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Aktion

Zwangsräumungen in Kenia

Die kenianischen Behörden vertreiben derzeit die Gemeinschaft der Sengwer von ihrem angestammten Land im Embobut-Wald. Sie führen die Zwangsräumungen mit Hilfe eines von der EU finanzierten Umweltschutzprojekts durch und verstoßen mit diesem Vorgehen gegen die kenianische Verfassung, eine Unterlassungsverfügung des…
Article 17. Mai 2017

Kenia 2017

Die Sicherheitskräfte waren für Fälle von Verschwindenlassen, außergerichtliche Hinrichtungen und Folter verantwortlich, ohne strafrechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Bis Oktober 2016 hatten sie bereits mindestens 122 Menschen getötet. In einigen Fällen begingen die Sicherheitskräfte Übergriffe im Zuge von…
Article 01. Oktober 2009

Kenia: Das Erbe der Kolonialzeit

Erste informelle Siedlungen entstanden in Nairobi während der britischen Kolonialherrschaft, als die afrikanische Bevölkerung nicht in den Wohnvierteln der Städte leben durfte. Die Kolonialregierung ignorierte die Slums und tat, als gäbe es sie nicht. Deshalb brauchten die kommunalen Behörden dort keine Grundversorgung…
Article 12. Juni 2009

Irene Khan besucht Slums in Kenia

Die Kinder der Siedlungen spielen in schlammigen Wasserkanälen, die die schmalen Durchgänge zwischen den Hütten durchziehen. Die Wege sind gesäumt mit Müll, Fäkalien und Essensresten. Gleichzeitig ist die Übervölkerung ein großes Problem in Slums wie Kibera: 800.000 Menschen leben auf einer Fläche von nur 2,5 km². Am…
Article 23. Mai 2018

Somalia 2017/18

Eine Dürre in Somalia führte dazu, dass sehr viele Menschen ihre Wohnorte verlassen mussten und eine Hungersnot entstand. Berichten zufolge wurden mindestens drei Zivilpersonen durch Luft- und Drohnenangriffe der USA getötet. Kenia setzte sein freiwilliges Rückführungsprogramm für somalische Flüchtlinge aus dem…
Article 28. Oktober 2009

Mit Menschenrechten gegen das Elend von Millionen Slumbewohnern

BERLIN, 28.10.2009 - Auf offiziellen Stadtplänen von Nairobi sucht man Kibera vergebens. Dabei wohnen etwa eine Million Menschen in dem größten Slum der kenianischen Hauptstadt – in ständiger Angst vor Zwangsräumung und noch größerem Elend. Zwangsräumungen bedeuten nicht nur den Verlust von Heim und Habe, sondern sie sind…
Aktion

Indigene Gruppe der Sengwer

Die kenianische Regierung hat Tausende Menschen aus ihrem angestammten Waldgebiet vertrieben. Die indigene Bevölkerungsgruppe der Sengwer lebt seit Jahrhunderten im Embobut-Wald. Die Behörden gehen jedoch seit Jahren massiv gegen die Sengwer vor, angeblich um den Wald zu schützen. Seit 2012 haben Angehörige der…
Article 11. Februar 2010

"Nur wer seine Rechte kennt, kann sie einfordern"

Ein Gespräch mit dem Direktor von Amnesty International in Kenia, Justus Nyang’aya, über das Leben in den Slums, SMS-Aktionen und die Rechtlosigkeit der Armen. Justus Nyang’aya ist seit Mai 2009 ­Direktor von Amnesty International in Kenia. Zuvor arbeitete der 52-jährige Erziehungswissenschaftler unter anderem für die…
Article 08. August 2011

Flüchtlingskrise am Horn von Afrika: Internationale Gemeinschaft muss handeln!

8. August 2011 - Von der Hungersnot am Horn von Afrika sind 12,4 Mio. Menschen in Dschibuti, Äthiopien, Kenia und Somalia betroffen. In Somalia ist die Arbeit humanitärer Hilfsorganisationen durch anhaltende Kämpfe, die prekäre Sicherheitslage und Entführungen, Tötungen und Drohungen gegen Mitarbeiter besonders schwierig.…
Article 16. Januar 2012

"Hunger ist kein Schicksal"

Ein Gespräch mit Roman Herre, Agrarexperte von FIAN. Auf der Erde leben mittlerweile sieben Milliarden Menschen, wie die UNO kürzlich feststellte. Werden angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums Hungerkatastrophen künftig ­zunehmen? Die Debatte über das Bevölkerungswachstum halte ich für zweit­rangig. Die UNO hat…