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Article 22. Februar 2015

Südsudan 2015

  Der im Dezember 2013 ausgebrochene interne bewaffnete Konflikt führte zu Zehntausenden Toten und der Zerstörung ganzer Städte. Ungefähr 1,5 Mio. Menschen wurden innerhalb des Landes vertrieben, weitere 500000 Menschen flüchteten in Nachbarländer. Ungefähr 4 Mio. Menschen waren von akuter Nahrungsmittelknappheit bedroht.…
Article 09. Mai 2015

Tschad 2015

  Nach wie vor wurden gravierende Menschenrechtsverletzungen bei nahezu völliger Straffreiheit begangen. Die Rechte auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung wurden häufig verletzt. Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und Gewerkschafter waren Schikanen, Einschüchterung, willkürlichen Festnahmen und…
Article 09. Juni 2016

Südsudan 2016

  Nach mehr als zwanzigmonatigen, immer wieder unterbrochenen Verhandlungen verständigten sich die südsudanesischen Konfliktparteien im August 2015 auf ein umfassendes Friedensabkommen. Trotz dieses Abkommens und der anschließend verkündeten Waffenruhe hielten die Kämpfe in einigen Landesteilen an, sie waren jedoch weniger…
Article 09. Juni 2016

Ruanda 2016

  In Bezug auf Wirtschaft und Entwicklung war 2015 weiterhin ein Wachstum zu verzeichnen. Das Recht auf freie Meinungsäußerung wurde noch weiter eingeschränkt. Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Oppositionelle waren Repressionen ausgesetzt. Im November 2015 befasste sich der UN-Menschenrechtsrat im Rahmen der…
Article 19. Juli 2010

Schutz für Flüchtlinge ist nicht willkommen

Frauen und Mädchen in den Flüchtlingslagern im Osten des Tschad sind ständig von sexuellen Übergriffen bedroht. Mit der UNO-Mission MINURCAT begann sich die Situation zu bessern. Doch der Tschad will die internationale Truppe loswerden. Von Sonja Altrock-N’cho und Lena Guesnet Auch Monate danach fiel es Aisha schwer,…
Article 30. September 2011

Vita heißt Krieg

Vor dem Oberlandesgericht Stuttgart wird derzeit über Menschenrechtsverletzungen ­verhandelt, die in der Demokratischen Republik Kongo begangen wurden. Es ist der erste Prozess in Deutschland, der nach dem Völkerstrafgesetzbuch geführt wird. Die Justiz stellt er vor unerwartete Probleme. Von Denise Bentele Wie weist man…
Article 25. Januar 2012

Der Soundtrack des Völkermords

Das Theaterprojekt »Hate Radio« wirft ein Schlaglicht auf die Propagandamaschine des Völkermords in Ruanda. Von Georg Kasch Am Ende sind es die kleinen Gesten und beiläufigen ­Momente, die sich ins Gedächtnis fressen: Der Aufruf »Courage!«, also: Mut!; die Nachrichten, in denen die Ergebnisse der Fußballweltmeisterschaft…
Article 28. November 2013

Niemand wird verschont

Seit mehr als zwei Jahren bombardiert die sudanesische Regierung die eigene Bevölkerung in den Grenzregionen Südkordofan und Blue Nile. Sie lässt keine humanitäre ­Hilfe von außen zu und die internationale Gemeinschaft ­ignoriert die Ereignisse in diesen Regionen völlig. Von Franziska Ulm-Düsterhöft und Alfred Busse Als…
Article 21. Mai 2014

Starkes Signal

Eine Kolumne von Patrick Kroker Kürzlich hat erstmalig ein deutsches Gericht ein Urteil über den Völkermord in Ruanda gesprochen. Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilte Mitte Februar Onesphore R. wegen Beihilfe zum Völkermord zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren. Der 47-jährige Ruander soll als Bürgermeister ein…
Article 19. Februar 2014

Urteil im Völkermordprozess ist ein wichtiges Signal

BERLIN, 19.02.2014 - Das Oberlandesgericht Frankfurt hat heute den ruandischen Staatsangehörigen Onesphore Rwabukombe wegen Beihilfe zum Völkermord an der Tutsi-Bevölkerung in Ruanda im April 1994 zu 14 Jahren Haft verurteilt. „Unabhängig vom Urteil war das Verfahren ein wichtiges Signal: Bei Völkermord muss jeder Täter…