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Briefe gegen das Vergessen

Alle Briefe gegen das Vergessen

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Aser Mohamed

Der damals 14-jährige Aser Mohamed wurde im Januar 2016 im Westen von Kairo festgenommen. Man hat ihn unter Folter zu einem "Geständnis" gezwungen.

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Ägypten - Mitarbeiter_Innen von Menschenrechtsorganisationen

Februar 2017
Im Juni 2013 wurden 43 ägyptische und ausländische Mitarbeiter_innen von NGOs im Rahmen eines Prozesses, der unter der Bezeichnung "Verfahren 173" bekannt ist, zu Haftstrafen zwischen einem und fünf Jahren verurteilt. Zudem wurden mehrere ausländische Nichtregierungsorganisationen geschlossen.
Im vergangenen Jahr haben Untersuchungsrichter_innen den Druck auf ägyptische Menschenrechtsorganisationen noch weiter verstärkt: Sie verhängten willkürliche Reiseverbote, ordneten Festnahmen von Mitarbeitern an und ließen Finanzmittel von Organisationen einfrieren.

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Ägypten - Abrar Al-Alany, Menatalla Moustafa, Yousra Elkhateeb

Mai 2015
Am 12. November 2013 kam es auf dem Campus der Mansoura-Universität zu Zusammenstößen zwischen Unterstützer_innen und Gegner_innen der inzwischen verbotenen Muslimbruderschaft, die fünf Stunden anhielten. Dabei wurden mindestens 70 Personen verletzt.

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Mohamed Sayed Ibrahim Abdel Latif

Mohamed Sayed Ibrahim Abdel Latif (Hamoksha) wurde bei den Protesten gegen die Regierung in Ägypten erschossen, während er versuchte, einen verletzten Mann zum Krankenhaus zu tragen.

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Amr Abdallah Al Beheiry

Amr Abdallah Al Beheiry wird nach wie vor in der Nähe von Kairo festgehalten, obwohl das zuständige Militärberufungsgericht seine fünfjährige Haftstrafe aufgehoben und ein Wiederaufnahmeverfahren - wieder vor einem Militärgericht - angeordnet hat.

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Maikel Nabil Sanad

Der 26-jährige Blogger und Jurastudent Maikel Nabil Sanad befindet sich im nördlich von Kairo gelegenen Gefängnis El-Marg in Haft.

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Jaballah Matar und 'Ezzat Youssef al-Maqrif

Jaballah Hamed Matar und 'Ezzat Youssef al-Maqrif fielen 1990 in Kairo dem "Verschwindenlassen" zum Opfer. Beide Männer waren bekannte Mitglieder der libyschen Oppositionsgruppe National Front for the Salvation of Libya.

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Mohamed 'Abd Rahim el Sharkawi

Mohamed el Sharkawi, ein 59-jähriger pakistanischer Ingenieur ägyptischer Herkunft, wird seit 14 Jahren ohne Anklage und ohne Gerichtsverfahren in Verwaltungshaft gehalten. Er ist einer von Tausenden von Personen, die derzeit auf Anordnung des Innenministers unter Berufung auf die Notstandsgesetze von 1981 in Ägypten festgehalten werden.

Unsere Erfolge

Regenbogenfahne weht in der Luft vor blauem Himmel mit wenigen kleinen Wolken

Inhaftierte LGBTI wieder frei

Sämtliche Angehörige der LGBTI-Community, die bei den Razzien am 22. September in Baku festgenommen worden waren, sind freigelassen worden. Die Behörden müssen nun unverzüglich eine unparteiische, gründliche und zielführende Untersuchung der Razzien einleiten. Ebenso untersucht werden müssen die von einigen Inhaftierten erhobenen Folter- und Misshandlungsvorwürfe.

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Wu Mingliang

Künstler wieder frei

Peng Heping und der Dichter Wu Mingliang, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Langzi“ (wörtlich: „Wanderer“), wurden am 22. September wieder freigelassen, nachdem sie im August inhaftiert worden waren. Man geht davon aus, dass die Festnahme von Wu Mingliang im Zusammenhang mit seiner Mitwirkung an einem Gedichtband in Gedenken an Liu Xiaobo stand. Beide Männer bedanken sich für die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft.

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Icon: Zerrissene Kette

Aktivist freigelassen

Elgassim Mohamed Seed Ahmed ist am 1. Oktober aus dem Gewahrsam des sudanesischen Geheimdienstes NISS entlassen worden. Er war im Dezember 2016 gemeinsam mit zwei weiteren sudanesischen Aktivisten in Saudi-Arabien festgenommen worden. Die drei Männer wurden am 11. Juli von Saudi-Arabien in den Sudan abgeschoben und bei ihrer Ankunft von NISS-Angehörigen festgenommen.

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Schriftzug "Teilerfolg" auf grauem Hintergrund mit schwarzem Rahmen

Hinrichtungsaufschub gewährt

Der Oberste Gerichtshof der USA hat die für den 26. September geplante Hinrichtung von Keith Tharpe im Bundesstaat Georgia ausgesetzt. Damit soll den Richter_innen mehr Zeit zur Überprüfung von Vorwürfen gegeben werden, nach denen das Gerichtsverfahren gegen Keith Tharpe 1991 durch den Rassismus von Geschworenen beeinflusst worden war.

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Porträtfoto von Dr. Mudawi Ibrahim Adam

Dr. Mudawi freigelassen

Der sudanesische Menschenrechtsverteidiger Dr. Mudawi Ibrahim Adam wurde am 29. August freigelassen, nachdem die sudanesische Regierung alle Anklagen gegen ihn fallenließ. Dr. Mudawi war vom sudanesischen Geheimdienst NISS am 7. Dezember 2016 festgenommen worden. Er wurde wegen sechs Straftaten angeklagt, von denen zwei mit lebenslanger Haft oder der Todesstrafe geahndet werden.

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Hintergrund: Ballons steigen in den Himmel, Vordergrund: Schriftzug "Erfolg!"

Drei Medienschaffende frei

Die drei ehemals gewaltlosen politischen Gefangenen Lawi Weng, Aye Nai und Pyae Phone Aung wurden am 1. September aus dem Gefängnis freigelassen. Zuvor gab das myanmarische Militär bekannt, dass die Anklagen gegen sie fallengelassen worden waren.

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Weitere Informationen

Urgent Action

Musterbriefe

Hier finden Sie Musterbriefe zu laufenden Urgent Actions, die Sie per Copy&Paste kopieren und dann als Brief versenden können. Je individueller Ihr Brief gestaltet ist, desto mehr Wirkung wird er erzielen. Vielleicht waren Sie schon einmal im betreffenden Land und möchten auf ihren angenehmen Aufenthalt Bezug nehmen. Oder Sie kennen Menschen dieses Landes, mit denen Sie befreundet sind. Nehmen Sie...

Unsere Erfolge

Tagtäglich werden die Rechte von Menschen weltweit verletzt. Amnesty International setzt sich für diese Menschen ein: Mit Appellaktionen, Recherchen vor Ort, Länder- und Themenberichten sowie Kampagne

Urgent Actions

Urgent Actions sind die denkbar schnellste und effektivste Form des Eingreifens, um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen.