Briefe gegen das Vergessen
Gib Gefangenen Hoffnung, schreib einen Brief
© Amnesty International
Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern - ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!
Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern - ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!
Aus diesem Grund startet Amnesty International sogenannte "Briefe gegen das Vergessen". Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Die "Briefe gegen das Vergessen" wirken durch ihre enorme Anzahl.
Wir brauchen deine Unterstützung. Gegen das Vergessen. Beteilige dich an den Briefen gegen das Vergessen!
Bitte beachten: Die Schreiben werden mit den Initialen deines Namens an die Behörden des jeweiligen Landes gesandt.
Aktuell
Unsere Erfolge
© CTR Facebook page
Tunesien: Menschenrechtler freigelassen
Mustapha Djemali und Abderrazak Krimi wurden am 24. November 2025 aus der Haft entlassen. Die Menschenrechtler waren kurz zuvor zu 18 Monaten Gefängnis und 6 Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Da sie bereits mehr als 18 Monate lang willkürlich inhaftiert gewesen waren, konnten sie unmittelbar nach der Verurteilung freigelassen werden. Es war das erste Mal, dass in Tunesien Mitarbeiter*innen von NGOs ausschließlich aufgrund ihrer humanitären und menschenrechtlichen Aktivitäten für die Unterstützung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migrant*innen vor Gericht gestellt wurden.
© Amnesty International
Tunesien: 4 willkürlich Inhaftierte freigelassen
Die tunesischen Behörden haben Sherifa Riahi, Mohamed Joo und einen dritten Mitarbeiter von Terre d'Asile Tunisie sowie die ehemalige stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Sousse, Imen Ouardani, freigelassen. Ein Gericht in Tunis hatte die Vollstreckung ihrer Reststrafe ausgesetzt. Die vier waren 20 Monate willkürlich wegen ihrer Menschenrechtsarbeit inhaftiert. Sie hatten Geflüchtete, Asylsuchende und Migrant*innen unterstützt.
© IMAGO / ZUMA Press Wire
Venezuela: Weitere Freilassungen!
Zwischen dem 8. Januar und dem 1. Februar 2026 wurden fünf Menschenrechtsverteidiger*innen, für die sich Amnesty International eingesetzt hatte, aus der willkürlichen Haft freigelassen. Zahlreiche weitere sind jedoch nach wie vor inhaftiert.
© Privat
China: uigurische Studentin aus der Haft entlassen
Die uigurische Studentin Kamile Wayit wurde am 28. Dezember 2025 nach Verbüßen einer dreijährigen Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen. Die Studentin war am 25. März 2023 wegen der Veröffentlichung eines Videos zu den "Weiße-Blätter-Protesten", die im November 2022 in ganz China stattfanden, der "Förderung des Extremismus" für schuldig befunden worden. Berichten zufolge ist sie wieder bei ihrer Familie und soll sich in guter Verfassung befinden.
© Amnesty International
Unsere Erfolge Oktober bis Dezember 2025
Vielen Dank an alle, die sich in den vergangenen Monaten an unseren Appell-Aktionen für Menschen in Not und Gefahr beteiligt haben.
© nagy szabolcs
Unsere gemeinsamen Erfolge im Jahr 2025: Herzlichen Dank für euren Einsatz!
Hier findet ihr eine Auswahl unserer gemeinsamen Erfolge als Zeichen der Hoffnung und der Menschlichkeit, die wir als Inspiration mit ins neue Jahr nehmen.
Ergebnisse
Filter ein-/ausblendenFilter ausblenden- Bewaffnete Konflikte
- Bildung
- Diskriminierung
- Ethnische Minderheiten
- Flüchtlinge & Asyl
- Folter & Misshandlung
- Frauen
- Gesundheit
- Gewaltlose politische Gefangene
- Gewerkschaften
- Haftbedingungen
- Indigene
- Internationale Organisationen
- Journalist*innen
- Justiz
- Kinder & Jugendliche
- Klimakrise und Menschenrechte
- Kriegsdienstverweigerer
- Künstler*innen
- Massenüberwachung & Privatsphäre
- Medizinisches Personal
- Meinungsfreiheit
- Menschenrechtsverteidiger*innen
- Migration
- Polizei und Menschenrechte
- Rassismus
- Religion
- Sexuelle & reproduktive Rechte
- Sport und Menschenrechte
- Staatlicher Mord
- Straflosigkeit
- Studierende & Schüler*innen
- Terrorismusbekämpfung
- Todesstrafe
- Unternehmensverantwortung
- Versammlungsfreiheit
- Verschwindenlassen
- Waffen
- Wirtschaftliche, soziale & kulturelle Rechte
- Afghanistan
- Afrika
- Ägypten
- Albanien
- Algerien
- Andorra
- Angola
- Antigua und Barbuda
- Äquatorialguinea
- Argentinien
- Armenien
- Aserbaidschan
- Asien und Pazifik
- Äthiopien
- Australien
- Bahamas
- Bahrain
- Bangladesch
- Barbados
- Belarus
- Belgien
- Benin
- Bhutan
- Bolivien
- Bosnien und Herzegowina
- Botsuana
- Brasilien
- Britische Jungferninseln
- Brunei / Darussalam
- Bulgarien
- Burkina Faso
- Burundi
- Chile
- China
- Costa Rica
- Côte d'Ivoire
- Dänemark
- Demokratische Republik Kongo
- Deutschland
- Dominica
- Dominikanische Republik
- Dschibuti
- Ecuador
- El Salvador
- Eritrea
- Estland
- Eswatini
- Europa und Zentralasien
- Fidschi
- Finnland
- Frankreich
- Gabun
- Gambia
- Georgien
- Ghana
- Grenada
- Griechenland
- Großbritannien und Nordirland
- Guatemala
- Guinea
- Guinea-Bissau
- Guyana
- Haiti
- Heiliger Stuhl / Vatikan
- Honduras
- Hongkong
- Indien
- Indonesien
- Irak
- Iran
- Irland
- Island
- Israel und besetztes palästinensisches Gebiet
- Italien
- Jamaika
- Japan
- Jemen
- Jordanien
- Kaiman-Inseln
- Kambodscha
- Kamerun
- Kanada
- Kasachstan
- Katar
- Kenia
- Kirgisistan
- Kiribati
- Kolumbien
- Komoren
- Kongo (Republik)
- Korea (Nord)
- Korea (Süd)
- Kosovo
- Kroatien
- Kuba
- Kuwait
- Laos
- Lesotho
- Lettland
- Libanon
- Liberia
- Libyen
- Liechtenstein
- Litauen
- Luxemburg
- Madagaskar
- Malawi
- Malaysia
- Malediven
- Mali
- Malta
- Marokko
- Mauretanien
- Mauritius
- Mazedonien
- Mexiko
- Moldau
- Mongolei
- Montenegro
- Mosambik
- Myanmar
- Naher Osten und Nordafrika
- Namibia
- Nauru
- Nepal
- Neuseeland
- Nicaragua
- Niederlande
- Niger
- Nigeria
- Nord- und Südamerika
- Nordmazedonien
- Norwegen
- Oman
- Österreich
- Pakistan
- Palästina
- Panama
- Papua-Neuguinea
- Paraguay
- Peru
- Philippinen
- Polen
- Portugal
- Puerto Rico
- Ruanda
- Rumänien
- Russische Föderation
- Salomonen
- Sambia
- Samoa
- San Marino
- Saudi-Arabien
- Schweden
- Schweiz
- Senegal
- Serbien
- Sierra Leone
- Simbabwe
- Singapur
- Slowakei
- Slowenien
- Somalia
- Spanien
- Sri Lanka
- St. Kitts und Nevis
- St. Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Südafrika
- Sudan
- Südsudan
- Suriname
- Syrien
- Tadschikistan
- Taiwan
- Tansania
- Thailand
- Timor-Leste
- Togo
- Tonga
- Trinidad und Tobago
- Tschad
- Tschechische Republik
- Tunesien
- Türkei
- Turkmenistan
- Tuvalu
- Uganda
- Ukraine
- Ungarn
- Uruguay
- Usbekistan
- Vanuatu
- Venezuela
- Vereinigte Arabische Emirate
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Vietnam
- Zentralafrikanische Republik
- Zypern