Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Meinungsfreiheit schützen!

Themenberichte

In vielen Ländern ist es nicht möglich, das Recht auf freie Meinungsäußerung auszuüben. Regierungskritiker werden verfolgt und verhaftet, Oppositionelle landen hinter Gittern und Journalisten werden bedroht, gefoltert oder gar ermordet. Regierungen fürchten um ihre Macht, wenn Menschen gut informiert sind und über "abweichende" Ansichten diskutieren.

Das Recht auf Informationsaustausch und freie Meinungsäußerung, ohne Angst vor unrechtmäßiger Einflussnahme oder Kontrolle durch Regierung oder Sicherheitsbehörden, ist entscheidend - für den politischen Diskurs, die persönliche Entwicklung, den Zugang zu Justiz, im Bildungssektor und in vielen weiteren Bereiche.

Der Einsatz für das Recht auf freie Meinungsäußerung war ausschlaggebend für die Gründung von Amnesty International und von Beginn an ein Grundpfeiler der Organisation. Seit mehr als 50 Jahren steht die weltweite Unterstützung und der Schutz der Meinungsfreiheit von Journalisten, Lehrern, Menschenrechtsverteidigern, Gewerkschaftern, Regierungskritikern und Anwälten im Zentrum der Arbeit von Amnesty.

Amnesty International fordert - in globalen Kampagnen ebenso wie in seiner Einzelfallarbeit - die Freilassung aller gewaltlosen politischen Gefangenen und die Abschaffung all jener Gesetze, in denen die freie Meinungsäußerung beschnitten wird. Zudem spricht sich Amnesty International auch gegen den Export europäischer Überwachungstechnologie aus, die es autokratischen Regimen häufig erst ermöglicht, Oppositionelle und Menschenrechtsverteidiger zu verfolgen und zum Schweigen zu bringen.


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