Hunderte Menschen bejubeln in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá die Entscheidung des Verfassungsgerichts, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren (21. Februar 2022).
In einer Welt voller Krisen gehen die guten Nachrichten oft unter. Doch es gibt sie: Zu Unrecht Inhaftierte kommen frei, Todesurteile werden aufgehoben und diskriminierende Gesetze geändert. Auf dieser Seite dokumentieren wir die Erfolge unserer weltweiten Menschenrechtsarbeit.
Jeder dieser Erfolge beweist: Briefe schreiben wirkt. Petitionen wirken. Solidarität verändert Leben.
In einer Welt voller Krisen gehen die guten Nachrichten oft unter. Doch es gibt sie: Zu Unrecht Inhaftierte kommen frei, Todesurteile werden aufgehoben und diskriminierende Gesetze geändert. Auf dieser Seite dokumentieren wir die Erfolge unserer weltweiten Menschenrechtsarbeit.
Jeder dieser Erfolge beweist: Briefe schreiben wirkt. Petitionen wirken. Solidarität verändert Leben.
Seán Binder freigesprochen: Sieg für die Seenotrettung!
Endlich: Alle Anklagen gegen den Seenotretter Seán Binder und 23 weitere Menschenrechtsverteidiger*innen sind gefallen! Das Berufungsgericht von Lesbos, Griechenland, sprach Binder von allen unfairen und unbegründeten Anklagepunkten frei, darunter "Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung", "Betrug", "Geldwäsche" und "Schleusung (Beihilfe zur illegalen Einreise)".
Nach sieben Jahren Kampf gegen die Kriminalisierung der Lebensrettung auf See hat die weltweite Solidarität gesiegt. Danke an alle, die laut geblieben sind!
Freispruch für den Präsidenten und die Vorstandsmitglieder der Istanbuler Anwaltskammer!
Es gibt gute Nachrichten aus der Türkei: Am 9. Januar 2026 wurden der Präsident und zehn Vorstandsmitglieder der Istanbuler Anwaltskammer von allen Vorwürfen, darunter "Verbreitung von Terror-Propaganda", freigesprochen. Gegen das Urteil kann die Staatsanwaltschaft jedoch noch Berufung einlegen.
Dies ist ein wichtiger Sieg für die Meinungsfreiheit von Anwält*innen und ein Zeichen gegen den Missbrauch der Justiz im Land! Die Betroffenen waren verfolgt worden, weil sie sich für Menschenrechte und Pressefreiheit eingesetzt hatten.