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Article 09. Mai 2015

Tschad 2015

  Nach wie vor wurden gravierende Menschenrechtsverletzungen bei nahezu völliger Straffreiheit begangen. Die Rechte auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung wurden häufig verletzt. Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und Gewerkschafter waren Schikanen, Einschüchterung, willkürlichen Festnahmen und…
Article 09. Juni 2016

Ruanda 2016

  In Bezug auf Wirtschaft und Entwicklung war 2015 weiterhin ein Wachstum zu verzeichnen. Das Recht auf freie Meinungsäußerung wurde noch weiter eingeschränkt. Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Oppositionelle waren Repressionen ausgesetzt. Im November 2015 befasste sich der UN-Menschenrechtsrat im Rahmen der…
Article 19. Juli 2010

Schutz für Flüchtlinge ist nicht willkommen

Frauen und Mädchen in den Flüchtlingslagern im Osten des Tschad sind ständig von sexuellen Übergriffen bedroht. Mit der UNO-Mission MINURCAT begann sich die Situation zu bessern. Doch der Tschad will die internationale Truppe loswerden. Von Sonja Altrock-N’cho und Lena Guesnet Auch Monate danach fiel es Aisha schwer,…
Article 30. September 2011

Vita heißt Krieg

Vor dem Oberlandesgericht Stuttgart wird derzeit über Menschenrechtsverletzungen ­verhandelt, die in der Demokratischen Republik Kongo begangen wurden. Es ist der erste Prozess in Deutschland, der nach dem Völkerstrafgesetzbuch geführt wird. Die Justiz stellt er vor unerwartete Probleme. Von Denise Bentele Wie weist man…
Article 25. Januar 2012

Der Soundtrack des Völkermords

Das Theaterprojekt »Hate Radio« wirft ein Schlaglicht auf die Propagandamaschine des Völkermords in Ruanda. Von Georg Kasch Am Ende sind es die kleinen Gesten und beiläufigen ­Momente, die sich ins Gedächtnis fressen: Der Aufruf »Courage!«, also: Mut!; die Nachrichten, in denen die Ergebnisse der Fußballweltmeisterschaft…
Article 21. Mai 2014

Starkes Signal

Eine Kolumne von Patrick Kroker Kürzlich hat erstmalig ein deutsches Gericht ein Urteil über den Völkermord in Ruanda gesprochen. Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilte Mitte Februar Onesphore R. wegen Beihilfe zum Völkermord zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren. Der 47-jährige Ruander soll als Bürgermeister ein…
Article 19. Februar 2014

Urteil im Völkermordprozess ist ein wichtiges Signal

BERLIN, 19.02.2014 - Das Oberlandesgericht Frankfurt hat heute den ruandischen Staatsangehörigen Onesphore Rwabukombe wegen Beihilfe zum Völkermord an der Tutsi-Bevölkerung in Ruanda im April 1994 zu 14 Jahren Haft verurteilt. „Unabhängig vom Urteil war das Verfahren ein wichtiges Signal: Bei Völkermord muss jeder Täter…
Article 30. September 2009

Tschad: Gewalt gegen sudanesische Frauen in Flüchtlingslagern

30. September 2009 - Rund 260.000 sudanesische Flüchtlinge halten sich zurzeit in 12 Flüchtlingslagern im Osten des Tschad auf. Sie sind in den vergangenen sechs Jahren aus der von Konflikten erschütterten sudanesischen Region Darfur geflohen. Amnesty International dokumentiert in einem neuen Bericht ein hohes Maß an…
Article 07. April 2014

Nie wieder! Die Welt lernt nicht aus dem Genozid in Ruanda

7. April 2014 - Die internationale Gemeinschaft hat es ohne Ausnahme versäumt, das Gelernte aus dem ruandischen Genozid in die Tat umzusetzen, sagte Amnesty International heute zum 20. Jahrestag der menschlichen Katastrophe, bei der rund 800 000 Menschen ihr Leben ließen. „1994 lud die Welt Scham auf sich, als sie die…
Article 05. Februar 2018

"Der Genozid ist Teil von mir"

Die in Ruanda geborene Musikerin und Choreografin Dorothée Munyaneza widmet sich in ihrer Performance "Unwanted" den Frauen und Kindern, die Opfer von Kriegsvergewaltigungen wurden. Interview: Astrid Kaminski Sie haben Ihre Performance "Unwanted" den Opfern von Vergewaltigungen gewidmet und zeigen sie weltweit. Wie…