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Briefe gegen das Vergessen

Alle Briefe gegen das Vergessen

Brief gegen das Vergessen Indonesien

Indonesien - Johan Teterissa

Juli 2016
Johan Teterissa, ein Grundschullehrer und politischer Aktivist aus der indonesischen Provinz der Molukken, leistet derzeit eine 15-jährige Haftstrafe in der Strafvollzugsanstalt Batu auf der Insel Nusakambangan in Zentral-Java ab. Er wurde am 29. Juni 2007 festgenommen, nachdem er gemeinsam mit 22 weiteren politischen Aktivist_innen in Ambon, der Hauptstadt der Provinz der Molukken, an einer friedlichen Demonstration teilgenommen hatte. Die Protestveranstaltung fand vor den Augen des damaligen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono statt, der einer Feier anlässlich des Nationalen Familientags beiwohnte.

Brief gegen das Vergessen Indonesien

Indonesien - Apius Gobay, Alpius Youw, Simon Degei, Yulianus Yeimo und weitere friedlich Demonstrierende

**November 2015**

Am Morgen des 8. Dezember 2014 nahmen Hunderte Menschen an einer friedlichen Demonstration in Paniai in der indonesischen Provinz Papua teil. Die Demonstrierenden, unter denen sich auch Kinder befanden, hatten sich wegen eines Vorfalls versammelt, der sich ihren Angaben zufolge in der Nacht zuvor ereignet hatte. Eine Gruppe von Soldat_innen soll dabei mehrere Kinder aus einem nahegelegenen Dorf geschlagen haben.

Brief gegen das Vergessen Indonesien

Indonesien - Filep Karma

Juni 2015
Am 26. Mai 2005 wurde der ehemalige Beamte Filep Karma wegen "Unruhestiftung" angeklagt und zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, bei einer Zeremonie eine papuanische Unabhängigkeitsflagge hochgehalten zu haben. Berichten zufolge wurde er auf dem Weg zur Polizeistation geschlagen. Der studentische Aktivist Yusak Pakage, der auch an der Zeremonie teilgenommen hatte, wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt. Im Juli 2010 lehnte Filep Karma eine Begnadigung durch den Präsidenten ab, da er sie als Schuldeingeständnis ansah und damit die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit gefährdet würden.

Brief gegen das Vergessen Indonesien

Indonesien - Munir Said Thalib

Oktober 2012
Vor acht Jahren wurde der Menschenrechtsverteidiger Munir Said Thalib getötet. Bis heute haben die indonesischen Behörden die Verantwortlichen der Tat nicht zur Rechenschaft gezogen. Munir Said Thalib wurde am 7. September 2004 auf einem Flug von Jakarta in die Niederlande tot aufgefunden. Die Autopsie der niederländischen Behörden ergab, dass er mit Arsen vergiftet worden war.

Brief gegen das Vergessen Indonesien

Filep Karma

Filep Karma wurde 2005 zu 15 Jahren Haft verurteilt, die er zur Zeit verbüßt. Er hatte bei einer Flaggenzeremonie die verbotene Morgenstern-Flagge gehisst, ein Symbol der Unabhängigkeit Papuas.

Brief gegen das Vergessen Indonesien

Munir Said Thalib

Der Menschenrechtsaktivist Munir Said Thalib starb am 7. September 2004 auf einem Flug von Jakarta in die Niederlande. Eine von den niederländischen Behörden in Auftrag gegebene Autopsie ergab, dass er mit Arsen vergiftet worden war.

Brief gegen das Vergessen Indonesien

Johan Teterissa

Am 29. Juni 2007 organisierte Johan Teterissa zusammen mit 21 weiteren Aktivisten bei einer Veranstaltung in Anwesenheit von Staatspräsident Susilo Bambamg Yudhoyono eine friedliche Protestkundgebung. Die Polizei löste die Demonstration auf und nahm die 22 Personen fest.

Unsere Erfolge

Regenbogenfahne weht in der Luft vor blauem Himmel mit wenigen kleinen Wolken

Inhaftierte LGBTI wieder frei

Sämtliche Angehörige der LGBTI-Community, die bei den Razzien am 22. September in Baku festgenommen worden waren, sind freigelassen worden. Die Behörden müssen nun unverzüglich eine unparteiische, gründliche und zielführende Untersuchung der Razzien einleiten. Ebenso untersucht werden müssen die von einigen Inhaftierten erhobenen Folter- und Misshandlungsvorwürfe.

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Wu Mingliang

Künstler wieder frei

Peng Heping und der Dichter Wu Mingliang, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Langzi“ (wörtlich: „Wanderer“), wurden am 22. September wieder freigelassen, nachdem sie im August inhaftiert worden waren. Man geht davon aus, dass die Festnahme von Wu Mingliang im Zusammenhang mit seiner Mitwirkung an einem Gedichtband in Gedenken an Liu Xiaobo stand. Beide Männer bedanken sich für die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft.

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Icon: Zerrissene Kette

Aktivist freigelassen

Elgassim Mohamed Seed Ahmed ist am 1. Oktober aus dem Gewahrsam des sudanesischen Geheimdienstes NISS entlassen worden. Er war im Dezember 2016 gemeinsam mit zwei weiteren sudanesischen Aktivisten in Saudi-Arabien festgenommen worden. Die drei Männer wurden am 11. Juli von Saudi-Arabien in den Sudan abgeschoben und bei ihrer Ankunft von NISS-Angehörigen festgenommen.

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Schriftzug "Teilerfolg" auf grauem Hintergrund mit schwarzem Rahmen

Hinrichtungsaufschub gewährt

Der Oberste Gerichtshof der USA hat die für den 26. September geplante Hinrichtung von Keith Tharpe im Bundesstaat Georgia ausgesetzt. Damit soll den Richter_innen mehr Zeit zur Überprüfung von Vorwürfen gegeben werden, nach denen das Gerichtsverfahren gegen Keith Tharpe 1991 durch den Rassismus von Geschworenen beeinflusst worden war.

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Porträtfoto von Dr. Mudawi Ibrahim Adam

Dr. Mudawi freigelassen

Der sudanesische Menschenrechtsverteidiger Dr. Mudawi Ibrahim Adam wurde am 29. August freigelassen, nachdem die sudanesische Regierung alle Anklagen gegen ihn fallenließ. Dr. Mudawi war vom sudanesischen Geheimdienst NISS am 7. Dezember 2016 festgenommen worden. Er wurde wegen sechs Straftaten angeklagt, von denen zwei mit lebenslanger Haft oder der Todesstrafe geahndet werden.

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Hintergrund: Ballons steigen in den Himmel, Vordergrund: Schriftzug "Erfolg!"

Drei Medienschaffende frei

Die drei ehemals gewaltlosen politischen Gefangenen Lawi Weng, Aye Nai und Pyae Phone Aung wurden am 1. September aus dem Gefängnis freigelassen. Zuvor gab das myanmarische Militär bekannt, dass die Anklagen gegen sie fallengelassen worden waren.

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Weitere Informationen

Urgent Action

Musterbriefe

Hier finden Sie Musterbriefe zu laufenden Urgent Actions, die Sie per Copy&Paste kopieren und dann als Brief versenden können. Je individueller Ihr Brief gestaltet ist, desto mehr Wirkung wird er erzielen. Vielleicht waren Sie schon einmal im betreffenden Land und möchten auf ihren angenehmen Aufenthalt Bezug nehmen. Oder Sie kennen Menschen dieses Landes, mit denen Sie befreundet sind. Nehmen Sie...

Unsere Erfolge

Tagtäglich werden die Rechte von Menschen weltweit verletzt. Amnesty International setzt sich für diese Menschen ein: Mit Appellaktionen, Recherchen vor Ort, Länder- und Themenberichten sowie Kampagne

Urgent Actions

Urgent Actions sind die denkbar schnellste und effektivste Form des Eingreifens, um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen.