Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Hände hoch für Waffenkontrolle

Auf diesen Augenblick haben wir mehr als 20 Jahre lang hingearbeitet:

Mit überwältigender Mehrheit haben die UNO-Staaten am 2. April 2013 ein Waffenhandelsabkommen verabschiedet, das Waffenlieferungen verbietet, wenn diese zu Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen beitragen.

Amnesty International wird den Prozess auch weiterhin begleiten und - falls es nötig ist - Petitionen starten, um die Staaten an ihre Zusagen zu erinnern.

Wir zählen weiterhin auf Ihre Unterstützung.

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UNO-Staaten verabschieden Waffenhandelsabkommen


Die UNO-Staaten haben heute, am 02.04.2013, mit überwältigender Mehrheit ein Waffenhandelsabkommen verabschiedet, das Waffenlieferungen verbietet, wenn diese zu Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen beitragen.


Rückblick auf die Verhandlungen in New York

Amnesty auf der UNO-Konferenz in New York: "Wir haben alles gegeben"

Die Amnesty-Delegation bei der UNO-Konferenz im März 2013 in New York: © Amnesty InternationalDie Amnesty-Delegation bei der UNO-Konferenz im März 2013 in New York: © Amnesty International

Nur noch wenige Stunden, dann entscheidet sich in New York, ob die UNO-Staaten endlich strikte Kontrollen für den internationalen Waffenhandel beschließen. Amnesty-Referentin Verena Haan war bei den Verhandlungen vor Ort. In ihrem Blog-Beitrag schildert sie, weshalb die Chancen momentan nicht schlecht stehen.

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Es bleibt nicht mehr viel Zeit


Bei den Verhandlungen über einem Waffenhandelsvertrag bei der UNO in New York wurde ein neuer Vertragsentwurf vorgelegt. Amnesty International sieht "schwerwiegende Mängel" in dem Text.
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"Es liegt noch viel Arbeit vor uns"


Heute, am 18. März, beginnen bei der UNO in New York die Verhandlungen über einen Waffenhandelsvertrag. Verena Haan ist als Mitglied der Amnesty-Delegation vor Ort. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegensetzt sie sich für einen starken Menschenrechtschutz in dem Abkommen ein.
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Weitere Informationen

Fragen und Antworten zum Arms Trade Treaty

Was ist der ATT? Auf wie viele Menschen kommt weltweit eine Waffe? Und wie beurteilt Amnesty die deutsche Rüstungsexportpraxis? Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen zu unserer Kampagne "Hände hoch für Waffenkontrolle".


Waffengewalt: Frauen und Mädchen im Visier

© UNHCR / S. Schulman© UNHCR / S. Schulman

Frauen und Mädchen kämpfen seltener in Armeen als Männer, doch in bewaffneten Konflikten werden sie oft Opfer der eskalierenden Gewalt: Sie werden vergewaltigt, müssen vor plündernden Banden fliehen oder sterben im Kugelhagel.

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Internationaler Waffenhandel in Grafiken

Internationaler Waffenhandel: Grafiken: © Amnesty InternationalInternationaler Waffenhandel: Grafiken: © Amnesty International

Schaubilder über aktuelle Entwicklungen im internationalen Waffenhandel.

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Video: Hände hoch für Waffenkontrolle

Video: Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt