Jorge González Nieva

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Ein Mann sitzt mit verschränkten Armen da und blickt in die Kamera

Jorge González Nieva

Briefe gegen das Vergessen - Juli 2019

Jorge González Nieva wird seit zwölf Jahren in Untersuchungshaft festgehalten. Als der Taxifahrer aus Buenos Aires am 19. Juli 2006 von der Arbeit kam, nahmen ihn Beamt_innen der Provinzpolizei mit auf die Wache, wo sie ihn schlugen und Geld von ihm forderten. Sie drohten ihm, wenn er nicht bezahle, würden sie ihn der Mittäterschaft bei einem Bankraub beschuldigen, bei dem eine Person getötet wurde. Jorge González Nieva weigerte sich, die geforderte Geldsumme zu zahlen. Nachdem man ihn zunächst freiließ, wurde er am 17. März 2007 unter dem Vorwurf Körperverletzung mit Todesfolge erneut festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Jorge González Nieva bestreitet alle Vorwürfe, und das Verfahren gegen ihn weist zahlreiche Unregelmäßigkeiten auf. Außerdem gibt es neue Belege für seine Unschuld. Die beim Obersten Gerichtshof eingereichten Belege für die Unregelmäßigkeiten des Verfahrens werden seit 2015 geprüft. Vier Jahre später steht die Entscheidung über seinen Fall immer noch aus.

Bitte schreiben Sie bis 31. August höflich formulierte Briefe an den Präsidenten des Obersten Gerichtshofs und fordern Sie ihn zu einer Entscheidung bezüglich der Verfahrensunregelmäßigkeiten im Fall von Jorge González Nieva auf. Bitten Sie ihn, dafür zu sorgen, dass Jorge González Nieva aus der Untersuchungshaft entlassen und somit die Verletzung des Rechts auf einen Prozess ohne unzulässige Verzögerungen beendet wird. Appellieren Sie an ihn, dass er sich für ein neues, unparteiisches und faires Verfahren einsetzt, bei dem die neuen Beweise berücksichtigt werden.

Schreiben Sie in gutem Spanisch, Englisch oder auf Deutsch an:
Corte Suprema de Justicia de la Nación
Dr. Carlos Rosenkrantz

Talcahuano 550, CP 1013
Buenos Aires
ARGENTINIEN
E-Mail: consultas@csjn.gov.ar
(Anrede: Sr. Presidente de la Corte / Dear President of Court / Sehr geehrter Herr Gerichtspräsident)
(Standardbrief Luftpost bis 20 g: 1,10 €)

Senden Sie bitte eine Kopie Ihres Schreibens an:
Botschaft der Republik Argentinien
S. E. Herrn Edgardo Mario Malaroda

Kleiststraße 23-26, 10787 Berlin
Fax: 030 – 229 14 00
E-Mail: ealem@mrecic.gov.ar
(Standardbrief: 0,80 €)

Solidaritätsschreiben direkt an:
Jorge González Nieva

Calle 197 nro. 848 entre 47 y 49
Código postal 1901, unidad nro. 26
Lisandro Olmos
Provincia de Buenos Aires
ARGENTINIEN

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Sehr geehrter Herr Gerichtspräsident,

Jorge González Nieva wird seit zwölf Jahren in Untersuchungshaft festgehalten. Als der Taxifahrer aus Buenos Aires am 19. Juli 2006 von der Arbeit kam, nahmen ihn Beamt_innen der Provinzpolizei mit auf die Wache, wo sie ihn schlugen und Geld von ihm forderten. Sie drohten ihm, wenn er nicht bezahle, würden sie ihn der Mittäterschaft bei einem Bankraub beschuldigen, bei dem eine Person getötet wurde. Jorge González Nieva weigerte sich, die geforderte Geldsumme zu zahlen. Nachdem man ihn zunächst freiließ, wurde er am 17. März 2007 unter dem Vorwurf Körperverletzung mit Todesfolge erneut festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Jorge González Nieva bestreitet alle Vorwürfe, und das Verfahren gegen ihn weist zahlreiche Unregelmäßigkeiten auf. Außerdem gibt es neue Belege für seine Unschuld. Die beim Obersten Gerichtshof eingereichten Belege für die Unregelmäßigkeiten des Verfahrens werden seit 2015 geprüft. Vier Jahre später steht die Entscheidung über seinen Fall immer noch aus.

Bitte sorgen Sie dafür, dass eine Entscheidung bezüglich der Verfahrensunregelmäßigkeiten im Fall von Jorge González Nieva getroffen wird. Außerdem bitte ich Sie, dafür zu sorgen, dass Jorge González Nieva aus der Untersuchungshaft entlassen und somit die Verletzung des Rechts auf einen Prozess ohne unzulässige Verzögerungen beendet wird. Setzen Sie sich bitte für ein neues, unparteiisches und faires Verfahren ein, bei dem die neuen Beweise berücksichtigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dear President of Court,

I am concerned about Jorge González Nieva who has been held in pre-trial detention for the past twelve years. On his way home from his shift as a taxi driver in Buenos Aires on 19 July 2006, he was taken away by police officers, who beat him and tried to extort money from him. They threatened to accuse him of complicity in a bank robbery in which one person was killed if he didn’t pay up. However, Jorge González Nieva refused to pay the money. He was initially released but was detained again on 17 March 2007 and charged with grievous bodily harm resulting in death. He has been in pre-trial detention ever since.

Jorge González Nieva denies these allegations. His case has been marred by irregularities and new evidence of his innocence has emerged. The evidence of his case’s irregularities was submitted to the Supreme Court back in 2015 and is still being reviewed. Four years on, he is still waiting for a decision.

I respectfully urge you to come to a decision in Jorge González Nieva’s case. Please make sure that he is released from pre-trial detention, thereby ending the violation of his procedural rights. I also call on you to grant him an impartial and fair retrial which takes into account all the fresh evidence that has emerged.

Yours sincerely,

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Bitte abschicken bis: 31.08.2019

Appell an:

Corte Suprema de Justicia de la Nación

Dr. Carlos Rosenkrantz

Talcahuano 550, CP 1013

Buenos Aires

ARGENTINIEN

Sende eine Kopie an:

Botschaft der Republik Argentinien
S. E. Herrn Edgardo Mario Malaroda

Kleiststraße 23-26, 10787 Berlin
Fax: 030 – 229 14 00
E-Mail: ealem@mrecic.gov.ar