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Article 13. September 2017

Verseuchtes Grundwasser gefährdet Menschen in indigenen Gemeinden

Sie erblinden, bekommen keine Luft oder erleiden Fehlgeburten: Verseuchtes Trinkwasser macht Menschen in indigenen Gemeinden Perus krank, doch Behörden und Regierung werden nicht aktiv. Die peruanische Regierung vernachlässigt die prekäre Gesundheitssituation in indigenen Gemeinden, deren Grund- und Trinkwasser mit…
Article 22. September 2017

"Unkenntnis sorgt für Verklärung"

Der Historiker Jürgen Zimmerer über die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte und die Verantwortung der Bundesregierung für die historischen Verbrechen im heutigen Namibia. Interview: Andrzej Rybak Die Bundesregierung hat den Feldzug gegen die Herero als ­Völkermord anerkannt, lehnt aber Reparationszahlungen ab.…
Article 22. September 2017

Bedauern ohne zu bezahlen

Mehr als 100 Jahre nach dem Völkermord an den Herero sperrt sich die Bundesregierung noch immer gegen ­Entschädigungszahlungen an Namibia. Von Andrzej Rybak, Okakarara Sie trägt einen Glockenrock, eine Bluse mit Puffärmeln und ein kunstvoll drapiertes Kopftuch, dessen Ecken wie Rinderhörner abstehen. Alles in grünbraun.…
Article 22. September 2017

Langsamer Tod am süßen Fluss

Die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens hat das Leben der indigenen Krenak für immer verändert. Von Nicoló Lanfranchi Am 5. November 2015 bricht eine rote Lawine aus toxischem Schlamm durch den Fundão-Damm des Minenunternehmens Samarco im Südosten von Brasilien. 55 Millionen Kubikmeter der tödlichen Masse…
Aktion

Inhaftierte Mapuche in Gefahr

Vor über 100 Tagen begannen vier Angehörige der indigenen Mapuche-Gemeinschaft einen Hungerstreik, um gegen ein unfaires Gerichtsverfahren zu protestieren, das nach dem chilenischen Antiterrorgesetz gegen sie eingeleitet worden war. Seit dem 25. September nimmt einer von ihnen auch keine Flüssigkeit mehr zu sich. Das Leben…
Article 09. April 2018

Briefmarathon 2017: Neues Rekordergebnis mit 5,5 Millionen Teilnahmen

Beim Amnesty-Briefmarathon 2017 haben sich Menschen aus aller Welt mit 5,5 Millionen Briefen, E-Mails, Online-Aktionen und Unterschriften für Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten eingesetzt – ein neuer Rekord. Wer schreibt heute eigentlich noch Briefe? Einst waren sie das wichtigste Mittel, um mit fernen Menschen in…
Article 29. Oktober 2018

Spaltende Rhetorik darf nicht zur Regierungspolitik werden

Amnesty International warnt nach der Wahl von Jair Bolsonaro zum Präsidenten und Hamilton Mourão zum Vizepräsidenten von Brasilien vor möglichen großen Risiken für gesellschaftliche Minderheiten:    "Der Wahlkampf des designierten Präsidenten war geprägt von einer offen menschenrechtsfeindlichen Agenda und zahlreichen…
Aktion

Berta Cáceres/COPINH

Die honduranische Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres wurde am 2. März 2016 in ihrem Haus umgebracht. Als Sprecherin und Gründungsmitglied der Indigenenorganisation Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras (COPINH) hatte sie sich gegen den Bau des Wasserkraftwerkes Agua-Zarca am Fluss…
Aktion

Anwältin wird eingeschüchtert

Die chilenische Anwältin Karina Riquelme setzt sich für die Rechte der indigenen Mapuche ein. Dafür wurde sie wiederholt von Angehörigen des polizeilichen Geheimdienstes eingeschüchtert. Sie fürchtet um ihre Sicherheit und fühlt sich bedroht.
Article 07. November 2018

Schutz für Nonhle Mbuthuma!

Das Leben der Menschenrechtsverteidigerin Nonhle Mbuthuma ist in Gefahr. Grund dafür ist, dass sie sich gegen ein Bergbauunternehmen wehrt, das Titan auf dem Land der Amadiba abbauen will. "Wenn man uns unser Land wegnimmt, verlieren wir unsere Identität", sagt Nonhle Mbuthuma. Das Bergbauunternehmen  Transworld Energy and…