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Article 17. Oktober 2017

Systematische Gewalt gegen Rohingya

Vergewaltigungen, Hinrichtungen und niedergebrannte Orte: Amnesty dokumentiert systematische, skrupellose und kalkulierte Gewalttaten durch myanmarische Sicherheitskräfte gegenüber Rohingya. Mehr als 530.000 Männer, Frauen und Kinder der ethnischen Gruppe der Rohingya flohen aus dem Bundesstaat Rakhine im Norden Myanmars,…
Article 06. Oktober 2017

Bundesregierung ignoriert Lebensgefahr für abgelehnte Asylbewerber in Afghanistan

BERLIN, 04.10.2017 – Europäische Regierungen schieben derzeit zunehmend Menschen nach Afghanistan ab, wo ihnen Gewalt, Folter und Tod drohen. Das dokumentiert Amnesty International in dem neuen Bericht „Forced back to danger“. Trotz der prekären Sicherheitslage in ihrer Heimat erhalten Afghanen außerdem immer seltener…
Article 06. Oktober 2017

Indigene Frauen im Stich gelassen

Am 9. Oktober, dem Indigenous Peoples' Day, feiern die USA ihre indigene Bevölkerung. Indigene Frauen, die vergewaltigt wurden, lässt die Regierung jedoch im Stich. Ihnen werden das Recht auf Freiheit vor Gewalt und Gerechtigkeit verwehrt. Indigene Frauen sind in den Vereinigten Staaten zweieinhalbmal so gefährdet,…
Article 05. Oktober 2017

Bundesregierung ignoriert Lebensgefahr für abgelehnte Asylbewerber

Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert die Gefahren für abgeschobene Asylbewerber in Afghanistan. Den Menschen drohen dort Gewalt, Entführungen und Tod. Jede Abschiebung stellt einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar. Europäische Regierungen schieben derzeit zunehmend Menschen nach Afghanistan ab, wo ihnen Gewalt, Folter…
Aktion 27. September 2017

Inhaftierte Mapuche in Gefahr

Vor über 100 Tagen begannen vier Angehörige der indigenen Mapuche-Gemeinschaft einen Hungerstreik, um gegen ein unfaires Gerichtsverfahren zu protestieren, das nach dem chilenischen Antiterrorgesetz gegen sie eingeleitet worden war. Seit dem 25. September nimmt einer von ihnen auch keine Flüssigkeit mehr zu sich. Das Leben…
Article 27. September 2017

UN-Sicherheitsrat muss Waffenembargo verhängen

Amnesty International forderte den UN-Sicherheitsrat auf, alles daran zu setzen, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit und fortgesetzten ethnischen Säuberungen gegen Angehörige der ethnischen Gruppe der Rohingya in Myanmar zu beenden. Dazu gehöre auch ein umfassendes Waffenembargo gegen das südostasiatische Land. Der…
Article 22. September 2017

Langsamer Tod am süßen Fluss

Die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens hat das Leben der indigenen Krenak für immer verändert. Von Nicoló Lanfranchi Am 5. November 2015 bricht eine rote Lawine aus toxischem Schlamm durch den Fundão-Damm des Minenunternehmens Samarco im Südosten von Brasilien. 55 Millionen Kubikmeter der tödlichen Masse…
Article 22. September 2017

Bedauern ohne zu bezahlen

Mehr als 100 Jahre nach dem Völkermord an den Herero sperrt sich die Bundesregierung noch immer gegen ­Entschädigungszahlungen an Namibia. Von Andrzej Rybak, Okakarara Sie trägt einen Glockenrock, eine Bluse mit Puffärmeln und ein kunstvoll drapiertes Kopftuch, dessen Ecken wie Rinderhörner abstehen. Alles in grünbraun.…
Article 22. September 2017

"Unkenntnis sorgt für Verklärung"

Der Historiker Jürgen Zimmerer über die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte und die Verantwortung der Bundesregierung für die historischen Verbrechen im heutigen Namibia. Interview: Andrzej Rybak Die Bundesregierung hat den Feldzug gegen die Herero als ­Völkermord anerkannt, lehnt aber Reparationszahlungen ab.…
Article 22. September 2017

Die Angst tanzen

Der israelische Choreograf Nir de Volff arbeitet mit geflüchteten syrischen Tänzern in Berlin – eine Auseinandersetzung mit Traumata und Feindbildern. Von Astrid Kaminski "Ihre Körper waren wie aus Stein. Die Art, wie sie sich bewegten, wie sie atmeten, alles war überspannt." So beschreibt der Choreograf Nir de Volff seine…