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Aktion

Bei Auslieferung in großer Gefahr

Der tschetschenische Folterüberlebende Murad Amriev wurde in der Nacht des 7. Juni inhaftiert, als er versuchte, nach Belarus einzureisen. Die tschetschenischen Behörden haben seine Auslieferung nach Russland gefordert, um ihn in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny vor Gericht zu stellen. Bei Auslieferung drohen ihm…
Aktion

Haft wegen Recherchen zu Arbeitsbedingungen

Drei Arbeitsrechtsaktivisten, die verdeckte Nachforschungen zu den Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten des Schuhkonzerns Huajian durchführten, wurden Ende Mai von den Behörden in Ganzhou in Gewahrsam genommen. Huajian fertigt unter anderem Schuhe für Ivanka Trumps Markenlabel an. Laut staatlichen Medien wird gegen…
Article 01. Oktober 2009

Auf engstem Raum

Rund zwei Millionen Menschen leben in den Slums von Kenias Hauptstadt – das ist mehr als die Hälfte aller Einwohner Nairobis. Diese informellen Siedlungen sind von der Politik lange Zeit ignoriert und daher von Stadtentwicklungsplänen ausgeschlossen worden. Die rund zwei Millionen Menschen leben auf 5% des gesamten…
Article 01. Oktober 2009

Eine Milliarde Menschen weltweit leben in Slums

Favelas, Bustees, Barrios Populares, Shanty Towns, Ghettos, informelle Siedlungen oder einfach Elendsviertel: Es gibt viele Namen für Slums und es gibt sie überall auf der Welt. Auf der einen Seite ist ein Leben im Slum vom Wohnen in zu kleinen, baufälligen Hütten und Häusern ohne Strom und Wasser, ohne Kanalisation, von…
Article 01. Oktober 2009

Dem Erdboden gleich

6. Juni 2006, im Zentrum von Phnom Penh: In den frühen Morgenstunden riegeln Sicherheitskräfte die am Fluss Bassac gelegene informelle Siedlung Sambok Chab ab. 1.500 Familien leben hier zum Teil seit Anfang der 1990er Jahre. Mehr als 600 schwer bewaffnete Polizisten und Abrissarbeiter beginnen mit der Zwangsräumung des…
Article 01. Oktober 2009

Mit Menschenrechten gegen Armut

Menschen in Armut sind besonders oft von Menschenrechtsverletzungen betroffen. Wer nicht lesen und schreiben kann, kennt seine Rechte nicht gut genug und ist staatlicher Willkür ausgesetzt. Wer ständig schikaniert wird, fühlt sich ohnmächtig. Wer nie gefragt wird, verliert seine Stimme. Gerade Menschen in Armut sind darauf…
Article 01. Oktober 2009

Nairobis Slums

Kibera ist Nairobis größter Slum und einer der größten in Afrika. Er liegt im Südwesten der Hauptstadt. Eine Million Menschen leben auf 250 Hektar, unterteilt in neun Dörfer. MATHARE wurde 1963 auf staatlichem Land errichtet. Er ist in zwei Dörfer unterteilt. Heute ist der Großteil des Landes in privatem Besitz. KOROGOCHO…
Article 01. Oktober 2009

Forderungen von Amnesty International

Amnesty International setzt sich für die Rechte von Slumbewohnern und anderen von rechtswidrigen Zwangsräumungen oder Landvertreibungen betroffene Menschen ein. Die Organisation wendet sich an die verantwortlichen Regierungen und Unternehmen, protestiert gegen das Unrecht, gibt Menschen in Armut eine Stimme und fordert…
Article 01. Oktober 2009

Kenia: Das Erbe der Kolonialzeit

Erste informelle Siedlungen entstanden in Nairobi während der britischen Kolonialherrschaft, als die afrikanische Bevölkerung nicht in den Wohnvierteln der Städte leben durfte. Die Kolonialregierung ignorierte die Slums und tat, als gäbe es sie nicht. Deshalb brauchten die kommunalen Behörden dort keine Grundversorgung…
Article 01. Oktober 2009

Das Erbe der Roten Khmer

Massenhafte gewaltsame Landvertreibungen und Umsiedlungen sind kein neues Phänomen in Kambodscha. Unter der Schreckensherrschaft der Roten Khmer (1975-79) wurde die Stadtbevölkerung gezwungen, aufs Land zu gehen, um dort auf den Feldern zu arbeiten. Die Städte waren praktisch menschenleer. Privateigentum war verboten und…