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Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht

Themenberichte

Ob schwul, lesbisch oder hetero - jeder muss das Recht haben, frei über sein Sexualleben zu entscheiden. Doch immer noch werden weltweit Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Identität verfolgt. In zahlreichen Staaten werden Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (kurz: LGBTI) misshandelt, inhaftiert oder ermordet; fast überall müssen sie mit Diskriminierung und Übergriffen rechnen.

Wegen ihrer sexuellen Orientierung sind Menschen den verschiedensten Angriffen ausgesetzt. Schwule Pärchen werden auf offener Straße verprügelt, Transsexuelle diffamiert und Frauen vergewaltigt, um ihre lesbische Identität zu "heilen". Teilweise sorgen "Sodomie-Gesetze" dafür, dass LGBTI kriminalisiert werden. Und Gesetze, die das "Werben" für Homosexualität verbieten, setzen Aktivistinnen und Aktivisten staatlicher Repression aus.

Die sexuelle Orientierung und Identität sind wesentliche Aspekte der menschlichen Persönlichkeit. Das Recht, diese selbst zu bestimmen, sich offen und frei dazu zu bekennen, ist deshalb ein Kern des Menschenrechtsgedankens. Amnesty International betrachtet Menschen, die allein wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Identität inhaftiert sind, als gewaltlose politische Gefangene und fordert ihre sofortige, bedingungslose Freilassung.


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22.02.2017Amnesty Report 2017 Vereinigte Staaten von Amerika
22.02.2017Amnesty Report 2017 Griechenland
22.02.2017Amnesty Report 2017 Ukraine
22.02.2017Amnesty Report 2017 Marokko und Westsahara
22.02.2017Amnesty Report 2017 Tunesien
22.02.2017Amnesty Report 2017 Polen
22.02.2017Amnesty Report 2017 Ägypten
31.01.2017Schwul, verhasst und ausgegrenzt
19.12.201633 Gründe, 2016 trotz allem in guter Erinnerung zu behalten
25.11.2016Regierungen müssen sexualisierte Gewalt gegen Flüchtlinge verhindern!