Sektion der Bundesrepublik Deutschland

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23.11.2014
11:00 - 14:00
Aachen
Filmgespräch im Rahmen der "Save me"-Kampagne

Vorführung des Films "Welcome" und anschließendes Gespräch. Der Film erhielt 2009 den Filmpreis des Europäischen Parlaments.

"Welcome"
Simon Calmat ist Schwimmlehrer in einem Hallenbad in Calais in Frankreich. Er versucht, einem siebzehnjährigen irakisch-kurdischen illegalen Immigranten, Bilal Kayani, zu helfen. Dessen Traum ist es, nach Großbritannien zu gelangen, um dort seine Freundin Mina wieder zu treffen, die in London lebt. Nachdem er und andere Illegale bei einem Versuch, im Laderaum eines Lastwagens über die Grenze zu kommen, entdeckt und wieder zurückgeschickt wurden, ist er verzweifelt. Darüber hinaus erfährt er auch noch, dass der strenge Vater seiner Freundin diese schon bald mit einem Cousin zwangsverheiraten will.

Doch dann hat Bilal die rettende, gleichzeitig aber auch scheinbar aussichtslose Idee: Um sein Ziel zu erreichen, will er den Ärmelkanal durchschwimmen. Er nimmt Schwimmstunden bei Simon. Simon gerät durch die Unterstützung des Immigranten ins Visier der Polizei. Am Ende versucht Bilal tatsächlich, sein gewagtes Unternehmen durchzuführen. Doch kurz bevor er die englische Küste erreicht, wird er von der Küstenwache entdeckt und ertrinkt auf der Flucht. Der Regisseur wollte mit seinem Film auf die schwierige Situation der illegalen Immigranten in Calais hinweisen, die versuchen, nach Großbritannien zu gelangen und von französischen Aktivisten unterstützt werden.

Dauer: 109 Minuten

Der Film erhielt 2009 den Filmpreis des Europäischen Parlaments.

Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Apollo-Kino
Pontstraße 141
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206[at]amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Die Asylgruppe auf Facebook: http://facebook.com/amnesty.asylgruppe.aachen
Die Save me-Kampagne auf Facebook: http://facebook.com/savemeaachen\

25.11.2014 - 12.12.2014
12:00 - 18:00
Frankfurt
Antifolter - Ausstellung

In Zusammenarbeit mit dem Behandlungszentrum für Folteropfer in Ulm hat Amnesty International eine Ausstellung zusammengestellt.

Die Ausstellung befasst sich mit folgenden Fragen:

• Warum wird in der modernen Welt immer noch gefoltert?
• Wie wird ein Mensch zum Folterer?
• Wie wird mit den Tätern umgegangen?
• Wie können Folteropfer ihr Leben weiterleben, auch wenn sie die Folter überlebt haben?
• Wie kann ihnen geholfen werden?
• Was kann man unternehmen, um Folter zu stoppen?

Der chilenische Künstler Sergio Vesely, der selber zur Zeit der Militärdiktatur Opfer von Folter wurde, gestaltete zusätzlich eine Serie von Kunstobjekten.

Veranstaltungsinformationen:
25. November (Eröffnung um 12.00 Uhr) bis 1. Dezember 2014 in der Fachhochschule Frankfurt (Nibelungenplatz 1, Foyer der Mensa) und 2. Dezember (Eröffnung um 18.00 Uhr) bis 12. Dezember 2014 Katharinenkirche, Hauptwache

Eintritt frei

25.11.2014
19:00 - 21:00
Aachen
Veranstaltung zum Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Der 25. November 2014 ist der von den Vereinten Nationen ausgerufene Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Herzliche Einladung zu dieser Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, dem Eine Welt Forum Aachen und der Volkshochschule Aachen.

Wir laden ein zur Information und Diskussion über Gewalt gegen Frauen, die in allen Gesellschaften existiert und sogar zunimmt. In unserer Veranstaltung möchten wir auf das dann von Amnesty International festgelegte Schwerpunktland eingehen, Hintergrundinformationen liefern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und einen spannenden Austausch!

Der Eintritt ist frei - um eine Spende für die Menschenrechtsarbeit wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Volkshochschule Aachen
Peterstraße 21-25
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Weitere Informationen finden Sie auf der Facebook-Seite der Asylgruppe sowie und auf der eigenen Homepage!

28.11.2014 - 30.11.2014
10:00 - 18:00
Goslar
Flüchtlinge brauchen Schutz – aber wie?

Einführung in die Asylarbeit von Amnesty International

Veranstalter und Seminarleitung: Amnesty International (Fachkommission Asyl)

Seminarbeitrag: für Amnesty-Mitglieder 65 € (ermäßigt 45 €) inkl. Verpflegung und
Unterkunft im DZ; EZ-Zuschlag, EZ-Wunsch bitte bei der Anmeldung angeben.

!!DAS SEMINAR IST BEREITS AUSGEBUCHT!!

Wo:
Akademie der Diözese Hildesheim
Reußstr. 8
38640 Goslar

Anmeldung und Kontakt:
Akademie der Diözese Hildesheim
St. Jakobushaus
Reußstr. 8
38640 Goslar
Sekretariat Frau Richter
Tel.: 05321 - 342611
E-Mail: richter@jakobushaus.de
www.jakobushaus.de/cms/events

28.11.2014 - 30.11.2014
18:00 - 14:00
Würzburg
Menschenrechte und wirtschaftliche Aktivitäten - Mehr Chancen oder mehr Risiken?

Seminar über die wichtigsten Akteure, Aktivitäten und Instrumente im Spannungsfeld von Wirtschaft und Menschenrechten Achtung: Dieses Seminar findet - wie hier angegeben - vom 28. bis 30. November statt. In der Amnesty Intern Ausgabe November steht versehentlich ein falsches Datum, wir bitten dafür um Entschuldigung.

Die Wirtschaft bekennt sich zwar zunehmend zu ihrer Verantwortung für Menschenrechte, rücksichtslose und rein an Profit orientierte Unternehmensaktivitäten führen allerdings weiter zu schweren Menschenrechtsverletzungen - so beispielweise zur Schädigung von Gesundheit und Umwelt durch Ölförderung wie im Nigerdelta oder zu katastrophalen Arbeitsbedingungen in der Textil- oder Elektronikindustrie. In den seltensten Fällen werden die Verantwortlichen in den Konzernen zur Rechenschaft gezogen, da die Staaten gerade bei solchen Aktivitäten ihren Pflichten zum Schutz der Menschenrechte nicht nachkommen.

Im Seminar werden die wichtigsten Akteure und Aktivitäten im Spannungsfeld Wirtschaft und Menschenrechte sowie Instrumente für menschenrechtsorientiertes Verhalten der Wirtschaft vorgestellt. Ergänzend sollen Handlungsmöglichkeiten, Perspektiven, aber auch die Grenzen zivilgesellschaftlichen Engagements in diesem Themenfeld erarbeitet werden.

Veranstalter ist die Akademie Frankenwarte in Zusammenarbeit mit Amnesty International. Das Programm des Seminars können Sie hier herunterladen.

Seminarbeitrag:
Für Amnesty-Mitglieder: 65 € (ermäßigt 45 €) inkl. Verpflegung und Unterkunft im DZ; für Nicht-Mitglieder: 95 €; EZ-Zuschlag 40 €. Wünsche nach EZ sowie vegetarischem/veganem Essen bitte bei der Anmeldung angeben.

Veranstaltungsort:
Akademie Frankenwarte Würzburg
Leutfresserweg 81-83
97082 Würzburg

Anmeldung und Kontakt:
Akademie Frankenwarte
z.H. Frau Ulrike Schuhnagl
Postfach 5580
97005 Würzburg

Tel.: 0931 - 804 64-0 (Frau Schuhnagl -333)
Fax: 0931 - 804 64-44
E-Mail: ulrike.schuhnagl@frankenwarte.de
www.frankenwarte.de

30.11.2014
16:30 - 18:30
Recklinghausen
Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe

Anlässlich des internationalen Tages "Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe" veranstaltet die Amnesty International-Gruppe Recklinghausen eine Kunstaktion am "Hain der Menschenrechte" am Hochbunker in der Maybacher Heide. Die Künstlerin Suria Kassimi zeigt ihre Videoinstallation "Dancing Birds".

Die in Rom ansässige christlichen Laiengemeinschaft Sant'Egidio hatte im Jahre 2002 die Initiative "Städte für das Leben" gegründet und die Kommunen aufgerufen, die Kampagne zu unterstützen. Seit 2002 haben sich über 1.600 Städte aus 89 Ländern der Welt daran beteiligt. Recklinghausen beteiligt sich seit drei Jahren an der Aktion.

Veranstaltungsort:
Maybacher Heide Bunker
Harkorthof
Recklinghausen

Kontakt:
Amnesty International Krs.Recklinghausen
Heidestr. 75
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361 31584
Fax: 02361 9606421
E-Mail: d.lue@gmx.de oder sr.judith@gastkirche.de

03.12.2014 - 21.12.2014
11:00 - 18:00
Herten
Wanderausstellung "Nirgendwo ist hier"

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel eröffnet am Mittwoch, den 3. Dezember, im Glashaus in Herten die Ausstellung "Nirgendwo ist hier", eine Wanderausstellung zum Thema Flucht und Flüchtlinge.

Wie verständigt man sich, wenn man eine Sprache nicht spricht?
Was nimmt man mit, wenn man nicht weiß, wohin man geht?
Wie richtet man sich ein, wenn man nicht weiß, wie lange man bleiben kann?

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel eröffnet am Mittwoch, 3. Dezember, um 11 Uhr im Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten, die Ausstellung "Nirgendwo ist hier".

Anschließend gibt Antonia Kreul vom Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen eine Einführung in die Ausstellung.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

Ist Duldungsstatus ein Begriff, der Mut machen kann?
Und wie wächst man auf, wenn man zur Volljährigkeit abgeschoben werden kann, in eine Heimat, die man nicht kennt?

In Zusammenarbeit mit Studierenden und Dozenten der ecosign/Akademie für Gestaltung aus Köln, der Fachhochschule Bielefeld und der Fachhochschule Dortmund
hat der Flüchtlingsrat NRW ein Projekt initiiert, in dessen Rahmen sich Studierende auf unterschiedlichen Wegen dem Themenkomplex Flucht und Asyl nähern
sollten. Entstanden sind dabei insgesamt 112 Arbeiten von 11 Studierenden, die wir in einer NRW-weiten Wanderausstellung präsentieren.

Für Rückfragen:
Christa Vanselow
Amnesty International
(0 23 66) 3 35 46
www.amnesty.de

Sabine Weißenberg
Kulturbüro Stadt Herten
(0 23 66) 303 541
s.weissenberg@herten.de

05.12.2014 - 07.12.2014
10:00 - 16:00
Würzburg
Seminar: Nach dem Arabischen Frühling - aktuelle Entwicklungen

Die arabischen Länder wurden 2011 von einer beispiellosen Protestwelle erfasst, die mehrere autokratische Regime stürzte. Im Seminar wird die aktuelle Situation in mehreren Ländern, insbesondere im Hinblick auf die Menschenrechtslage, betrachtet.

Nach dem "Arabischen Frühling" erhofften sich viele Beteiligte ein Ende von Korruption, willkürlicher Polizeigewalt und Unterdrückung von Regierungskritikern sowie eine gerechtere Verteilung des Wohlstands.

Seither haben sich die arabischen Länder sehr unterschiedlich entwickelt. In Tunesien wurde mit der neuen Verfassung ein Grundstein für eine demokratische Entwicklung gelegt, auch wenn viele Probleme fortbestehen. In Ägypten dagegen führte die Machtübernahme durch das Militär zu einer Welle neuer Menschenrechtsverletzungen. In mehreren Golfstaaten wurden Proteste von vornherein niedergeschlagen und MenschenrechtlerInnen unterdrückt.

Im Seminar betrachten wir die aktuelle Situation in mehreren Ländern, insbesondere im Hinblick auf die Menschenrechtslage. Wir versuchen, die politischen Kräfteverhältnisse zu verstehen, und fragen danach, welche Chancen für einen Wandel im Sinne der Menschenrechte bestehen. Auch Marokko wird als Schwerpunktland der aktuellen Stop-Folter-Kampagne thematisiert.

Tagungsort:
Akademie Frankenwarte
Gesellschaft für Politische Bildung e.V.
Leutfresserweg 81 - 83
97082 Würzburg

Veranstalter:
Akademie Frankenwarte in Zusammenarbeit mit Amnesty International

ReferentInnen:
Julius Dihstelhoff (Universität Marburg), Ursula Kneer (Amnesty International, Augsburg), N.N.

Seminarleitung:
Matthias Katzer (Amnesty International)

TeilnehmerInnenzahl: 25

Seminarbeitrag:
für Amnesty-Mitglieder 65 € (ermäßigt 45 €) inkl. Verpflegung und Unterkunft im DZ
für Nicht-Mitglieder 95 €; EZ-Zuschlag 40 €
EZ-Wunsch und Wunsch nach vegetarischem/veganem Essen bitte bei der Anmeldung angeben.

Anmeldung an:
Akademie Frankenwarte, z.H. Frau Ulrike Schuhnagl
Postfach 5580
97005 Würzburg
Tel.: 0931- 804 64-0 (Frau Schuhnagl -333)
E-Mail: ulrike.schuhnagl@frankenwarte.de
oder online über: www.frankenwarte.de/bildungsangebote.html

05.12.2014 - 30.01.2015
10:00 - 18:00
Aachen
„Briefe ins Gefängnis - Eine Ausstellung des Mitgefühls“

Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, dem Eine Welt Forum und der Volkshochschule Aachen.
Die Amnesty International-Wanderausstellung zeigt einen Teil der über 6000 Briefe und Postkarten aus aller Welt, die für den in der Türkei inhaftierten Mehmet Desde das "Fenster zum Leben" bedeutete.

Der deutsche Staatsbürger kurdischer Abstammung war in die Türkei gefahren, um dort seinen in Deutschland verstorbenen Vater zu beerdigen. Desde wurde am 9. Juli 2002 von Angehörigen der türkischen Antiterroreinheit unter dem Vorwurf festgenommen, er gehöre einer linken Organisation an.

Dass Mehmed Desde Kurde ist und seine Familie aus der linken Hochburg Tunceli stammen, genügte offenbar als Anfangsverdacht. Er wurde verhaftet und gefoltert. Nach sechsmonatiger Untersuchungshaft in einem Hochsicherheitsgefängnis kam er wieder frei, durfte aber das Land nicht verlassen. In einem unfairen Prozess wurde er hauptsächlich auf Grundlage von unter Folter erpressten Aussagen schuldig gesprochen, obwohl der Staatsanwalt auf Freispruch plädierte.

Folter, Nahrungs- und Flüssigkeitsentzug, ständige Verhöre etc. folgten, ein Attest von Ärzten der "Stiftung für Menschenrechte" in Izmir stellte hernach Spuren körperlicher und psychischer Folter fest. 2007 schließlich setzte sich Amnesty International für Mehmed Desde als gewaltfreien politischen Gefangenen ein. Bis zum Ende seiner Haftzeit am 6. 10. 2008 erhielt Desde daraufhin über 6.000 Briefe und Karten, die ihn ermunterten, weiter zu kämpfen. "Eine Welle der Solidarität und des Mitgefühls. Ich spürte, ich bin nicht allein", so Mehmed Desde.

Veranstaltungsort
Forum VHS, Peterstr. 21 - 25, 52062 Aachen
während der Öffnungszeiten der Volkshochschule, 
Montag bis Donnerstag 10.00 bis 18.00 Uhr, Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Die Asylgruppe auf Facebook: http://facebook.com/amnesty.asylgruppe.aachen

Die eigene Homepage der Asylgruppe: www.amnesty-aachen-asylgruppe.de

05.12.2014 - 07.12.2014
17:30 - 13:00
Schwerte
Forum: Rassismus - eine Gefahr für den Flüchtlingsschutz!

Das Asylpolitische Forum 2014 geht den Fragen nach: Wie kann gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Flüchtlinge überwunden werden? Mit welchen Partnern kann für ein gesellschaftliches Klima der Aufnahmebereitschaft gearbeitet werden? Wo muss impliziter Rassismus in Gesetzgebung und Verwaltungshandeln aufgedeckt und beseitigt werden?

Kriege, Terror und Unrechtsregime treiben weltweit immer mehr Menschen in die Flucht, die allermeisten werden in Nachbarländern in den Krisenregionen aufgenommen. Ein geringer Teil der weltweit Schutzsuchenden gelangt - in der Regel auf lebensgefährlichen Wegen über die Außengrenzen der EU - nach Deutschland, das mit seinem Asylsystem nur unzureichend auf den Anstieg der Asylbewerberzahlen vorbereitet ist.

Bund, Länder und Kommunen haben verspätet auf die Entwicklung reagiert, mit der Folge, dass Flüchtlinge unter unwürdigen Bedingungen in Provisorien oder überfüllten Aufnahmeeinrichtungen aufgenommen werden.

Zugleich verstärkt sich ausländerfeindlicher, rassistischer Protest aus der Mitte der Gesellschaft, Nachbarn wehren sich gegen die Errichtung neuer Flüchtlingsunterkünfte. Politisch Verantwortliche steuern nicht dagegen, sondern proklamieren das "Ende der Belastbarkeit" und streben die Verschärfung der ohnehin auf Flüchtlingsabwehr ausgelegten Asylgesetzgebung an. Bundespräsident Joachim Gauck hingegen hat festgestellt: "Deutschland kann mehr tun."

Das Asylpolitische Forum 2014 sucht den Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Flüchtlingsorganisationen, um konkrete Schritte zur Wiederherstellung des Grundrechtsschutzes für Flüchtlinge zu diskutieren und anzubahnen. Dabei werden die Handlungsebenen EU, Bund, Land und Kommune differenziert betrachtet. Zugleich ist die Tagung ein Forum des Austausches und der Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren der Flüchtlingshilfe zur Stärkung des Engagements vor Ort.
 
Die Anmeldung kann schriftlich, per Email oder online auf der Seite des Institutes für Kirche und Gesellschaft erfolgen. Die Anmeldeseite sowie das genaue Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Veranstaltungsort:
Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte

Kontakt:
I. Heck-Böckler, Schönefeld 141, B-4700 Eupen
Tel. & Fax: +32 87 557927
E-Mail: i.heck-boeckler@amnesty-aachen.de