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Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Ihre Spende rettet Leben

Weltweit im Einsatz, zum Beispiel...

Für die Freilassung von gewaltlosen politischen Gefangenen

Ihre Zahl geht in die Tausende: Menschen, die allein wegen ihrer Überzeugung, Hautfarbe, Herkunft, Sprache oder wegen ihres Glaubens inhaftiert werden. Sie haben weder Gewalt angewendet noch dazu aufgerufen. Sie haben einzig und allein von ihren international verbrieften Menschenrechten Gebrauch gemacht. Amnesty macht ihren Fall öffentlich, übt Druck auf die Verantwortlichen aus, hilft den Angehörigen. Amnesty sorgt für faire Gerichtsverfahren, bessere Haftbedingungen und dafür, dass politische Gefangene wieder frei kommen.

Für Menschenrechtsverteidiger

Täglich werden weltweit Männer und Frauen bedroht und verfolgt, weil sie sich für die Menschenrechte einsetzen. Sie erstreiten demokratische Freiheiten, setzen sich für Folteropfer ein, verteidigen die Rechte von Minderheiten oder decken staatliche Willkür auf. Amnesty hilft Menschenrechtsverteidigern weltweit - finanziell, logistisch, durch Eilaktionen, Beratung sowie Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit.

Gegen Folter

Folter, das sind Elektroschocks, Schläge auf die Fußsohlen, das Aufhängen an Arm- oder Fußgelenken, Vergewaltigungen, Scheinhinrichtungen, Todesdrohungen. Folter wird immer noch als gängiges Mittel angewendet, um zu bestrafen, Geständnisse zu erpressen und Menschen zu demütigen. Amnesty deckt Fälle von Folter auf, hilft Folteropfern und setzt sich für Menschen ein, die von Folter bedroht sind.

Für Frauenrechte

Frauenmorde in Mexiko, Genitalverstümmelungen in Afrika, Vergewaltigungen im eigenen Wohnzimmer - auf der ganzen Welt werden Frauen Opfer von Gewalt. Diese Gewalt spielt sich oft im Verborgenen ab, vielfach gehen die Täter straffrei aus. Amnesty fordert die Einhaltung der Frauenrechte und unterstützt Frauenschutz-Einrichtungen.

Gegen Todesstrafe

Mittlerweile haben mehr als zwei Drittel aller Staaten weltweit die Todesstrafe per Gesetz oder zumindest in der Praxis abgeschafft. Doch in 58 Ländern der Welt wird die Todesstrafe noch angewendet. Amnesty setzt sich für die Abschaffung der Todesstrafe ein, weil sie eine Verletzung des Rechts auf Leben ist. Wenn der Staat tötet, besteht immer ein Risiko, dass Unschuldige aufgrund von Willkür und Diskriminierung oder politischem Missbrauch hingerichtet werden. Viele Prozesse, die mit einem Todesurteil enden, bleiben hinter den international anerkannten Standards für faire Gerichtsverfahren zurück. Bei Justizirrtümern handelt es sich um eine nicht wieder gut zumachende Strafe.

Für Meinungsfreiheit

In vielen Ländern ist es Menschen nicht möglich, das Recht auf freie Meinungsäußerung auszuüben. Wer es dennoch wahrnimmt oder einfordert, wird bedroht, gefoltert oder sogar ermordet. Regierungen fürchten um ihre Macht, wenn Menschen gut informiert sind und über "abweichende" Ansichten diskutieren.
Der Einsatz für Menschen, die verfolgt und inhaftiert werden, weil sie ihre Meinung frei äußerten, führte zur Gründung von Amnesty International und ist bis heute ein Grundpfeiler unserer Arbeit.