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Briefe gegen das Vergessen

Alle Briefe gegen das Vergessen

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Aser Mohamed

Der damals 14-jährige Aser Mohamed wurde im Januar 2016 im Westen von Kairo festgenommen. Man hat ihn unter Folter zu einem "Geständnis" gezwungen.

Brief gegen das Vergessen Israel und bes. Gebiete

Mohammad Faisal Abu Sakha

Mohammad Faisal Abu Sakha sitzt bis heute ohne Gerichtsverfahren in Haft.

Brief gegen das Vergessen Iran

Iran - Abdolfattah Soltani

April 2017
Der 2. März 2017 war der 2000. Tag im Gefängnis für den gewaltlosen politischen Gefangenen Abdolfattah Soltani.
Abdolfattah Soltani ist ein bekannter Menschenrechtsanwalt, der mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Er verbüßt derzeit eine 13-jährige Gefängnisstrafe, zu der er 2012 unter anderem wegen "Verbreitung von Propaganda gegen das System" und "Gründung einer illegalen Gruppe" verurteilt wurde. Die Vorwürfe beziehen sich auf seine Menschenrechtsarbeit und seine Rolle als Gründungsmitglied des seit 2008 verbotenen Zentrums für Menschenrechtsverteidiger (CHRD).

Brief gegen das Vergessen Ägypten

Ägypten - Mitarbeiter_Innen von Menschenrechtsorganisationen

Februar 2017
Im Juni 2013 wurden 43 ägyptische und ausländische Mitarbeiter_innen von NGOs im Rahmen eines Prozesses, der unter der Bezeichnung "Verfahren 173" bekannt ist, zu Haftstrafen zwischen einem und fünf Jahren verurteilt. Zudem wurden mehrere ausländische Nichtregierungsorganisationen geschlossen.
Im vergangenen Jahr haben Untersuchungsrichter_innen den Druck auf ägyptische Menschenrechtsorganisationen noch weiter verstärkt: Sie verhängten willkürliche Reiseverbote, ordneten Festnahmen von Mitarbeitern an und ließen Finanzmittel von Organisationen einfrieren.

Brief gegen das Vergessen Iran

Iran - Abdolfattah Soltani

Oktober 2016
Der Menschenrechtsanwalt Abdolfattah Soltani musste am 7. Juni 2016 in das Teheraner Evin-Gefängnis zurückkehren, nachdem er wegen des Todes seiner Mutter vorübergehend entlassen worden war. Er verbüßt derzeit eine 13-jährige Haftstrafe, zu der er wegen seiner Menschenrechtsarbeit verurteilt wurde. Der gewaltlose politische Gefangene wird im Gefängnis nicht angemessen medizinisch versorgt.

Brief gegen das Vergessen Syrien

Syrien - Rania Alabbasi und ihre Familie

September 2016
Im März 2013 wurden Rania Alabbasi, ihr Ehemann Abdulrahman Yasin sowie ihre sechs Kinder im Alter zwischen drei und 15 Jahren von den syrischen Behörden festgenommen. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Amnesty International betrachtet sie als Opfer des Verschwindenlassens.

Brief gegen das Vergessen Iran

Iran - Zeynab Jalalian

April 2016
Zeynab Jalalian verbüßt derzeit eine lebenslange Haftstrafe im Gefängnis von Kermanshah im Westen des Iran. Die Gefangene gehört der kurdischen Minderheit im Iran an. Sie läuft Gefahr, ihr Augenlicht zu verlieren und muss dringend medizinisch behandelt werden. Die iranischen Behörden verweigern ihr diese Behandlung jedoch und setzen sie derzeit unter Druck, im Fernsehen "Geständnisse" abzulegen. Offenbar will man ihr nur dann die erforderliche Behandlung gewähren.

Brief gegen das Vergessen Saudi-Arabien

Saudi-Arabien - Ali Al-Nimr, Abdullah Al-Zaher, Dawood Al-Marhoon

März 2016
Ali al-Nimr wurde am 14. Februar 2012 im Alter von 17 Jahren festgenommen, nachdem er an Demonstrationen gegen die Regierung teilgenommen hatte. Wenige Monate später wurden auch Abdullah al-Zaher und Dawood al-Marhoon, zu diesem Zeitpunkt 16 und 17 Jahre alt, inhaftiert. Heute, vier Jahre später, befinden sich Ali al-Nimr, Abdullah al-Zaher und Dawood al-Marhoon weiterhin in Haft.
Den drei Männern droht die Hinrichtung, nachdem sie im Oktober 2014 vom Sonderstrafgericht (Specialized Criminal Court - SCC) in der Hauptstadt Riad, das für terrorismusbezogene Fälle zuständig ist, in einem unfairen Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt wurden

Brief gegen das Vergessen Saudi-Arabien

Saudi-Arabien - Waleed Abu Al-Khair

Februar 2016
Waleed Abu al-Khair, der Verteidiger des inhaftierten Bloggers Raif Badawi, wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.
"Ich bereue meine Entscheidungen nicht - trotz aller Schikanen. Wenn du ein Ziel im Leben hast, werden die Dinge einfacher. Meine Ziele sind
Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit und das Recht, aufzustehen und zu sagen, die Regierung ist unfair."

Unsere Erfolge

Hintergrund: Ballons steigen in den Himmel, Vordergrund: Schriftzug "Erfolg!"

Hinrichtungstermin aufgeschoben

Clinton Young sollte am 26. Oktober hingerichtet werden. Nun verfügte das Berufungsstrafgericht von Texas einen Hinrichtungsaufschub und verwies den Fall an das Gericht zurück, welches das Todesurteil verhängt hatte. Dort soll geklärt werden, ob in Clinton Youngs Prozess falsche oder irreführende Zeugenaussagen berücksichtigt worden waren.

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Regenbogenfahne weht in der Luft vor blauem Himmel mit wenigen kleinen Wolken

Inhaftierte LGBTI wieder frei

Sämtliche Angehörige der LGBTI-Community, die bei den Razzien am 22. September in Baku festgenommen worden waren, sind freigelassen worden. Die Behörden müssen nun unverzüglich eine unparteiische, gründliche und zielführende Untersuchung der Razzien einleiten. Ebenso untersucht werden müssen die von einigen Inhaftierten erhobenen Folter- und Misshandlungsvorwürfe.

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Wu Mingliang

Künstler wieder frei

Peng Heping und der Dichter Wu Mingliang, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Langzi“ (wörtlich: „Wanderer“), wurden am 22. September wieder freigelassen, nachdem sie im August inhaftiert worden waren. Man geht davon aus, dass die Festnahme von Wu Mingliang im Zusammenhang mit seiner Mitwirkung an einem Gedichtband in Gedenken an Liu Xiaobo stand. Beide Männer bedanken sich für die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft.

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Icon: Zerrissene Kette

Aktivist freigelassen

Elgassim Mohamed Seed Ahmed ist am 1. Oktober aus dem Gewahrsam des sudanesischen Geheimdienstes NISS entlassen worden. Er war im Dezember 2016 gemeinsam mit zwei weiteren sudanesischen Aktivisten in Saudi-Arabien festgenommen worden. Die drei Männer wurden am 11. Juli von Saudi-Arabien in den Sudan abgeschoben und bei ihrer Ankunft von NISS-Angehörigen festgenommen.

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Schriftzug "Teilerfolg" auf grauem Hintergrund mit schwarzem Rahmen

Hinrichtungsaufschub gewährt

Der Oberste Gerichtshof der USA hat die für den 26. September geplante Hinrichtung von Keith Tharpe im Bundesstaat Georgia ausgesetzt. Damit soll den Richter_innen mehr Zeit zur Überprüfung von Vorwürfen gegeben werden, nach denen das Gerichtsverfahren gegen Keith Tharpe 1991 durch den Rassismus von Geschworenen beeinflusst worden war.

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Porträtfoto von Dr. Mudawi Ibrahim Adam

Dr. Mudawi freigelassen

Der sudanesische Menschenrechtsverteidiger Dr. Mudawi Ibrahim Adam wurde am 29. August freigelassen, nachdem die sudanesische Regierung alle Anklagen gegen ihn fallenließ. Dr. Mudawi war vom sudanesischen Geheimdienst NISS am 7. Dezember 2016 festgenommen worden. Er wurde wegen sechs Straftaten angeklagt, von denen zwei mit lebenslanger Haft oder der Todesstrafe geahndet werden.

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Weitere Informationen

Urgent Action

Musterbriefe

Hier finden Sie Musterbriefe zu laufenden Urgent Actions, die Sie per Copy&Paste kopieren und dann als Brief versenden können. Je individueller Ihr Brief gestaltet ist, desto mehr Wirkung wird er erzielen. Vielleicht waren Sie schon einmal im betreffenden Land und möchten auf ihren angenehmen Aufenthalt Bezug nehmen. Oder Sie kennen Menschen dieses Landes, mit denen Sie befreundet sind. Nehmen Sie...

Unsere Erfolge

Tagtäglich werden die Rechte von Menschen weltweit verletzt. Amnesty International setzt sich für diese Menschen ein: Mit Appellaktionen, Recherchen vor Ort, Länder- und Themenberichten sowie Kampagne

Urgent Actions

Urgent Actions sind die denkbar schnellste und effektivste Form des Eingreifens, um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen.