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Briefe gegen das Vergessen

Alle Briefe gegen das Vergessen

Brief gegen das Vergessen Russland

Russische Föderation - Oleg Sentsov und Alexandr Kolchenko

November 2015
Der Filmregisseur Oleg Sentsov und der Aktivist Alexandr Kolchenko wurden am 25. August 2015 in einem unfairen Verfahren vor einem russischen Militärgericht zu 20 bzw. 10 Jahren Haft verurteilt.
Beide Männer sind ukrainische Staatsbürger und wurden von Angehörigen des russischen Geheimdiensts (FSB) auf der besetzten Krim festgenommen. Sie hatten an friedlichen Demonstrationen gegen die russische Besetzung der Krim teilgenommen und wurden deshalb wegen "terroristischer Aktivitäten" angeklagt.

Brief gegen das Vergessen Russland

Russische Föderation - Rasul Kudaev

September 2015
Rasul Kudaev wurde am 23. Oktober 2005 wegen der mutmaßlichen Beteiligung an einem bewaffneten Überfall auf Regierungsanlagen in der Stadt Naltschik in der russischen Republik Kabardino-Balkarien festgenommen. Im Zusammenhang mit diesem Überfall wurde gegen insgesamt 58 Personen Anklage erhoben. Sowohl bei seiner Festnahme als auch während seiner mehrtägigen Inhaftierung bei der Polizeieinheit für organisierte Kriminalität (UBOP) wurde Rasul Kudaev gefoltert und anderweitig misshandelt.

Brief gegen das Vergessen Russland

Russland: Vladimir Akimenkov, Artiom Saviolov und Mikhail Kosenko

Dezember
Am 6.Mai 2012 beteiligten sich Zehntausende Menschen an einer Demonstration auf dem Moskauer Bolotnaya-Platz. Nachdem es zu Ausschreitungen kam, nahm die Polizei Hunderte Demonstrierende fest, darunter auch Vladimir Akimenkov, Artiom Saviolov und Mikhail Kosenko.

Brief gegen das Vergessen Russland

Russische Föderation - Pussy Riot

Juni 2013
Am 17. August 2012 wurden drei Mitglieder der feministischen Punkband Pussy Riot von einem Gericht in Moskau des "Rowdytums aufgrund antireligiösen Hasses" für schuldig befunden und zu jeweils zwei Jahren Haft verurteilt. Maria "Mascha" Aljochina, Jekaterina "Katja" Samuzewitsch und Nadeschda "Nadja" Tolokonnikowa waren festgenommen worden, nachdem sie einen Protestsong in einer Moskauer Kathedrale gesungen hatten.

Brief gegen das Vergessen Russland

Islam Umarpashaev

Islam Umarpashaev wurde am 1. Dezember 2009 aus der Wohnung seiner Familie in Grosny verschleppt. Die Entführer trugen schwarze Uniformen und gaben sich als Polizisten aus. Kurz vor seiner Entführung hatte Islam Umarpashaev einen wütenden Kommentar über die tschetschenische Polizei in einem Chatforum im Internet veröffentlicht. Seine Familie war vier Monate lang in völliger Ungewissheit über sein Schicksal, bis er am 2. April 2010 freigelassen wurde.

Brief gegen das Vergessen Russland

Natalia Estemirova

Am Morgen des 15. Juli 2009 wurde die Menschenrechtsverteidigerin Natalia Estemirova vor ihrem Haus in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny entführt. Noch am selben Tag fand man ihre Leiche in einem Waldgebiet in der benachbarten Republik Inguschetien. Man hatte ihr aus nächster Nähe in den Kopf und in die Brust geschossen.

Brief gegen das Vergessen Russland

Zelimkhan Murdalov

Zelimkhan Murdalov wurde seit dem 2. Januar 2001 nicht mehr gesehen. An diesem Tag nahmen Polizisten den damals 21-jährigen Studenten in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny fest und beschuldigten ihn des Drogenbesitzes.

Brief gegen das Vergessen Russland

Selimchan Murdalow

Selimchan Murdalow wurde am 2. Januar 2001 von Polizisten der Dienststelle des Bezirks Oktiabrskii festgenommen. Man beschuldigte ihn des Drogenbesitzes. Seither hat seine Familie nichts mehr von ihm gehört. Die Polizei behauptete, dass Selimchan Murdalow drei Tage nach seiner Festnahme freigelassen worden sei.

Brief gegen das Vergessen Russland

Murad Bogatyrew

Am 8. September 2007 nahmen Sicherheitskräfte den 37-jährigen Murad Bogatyrew in seinem Haus in Inguschetien fest. Während die Polizei das Haus durchsuchte, brachte man ihn zur Bezirkspolizeistation von Malgobek, wo er wenige Stunden später starb. Er soll zuvor gefoltert und anderweitig misshandelt worden sein.

Unsere Erfolge

Hintergrund: Ballons steigen in den Himmel, Vordergrund: Schriftzug "Erfolg!"

Hinrichtungstermin aufgeschoben

Clinton Young sollte am 26. Oktober hingerichtet werden. Nun verfügte das Berufungsstrafgericht von Texas einen Hinrichtungsaufschub und verwies den Fall an das Gericht zurück, welches das Todesurteil verhängt hatte. Dort soll geklärt werden, ob in Clinton Youngs Prozess falsche oder irreführende Zeugenaussagen berücksichtigt worden waren.

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Regenbogenfahne weht in der Luft vor blauem Himmel mit wenigen kleinen Wolken

Inhaftierte LGBTI wieder frei

Sämtliche Angehörige der LGBTI-Community, die bei den Razzien am 22. September in Baku festgenommen worden waren, sind freigelassen worden. Die Behörden müssen nun unverzüglich eine unparteiische, gründliche und zielführende Untersuchung der Razzien einleiten. Ebenso untersucht werden müssen die von einigen Inhaftierten erhobenen Folter- und Misshandlungsvorwürfe.

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Wu Mingliang

Künstler wieder frei

Peng Heping und der Dichter Wu Mingliang, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Langzi“ (wörtlich: „Wanderer“), wurden am 22. September wieder freigelassen, nachdem sie im August inhaftiert worden waren. Man geht davon aus, dass die Festnahme von Wu Mingliang im Zusammenhang mit seiner Mitwirkung an einem Gedichtband in Gedenken an Liu Xiaobo stand. Beide Männer bedanken sich für die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft.

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Icon: Zerrissene Kette

Aktivist freigelassen

Elgassim Mohamed Seed Ahmed ist am 1. Oktober aus dem Gewahrsam des sudanesischen Geheimdienstes NISS entlassen worden. Er war im Dezember 2016 gemeinsam mit zwei weiteren sudanesischen Aktivisten in Saudi-Arabien festgenommen worden. Die drei Männer wurden am 11. Juli von Saudi-Arabien in den Sudan abgeschoben und bei ihrer Ankunft von NISS-Angehörigen festgenommen.

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Schriftzug "Teilerfolg" auf grauem Hintergrund mit schwarzem Rahmen

Hinrichtungsaufschub gewährt

Der Oberste Gerichtshof der USA hat die für den 26. September geplante Hinrichtung von Keith Tharpe im Bundesstaat Georgia ausgesetzt. Damit soll den Richter_innen mehr Zeit zur Überprüfung von Vorwürfen gegeben werden, nach denen das Gerichtsverfahren gegen Keith Tharpe 1991 durch den Rassismus von Geschworenen beeinflusst worden war.

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Porträtfoto von Dr. Mudawi Ibrahim Adam

Dr. Mudawi freigelassen

Der sudanesische Menschenrechtsverteidiger Dr. Mudawi Ibrahim Adam wurde am 29. August freigelassen, nachdem die sudanesische Regierung alle Anklagen gegen ihn fallenließ. Dr. Mudawi war vom sudanesischen Geheimdienst NISS am 7. Dezember 2016 festgenommen worden. Er wurde wegen sechs Straftaten angeklagt, von denen zwei mit lebenslanger Haft oder der Todesstrafe geahndet werden.

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Weitere Informationen

Urgent Action

Musterbriefe

Hier finden Sie Musterbriefe zu laufenden Urgent Actions, die Sie per Copy&Paste kopieren und dann als Brief versenden können. Je individueller Ihr Brief gestaltet ist, desto mehr Wirkung wird er erzielen. Vielleicht waren Sie schon einmal im betreffenden Land und möchten auf ihren angenehmen Aufenthalt Bezug nehmen. Oder Sie kennen Menschen dieses Landes, mit denen Sie befreundet sind. Nehmen Sie...

Unsere Erfolge

Tagtäglich werden die Rechte von Menschen weltweit verletzt. Amnesty International setzt sich für diese Menschen ein: Mit Appellaktionen, Recherchen vor Ort, Länder- und Themenberichten sowie Kampagne

Urgent Actions

Urgent Actions sind die denkbar schnellste und effektivste Form des Eingreifens, um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen.