eintritt frei

Ort:
Annakirche
Annastraße
62062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123a
52070 Aachen
asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de

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