Schutzmaßnahmen zum Teil umgesetzt

Diese Urgent Action ist beendet.

In den vergangenen Wochen haben die Behörden einige Schutzmaßnahmen für den Menschenrechtsverteidiger Mario Luna Romero ergriffen. Er ist Sprecher der indigenen Gemeinschaft der Yaquí im Bundesstaat Sonora im Norden Mexikos. Auslöser war ein Vorfall am 27. Juni, bei dem das Auto seiner Frau Victoria Anahí Ochoa Domínguez in Brand gesetzt wurde. Daraufhin hatten verschiedene Organisationen, darunter auch Amnesty International, im Juli und August Druck auf die Behörden ausgeübt, um die Schutzmaßnahmen durchzusetzen.

Hintergrund: Ballons steigen in den Himmel, Vordergrund: Schriftzug "Erfolg!"

Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben haben!

Sachlage

Mario Luna Romero und Victoria Anahí Ochoa Domínguez waren in den vergangenen Jahren verschiedensten Angriffen ausgesetzt, darunter politisch motivierte Inhaftierungen, Angriffe auf Familienangehörige und zuletzt der Brandanschlag auf das Auto von Victoria Anahí Ochoa Domínguez am 27. Juni, das zu diesem Zeitpunkt vor ihrem Haus geparkt war. Es ist das erste Mal, dass die Regierung des Bundesstaates Sonora und die Stadtverwaltung von Guaymas Maßnahmen ergriffen haben, um Mario Luna Romero und weitere Vertreter_innen der traditionellen Selbstverwaltung der Yaquí in der Stadt Vicam zu schützen. Aus Sicherheitsgründen kann nicht mitgeteilt werden, welche Schutzmaßnahmen bereits ergriffen wurden und welche noch ausstehen.

Amnesty International wird sich gemeinsam mit Mario Luna, Anahí Ochoa und weiteren Vertreter_innen der Yaquí dafür einsetzen, dass auch die übrigen Schutzmaßnahmen umgesetzt werden und der Brandanschlag umfassend untersucht wird.

Weitere Aktionen des Eilaktionsnetzes sind zurzeit nicht erforderlich. Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben haben.