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03.03.2015
19:30 - 21:00
Berlin
Die Angst vor der „fünften Kolonne“? – Zur Bedrohung des unabhängigen gesellschaftlichen Engagements i.d. Russischen Föderation

Unter welchen Bedingungen hat sich unabhängiges gesellschaftliches Engagement in der Russischen Föderation entwickelt, wie unabhängig ist es und wie wirkt sich das Vorgehen des Staates dagegen aus?

Haus der Demokratie und Menschenrechte
Robert-Havemann-Saal (Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin)

Nachdem es zunächst so schien, als würden die russischen Behörden das Ende 2012 in
Kraft getretene "Agentengesetz" eher als Drohkulisse nutzen, wird es inzwischen entschieden umgesetzt: Ende Februar 2015 waren 41 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) als "ausländische Agenten" in das beim Justizministerium geführte Register eingetragen. Unter ihnen sind inzwischen auch international renommierte Organisationen wie das Menschenrechtszentrum von MEMORIAL und das Sacharow-Zentrum, deren Wurzeln in die Dissidentenbewegung der Sowjetunion zurückreichen. Sie sehen sich nun als "fünfte Kolonne" diffamiert. Unabhängige NGOs werden aber nicht allein mit Hilfe des "Agentengesetzes" bedrängt.

In Perm wird ihnen gerade das von ihnen aufgebaute und in der Russischen Föderation
einzigartige Gulag-Museum "Perm-36" aus der Hand genommen. Unter welchen Bedingungen hat sich unabhängiges gesellschaftliches Engagement in der
Russischen Föderation entwickelt, wie unabhängig ist es und wie wirkt sich das Vorgehen des Staates dagegen aus? Gibt es überhaupt noch Handlungsoptionen für die betroffenen Organisationen und wie sehen diese aus?

Diese und weitere Fragen werden diskutiert von:

Prof. em. Dr. Wolfgang Eichwede, Gründungsdirektor der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, Bremen/Berlin

Tatjana Kursina, Geschäftsführende Direktorin der NGO "Gedenkzentrum der Geschichte politischer Verfolgungen "Perm-36", Perm

Sergej Lukaschewski, Direktor des Sacharow-Zentrums, Moskau

Moderation: Peter Franck, Russlandexperte Amnesty International, Berlin

03.03.2015
20:15 - 22:30
Aachen
Heute bin ich Samba - Kino im Dialog

Eine Komödie von den Machern von "Ziemlich beste Freunde" - mit Gespräch im Anschluss.

Samba (Omar Sy) lebt und arbeitet seit zehn Jahren in Frankreich. Der aus dem Senegal stammende Einwanderer hat aber keine Aufenthaltserlaubnis und muss entsprechend vorsichtig sein. Um möglichst wenig aufzufallen und sich trotzdem finanziell über Wasser zu halten, hangelt er sich von einem Nebenjob zum nächsten. Sein temperamentvoller Freund Wilson (Tahar Rahim) ist dabei immer an seiner Seite. Mit der Aussicht, endlich eine unbefristete Festanstellung als Koch zu bekommen, wendet Samba sich dann doch an die Behörden. Der verantwortliche Beamte teilt seinen Optimismus aber keinesfalls, sondern steckt den lebensfrohen Spaßvogel umgehend in Abschiebehaft. Samba begegnet dort Alice (Charlotte Gainsbourg), die nach einem Burnout ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich leistet. Gegen den Rat der erfahrenen Kollegen, immer Distanz zu wahren, nimmt sie sich Sambas Fall zu Herzen...

Hier finden Sie den Trailer zum Film von Eric Toledano und Olivier Nakache - den Machern von "Ziemlich beste Freunde".

Der Eintritt kostet 7 €. Im Anschluss sprechen Ingeborg Heck-Böckler (Amnesty International, Save me-Kampagne) und in Aachen lebende Flüchtlinge.

Veranstaltungsort:
Apollo Kino
Pontstraße 141-149
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206[at]amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Die Asylgruppe auf Facebook
Die eigene Homepage der Gruppe
Die Save me-Kampagne auf Facebook

05.03.2015
19:00 - 21:00
Aachen
Der Internationale Frauentag - heute überlebt?

Film, Berichte und Diskussion

Seit 1911 wird am 8. März der Internationale Frauentag, der erst 1977 nach langen Debatten von den Vereinten Nationen anerkannt wurde, begangen. Doch wofür kämpfen die Frauen heutzutage noch? Ist es nicht selbstverständlich, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben? Unser Blick soll auf Menschenrechtsverletzungen gerichtet werden, von denen Frauen in besonderer Weise betroffen sind - eben weil sie
Frauen sind. Im Fokus stehen verschiedene Länder und ganz unterschiedliche Ungleichbehandlungen, von denen Frauen immer noch betroffen sind. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Eine Welt Forum Aachen e.V. und der Volkshochschule Aachen
 
Moderation: Ingeborg Heck-Böckler, Dr. Jürgen Jansen

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
Forum der Volkshochschule
Peterstraße 21-25
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206[at]amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

06.03.2015
20:15 - 22:00
Frankfurt am Main
Filmvorführung zum Weltfrauentag: "Sturm"

Vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ist ein ehemaliger Befehlshaber der jugoslawischen Armee angeklagt, für Massenvergewaltigungen und Erschießungen bosnischer Zivilisten verantwortlich zu sein. "Sturm" wurde mit dem Amnesty International Filmpreis 2009 ausgezeichnet.

D / DK / NL 2009 (105 Min.)
Regie Hans-Christian Schmid
Mit Kerry Fox, Anamaria Marinca
Ab 12 Jahren.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Film.

"Ein überzeugender Politthriller mit eindrucksvollen Hauptdarstellerinnen, die ebenso wie die um Authentizität bemühte Inszenierung den politischen Fragen nach der Ahndung von Kriegsverbrechen Dringlichkeit verleihen."

Der Eintritt kostet 4€. Karten sind ab 19:30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

Veranstaltungsort:
Eschborn K
Jahnstraße 3
65760 Eschborn (bei Frankfurt am Main)

Kontakt:
Amnesty International
Gruppe Frankfurt am Main Mitte
http://www.amnesty-frankfurt.de/
Die Gruppe auf Facebook

08.03.2015
11:00 - 21:00
Aachen
Weltfrauentag - Narzissen zum Weltfrauentag und was noch?

Rund um das Apollo-Kino und im Kino selber feiern wir den Weltfrauentag, verteilen Narzissen, zeigen den preisgekrönten Film "Das Mädchen Hirut" und laden den ganzen Tag lang zum Besuch unseres Infostandes ein!

Um 15.00 Uhr wird der Film "Das Mädchen Hirut" gezeigt.
Der Film diskutiert eindrucksvoll die Frage nach dem Recht auf Selbstbestimmung für Frauen in Äthiopien. Jeder Mensch hat das Recht, über Fragen, die seinen Körper betreffen, selbst zu entscheiden. Dafür setzt sich Amnesty International mit der globalen Kampagne "My Body, My Rights" ein. Millionen von Frauen weltweit können aber nicht frei entscheiden, mit wem sie Sex haben möchten oder wen sie heiraten. In Äthiopien gibt es nur eine große unabhängige Organisation, die für die Rechte von Frauen und Kindern kämpft: Die Ethiopian Woman Lawyers Organization, für die Meaza Ashenafi arbeitet. Es sind diese mutigen Frauen, die das Land verändern werden. Ihnen gebührt unser voller Respekt.

Der zweite Schwerpunkt am Weltfrauentag: El Salvadors absolutes Abtreibungsverbot
In El Salvador kommen Frauen und Mädchen für eine Abtreibung ins Gefängnis. Manche verbringen Jahrzehnte hinter Gittern. Denn in dem mittelamerikanischen Land spielt es keine Rolle, ob die Schwangerschaft ein schwerwiegendes Risiko für das Leben oder die Gesundheit der Mutter darstellt oder Folge einer Vergewaltigung ist: Schwangerschaftsabbrüche sind grundsätzlich und immer verboten. Amnesty International fordert im Rahmen der globalen Kampagne "My Body, My Rights" die Aufhebung des absoluten Abtreibungsverbots in EI Salvador. Unterstützen Sie rund um den Weltfrauentag unsere Forderung und beteiligen Sie sich an unserer Online-Aktion! Jetzt mitmachen: http://www.amnesty.de/elsalvador

Veranstaltungsort:
Apollo-Kino
Pontstraße 141-149
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

17.03.2015
20:00 - 23:00
München
Filmvorführung: Prestes Maia - Freiheit für Beton

Amnesty International München veranstaltet unter dem Motto Filmraihe regelmäßig Filmabende zu sozialkritischen und menschenrechtlichen Themen. Dieses Mal: Prestes Maia - Freiheit in Beton.

Ein Film von Jonas Ginter, Levin Peter und Marla Fee Wilke, in Koproduktion mit ZDF, in Zusammenarbeit mit ARTE.

Prestes Maia - Freiheit für Beton (2007) erzählt von den größten Kontrasten zwischen Arm und Reich in Lateinamerika. In diesem Film geht es um ein Bollwerk der Unterschicht - "Prestes Maia", in dem sich 468 Familien auf 22 Stockwerken, 1379 Bewohner und 1379 Geschichten versammeln. Das Haus wurde von ihnen besetzt, doch die Räumung ist unabwendbar. Trotzdem kämpfen die Bewohner weiter.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Veranstaltungsort:
Glockenbachwerkstatt
Blumenstraße 7
80331 München

Kontakt:
Amnesty International
Bezirk München und Oberbayern
Volkartstr. 76
80636 München

Tel.: 089 / 16 54 12
Fax: 089 / 16 54 04
Email: kontakt[a]amnesty-muenchen.de

17.04.2015 - 19.04.2015
18:00 - 13:00
Aachen
Seminar zur Flüchtlingspolitik der EU

Dieses Seminar wendet sich an in der Flüchtlingsarbeit Engagierte, die sich über die deutsche Flüchtlingspolitik hinaus über europäische Entwicklungen informieren möchten

Kenntnisse im Asyl- und Ausländerrecht werden vorausgesetzt.
Anmeldungen sind bitte an die

Bischöfliche Akademie
Leonhardstr. 18-20
52064 Aachen

zu richten. Telefonisch ist die Akademie unter 0241 / 47996-29 zu erreichen. Die Tagungsgebühr beträgt 107,--€. Für Mitglieder von Amnesty International gilt eine ermäßigte Tagungsgebühr. Das Seminar hat die Veranstaltungsnummer A 23516.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

26.04.2015
11:00 - 14:00
Aachen
Filmgespräch über "Just the Wind"

Ein ungarischer Spielfilm des Regisseurs Bence Fliegauf über eine reale Mordserie an Roma in Ungarn und das dortige Klima der Angst unter Minderheiten.

Just The Wind (dt.: "Nur der Wind"; Originaltitel: "Csak a szél") ist ein ungarischer Spielfilm aus dem Jahr 2012 und dauert 91 Minuten. Das Drama wurde von einer realen Mordserie an Roma in Ungarn inspiriert. Erzählt wird von einem Tag im Leben einer ungarischen Roma-Familie im Klima von Angst und Verfolgung.

Ausschnitte der Filmkritik der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

"Bence Fliegaufs Film 'Just the Wind' über die Verfolgung ungarischer Roma ist eine beklemmende Untersuchung des Mehrheitsterrors gegen Minderheiten.'Es ist nur der Wind', versucht die Mutter ihre Tochter Anna und den umtriebigen Rio auf dem gemeinsamen Bettlager zu beruhigen, als von draußen ein Geräusch durch die Nacht dringt. Wenige Minuten später sind Mutter, Tochter und der bettlägerige Großvater tot, erschossen von einem Killerkommando, das seit Tagen die Roma-Siedlung in Furcht und Schrecken versetzt. Allein der Junge, der die Pfade im Wald gut kennt, kann entkommen.

Bence Fliegaufs 2012 mit dem Silbernen Bären der Berlinale prämierter Film, der trotz dieser Auszeichnung bei uns nur in wenige Kinos kommt (deutsch untertitelt), führt an einem authentischen Fall die Angst vor, in der viele ungarische Roma-Familien leben mussten, als die mittlerweile verbotene 'Ungarische Garde' vor und in ihren Siedlungen aufmarschierte."

Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Menschenrechtsarbeit wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Evangelische Studierendengemeinde (ESG)
Nizzaallee 20
52072 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206@amnesty-aachen.de
+49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Hier finden Sie die Asylgruppe auf Facebook und die Homepage der Asylgruppe.

16.05.2015
19:30 - 23:00
München
Konzert mit "Weiberdatschi"

Die Münchener Amnesty-Gruppe für Menschenrechtsbildung lässt das weibliche Quartett in der Seidlvilla spielen.

Es spielt die Gruppe "Weiberdatschi": das weibliche Quartett mischt

"Barock- mit Alpenmusik in einem vielsaitigen und virtuosen Programm: Auf Zwiefache und Dreigesänge folgen berühmte Quartette, wie die Follia von Vivaldi oder die Aria sopra la Bergamasca von Uccellini. Einzigartig: Das barocke Salterio, ein Hackbrett, dessen leuchtender Klang sich mit dem rauchigen Ton der hölzernen Traversflöte mischt, eingebettet in Rhythmus und Harmonien von Zither und Harfe."

Weitere Informationen folgen.

Veranstaltungsort:
Seidlvilla
Nikolaiplatz 1
80802 München

Kontakt:
Amnesty International
Münchener Gruppe für Menschenrechtsbildung
http://www.amnesty-muenchen-mrb.de/
mrb[a]amnesty-muenchen.de

26.05.2015 - 12.06.2015
12:00 - 18:00
Aachen
"Europa - was machst Du an Deinen Grenzen?!"

Ausstellung über die Außengrenzen der Europäischen Union

Die "Festung Europa" kostet Jahr für Jahr mehr Menschenleben. Hunderte Flüchtlinge sterben immer wieder bei  dem Versuch, die europäischen Küsten zu erreichen, weil sie verdursten  oder ertrinken. Einige werden von Patrouillenbooten abgefangen und in ihre jeweiligen Herkunftsländer oder Transitländer zurückgeschickt. Unzählige weitere stranden in angrenzenden Ländern, wo ihre Rechte nicht respektiert werden. 23.000 Menschen sind Schätzungen zufolge seit dem Jahr 2000 auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen. Viele von ihnen fliehen vor Verfolgung, Folter und anderen Misshandlungen, andere, um der extremen Armut in ihren Herkunftsländern zu entkommen. Allen gemein ist jedoch, dass sie sich in Europa ein besseres Leben erhoffen. Viele von ihnen erreichen ihr Ziel allerdings nie. Die Ausstellung nimmt die Besucher mit an die Außengrenzen der Europäischen Union und zeigt Fotos von Inge Heck-Böckler.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
Forum der Volkshochschule
Peterstraße 21-25
52062 Aachen

Kontakt:
Amnesty International
Asyl-Gruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen
asylgruppe-1206[at]amnesty-aachen.de
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)